sgv erfreut über das klare Verdikt gegen die 1 : 12-Initiative

Hans-Ulrich Bigler
sgv-Direktor Hans-Ulrich Bigler. (Foto: sgv)

sgv-Direktor Hans-Ulrich Bigler. (Foto: sgv)

Bern – Der Schweizerische Gewerbeverband sgv ist erfreut über die wuchtige Ablehnung der 1 : 12-Initiative durch das Parlament. Der Nationalrat lehnt sie mit 130 zu 56, der Ständerat mit 26 zu 10 Stimmen klar ab.

Der sgv, der grösste Dachverband der Schweizer Wirtschaft, begrüsst die klare Ablehnung der für den Wirtschaftsplatz Schweiz schädlichen 1 : 12-Initiative. Diese Initiative ist ein schwerer Eingriff in die Vertragsautonomie. Der Schweizer Arbeitsmarkt funktioniert sehr gut und zeichnet sich sowohl durch eine tiefe Arbeitslosigkeit und vor allem auch durch eine tiefe Jugendarbeitslosigkeit aus. Der liberale Arbeitsmarkt in der Schweiz, der insbesondere auch den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu Gute kommt, darf nicht mit starren Regeln geschwächt werden.

Die 1:12-Initiative schadet der Sozialpartnerschaft und unterhöhlt das System der Gesamtarbeitsverträge. Über eine Million Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in diversen Gesamtarbeitsverträgen zusammengeschlossen, welche teilweise Mindestlohnregelungen haben. Die Löhne und Einkommen haben sich seit den 1990er-Jahren in der Schweiz ausgewogen entwickelt, wenn man von den sehr
hohen Topsalären einiger weniger absieht. (sgv/mc)

Schweizerischer Gewerbeverband

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