sgv: Tankstellenshop-Referendum bremst sinnvolle Entwicklung

Hans-Ulrich Bigler
sgv-Direktor Hans-Ulrich Bigler. (Foto: sgv)

Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverandes. (Foto: sgv)

Bern – Das Parlament hat in der Wintersession 2012 beschlossen, dass Tankstellenshops zukünftig ihr ganzes Sortiment verkaufen dürfen, sofern dieses in erster Linie auf die Bedürfnisse der Reisenden ausgerichtet ist. Mit diesem Entscheid nimmt der bürokratische Unsinn ein Ende, dass ein Teil des Angebots zu bestimmten Zeiten abgedeckt werden muss. Der Schweizerische Gewerbeverband sgv, der grösste Dachverband der Schweizer Wirtschaft, unterstützt diese Deregulierung. Das Referendum dagegen bremst eine sinnvolle Entwicklung.

Der Parlamentsentscheid ist eine Anpassung an sich verändernden Konsumgewohnheiten einer offenen Gesellschaft und ein konkreter Abbau regulatorischer Zwangsbestimmungen, die vor allem für KMU nachteilig sind. Die Liberalisierung betrifft keine Grundsatzfrage zur Nacht- und Sonntagsarbeit, wie ihre Gegner es weismachen wollen. Auch arbeitsrechtliche Belange sind kaum vom vorliegenden Deregulierungsschritt betroffen.

Wie schon während der parlamentarischen Beratung steht der sgv im Sinne seiner Strategie zur Senkung der Regulierungskosten zur Liberalisierung der Tankstellenshops. Der sgv als grösster Dachverband der Schweizer Wirtschaft setzt sich für eine freie und wettbewerbsorientierte Wirtschaft ein. (sgv/mc)

Schweizerischer Gewerbeverband 

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