Aussenbörslicher Handel ZKB: Höheres Volumen, weniger Abschlüsse

ZKB Nebenwerte

Zürich – Im ausserbörslichen Handel der Zürcher Kantonalbank (ZKB) hat sich das Gesamtvolumen insbesondere dank der Partizipationsscheinen von Weleda um 2,1 Prozent auf 1,5 Millionen Frnaken verbessert. Die Anzahl der Abschlüsse fiel in der vergangenen Handelswoche dagegen mit 89 (96) niedriger aus. Die grossen Unternehmen setzten laut ZKB den eKMU-X Index unter Druck; dieser fiel um 1,7 Prozent auf 1’285,38 Punkte. Die Nachrichtenlage präsentierte sich ausgedünnt.

Zum Gesamtvolumen trugen die Partizipationsscheine von Weleda in acht Transaktionen 629’000 Franken bei. Der Titel fand sich allerdings auf der Verliererseite wieder, mit einem Minus von 1,3 Prozent. Seit längerem ist hier laut ZKB ein Verkäufer aktiv.

Die WWZ-Aktien generierten in sieben Abschlüssen 389’880 Franken. Bis zum Ende der berichtsrelevanten Periode büssten sie 0,7 Prozent ein. Auf der Verliererseite standen auch die Papiere von Precious Woods (-1,3%), Repower (-1,3%) und Energie Zürichsee Linth (-0,6%). Grösster Gewinner waren die Aktien von Espace Real Estate Holding. Sie legten um 2,9 Prozent zu. Dahinter stiegen SGV Holding um 2,5 Prozent und NZZ machten 2,1 Prozent gut.

CH Media zieht sich aus dem Sonntagsmarkt zurück
Aus dem Medienbereich gab es denn auch eine Neuigkeit. CH Media, das Joint Venture der AZ Medien und NZZ, zieht sich laut Medienberichten vollständig aus dem Sonntagsmarkt zurück. Nachdem vor zwei Jahren die Printausgabe der «Ostschweiz am Sonntag» eingestellt worden ist, vollzieht CH Media diesen Schritt auch in der Zentralschweiz. Ende Juni erscheint die «Zentralschweiz am Sonntag» zum letzten Mal, ebenso das E-Paper der «Ostschweiz am Sonntag». Es kommt zu einem Stellenabbau.

Eine insgesamt weiterhin positive Entwicklung zeigte die Rapid Holding im Rahmen der Ergebnisvorlage 2018 auf. Der Umsatz stieg um 6,1 Prozent auf 45,0 Millionen Franken. Der EBIT kletterte auf 3,4 Millionen von 3,1 Millionen. Der Reingewinn fiel steuerbedingt mit 2,6 Millionen um 0,4 Millionen tiefer als im Vorjahr aus. Es soll eine Dividende von 50 Franken je Aktie ausgeschüttet werden. Zudem gab die Industriegruppe Stefan Hebeisen als CFO-Nachfolger von Peter Jaeger bekannt. Im Rapid-Titel kam es allerdings kaum zu Bewegung. Sie sind laut ZKB in festen Händen, nicht zuletzt aufgrund der Dividendenrendite. (Quelle: awp)

Unternehmensnachrichten
NZZ/AZ Medien:
Zentralschweiz am Sonntag» und «Ostschweiz am Sonntag» sind am Ende: Das Unternehmen CH Media zieht sich vollständig aus dem Sonntagsmarkt zurück. Es kommt zu einem Stellenabbau. Nachdem vor zwei Jahren die Printausgabe der «Ostschweiz am Sonntag» eingestellt wurde, vollzieht CH Media diesen Schritt auch in der Zentralschweiz: Ende Juni erscheint die «Zentralschweiz am Sonntag» zum letzten Mal, ebenso das E-Paper der «Ostschweiz am Sonntag». Wie CH Media in ihrer Mitteilung schreibt, werden künftig die Abonnenten in der Ost- und Zentralschweiz «bereits am Samstag mit Nachrichten, Analysen, Hintergründen und Lesestoff für das gesamte Wochenende versorgt». Die regionalisierten Ausgaben der «Schweiz am Wochenende» würden damit unter dem Dach von CH Media zur mit Abstand grössten Wochenend-Zeitung der Schweiz. CH Media will die Abonnenten von «Zentralschweiz am Sonntag» und «Ostschweiz am Sonntag» für die entgangenen Ausgaben mit einer «adäquaten Verlängerung des 6-Tage-Abonnements entschädigen».

Grund für die Einstellung der «Zentralschweiz am Sonntag» und der «Ostschweiz am Sonntag» seien die stark rückläufigen Einnahmen am Inseratemarkt. CH Media, das seit dem 1. Oktober 2018 bestehende Joint Venture von AZ Medien und NZZ Regionalmedien, hat bereits am 15. November 2018 bekanntgegeben, in den nächsten 24 Monaten 45 Millionen – 10 Prozent der Kosten – einzusparen und 200 Vollzeitstellen abzubauen (persoenlich.com berichtete). In den Redaktionen in der Ost- und Zentralschweiz kommt es aufgrund des Schliessungsentscheides zu einem Stellenabbau von rund 10 Vollzeitstellen. (Quelle: persoenlich.ch)

Rapid Holding AG:
Die Industriegruppe Rapid hat im Geschäftsjahr 2018 weniger verdient. Die Nettoerträge legten derweil zu. Insgesamt habe sich die positive Entwicklung fortgesetzt, teilte das Unternehmen am Freitag mit.
Der Umsatz ist im vergangenen Jahr um 6,1 Prozent auf 45,0 Millionen Franken gestiegen. Der Betriebsgewinn (EBIT) kletterte auf 3,4 Millionen von 3,1 Millionen. Der Reingewinn fiel laut dem Unternehmen steuerbedingt mit 2,6 Millionen um 0,4 Millionen tiefer als im Vorjahr aus. Im Geschäftsbereich Land- und Kommunaltechnik stieg der Umsatz um 6,2 Prozent auf 37,6 Millionen Franken. Der Umsatz im Handelsgeschäft mit Traktoren und Spezialfahrzeugen sei im Geschäftsjahr 2018 erneut, «aber erwartet» zurückgegangen, wie es weiter heisst. Der Bereich Contract Manufacturing (Fertigungsaufträge für Industriekunden) knüpfte derweil an die positive Entwicklung des Vorjahres an. Hier legte der Umsatz um 15,5 Prozent auf 7,8 Millionen Franken zu.

Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung vom 25. April die Ausschüttung einer unveränderten Dividende von 50 Franken je Aktie vor. Im laufenden Jahr kommt es laut Mitteilung in der Geschäftsleitung der Gruppe zu einem Wechsel. CFO Peter Jaeger wird eine neue Herausforderung ausserhalb des Unternehmens annehmen. Derzeit arbeitet er seinen per 1. März 2019 ins Unternehmen eingetretene Nachfolger, Stefan Hebeisen, ein.

Ein Ausblick auf 2019 sei «anspruchsvoll», so das Unternehmen. Die Verunsicherung in der Landwirtschaft sei gestiegen und damit verbunden die Zurückhaltung bei Investitionen in neue Geräte. Im Bereich Contract Manufacturing dürfte sich der gute Geschäftsgang fortsetzen. Neben dem Fokus auf dem organischen Wachstum soll die Marktstellung weiter gestärkt werden. (Quelle: awp)

Ausblick
Nach wie vor fehlten die positiven Impulse für einen aktiven ausserbörslichen Handel, so die ZKB mit Blick auf die laufende Handelswoche. Am Freitag, 29. März, werde das sogenannte «Rebalancing» im ZKB eKMU-X Index vorgenommen. Das heisst, der Index wird neu zusammengestellt. Die Hauptkriterien für die Aufnahme in den Index sind laut ZKB Marktkapitalisierung und Handelsvolumen. (Quelle: awp)

 


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Zusätzliche Informationen zum ZKB eKMU-X Index wie

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finden Sie bei der Zürcher Kantonalbank hier…


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