Zunehmende Konzentration der F&E-Aktivitäten in der Schweiz

Innovation
(Bild: Fotolia/turgaygundogdu)

Zürich – Unternehmen in der Schweiz gehören nach wie vor zu den innovationsstärksten der Welt. Allerdings ist der Anteil von Firmen, die Innovationen hervorbringen, leicht zurückgegangen. Bei denjenigen Unternehmen, die Innovationen generierten, stieg aber der Anteil der Innovationsausgaben am Umsatz. Das zeigen die Ergebnisse der 10. Innovationserhebung für die Jahre 2012 bis 2014, welche die KOF im Auftrag des SECO erstellt.

Die Ergebnisse der jüngsten Innovationsumfrage zeigen, dass sich der Umsatzanteil der F&E-Ausgaben der Unternehmen in der Schweiz seit dem Jahr 2001 stetig erhöht hat. Allerdings hat sich im Zeitverlauf der Anteil der Firmen mit F&E-Aktivitäten verringert. Somit zeigt sich in der Schweiz eine zunehmende Konzentration von F&E. Vor allem in der Hightech-Industrie – allerdings auf hohem Niveau – und bei den traditionellen Dienstleistern (z.B. Handel, Verkehr/Logistik) sank der Anteil F&E-treibender Unternehmen.

Die Umfrage zeigt auch, dass Kosteneinsparungen durch Prozessinnovationen immer häufiger vorkommen. Als wesentliche Hemmnisse für die Durchführung ihrer Innovationsaktivitäten sehen die Unternehmen hohe Kosten für die Forschung und Entwicklung sowie zu lange Amortisationszeiten von Innovationen. Der Stellenwert von Kooperationen bei F&E-Projekten nimmt immer weiter zu – dies seit dem Jahr 2009. (KOF/mc/pg)

«Die Entwicklung der Innovationsaktivitäten in der Schweizer Wirtschaft 1997–2014»

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