Aussenbörslicher Handel ZKB: Stagnation bei geringen Umsätzen

Aussenbörslicher Handel  ZKB: Stagnation bei geringen Umsätzen

Zürich – Der ausserbörsliche Handel der Zürcher Kantonalbank (ZKB) hat in der vergangenen Woche bei geringen Umsätzen stagniert. Vor dem Hintergrund eines spärlichen Aufkommens an Unternehmensneuigkeiten und wenig veränderten Kursen notierte der eKMU-X Index um 0,1 Prozent höher auf 1051,98 Punkten.

Mit einem Gesamtvolumen von etwas über 496’000 Franken erreichte der Wochenumsatz ein neues Jahrestief und lag um 37 Prozent tiefer als in der Vorwoche. Und auch die Zahl der Abschlüsse ging zurück, von 55 auf 46.

Die Gewinner verzeichneten nur leichte Kurszunahmen. So erzielte die NZZ mit einem Umsatz von 106’000 Franken bei drei Abschlüssen ein Plus von 0,8 Prozent. Dahinter folgte der Umsatzspitzenreiter WWZ mit einem Plus von 0,7 Prozent bei einem Volumen von 260’000 Franken. Ebenfalls noch im Plus schlossen Conzzeta und Precious Woods mit einem Plus von je 0,5 Prozent.

Die Verliererliste wurde angeführt von den Aktien der Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft mit einem Minus von 8 Prozent. Ebenfalls zurückgestuft wurde die Valoren der Gotthard-Raststätte A2 mit einer Abgabe von 5,3 Prozent. Dahinter verloren Rigi Bahnen 4,0 Prozent und Parkhotel Giessbach 1,9 Prozent.

Erwähnenswert sind laut ZKB auch die aktiv gehandelten Espace Real Estate. Sie erzielten in sechs Transaktionen einen Umsatz von rund 126’000 Franken.

Unternehmensnachrichten
Das zu 55% im Besitz der Kongress & Kursaal Bern stehende Grand Casino Bern geht mit einem eigenen Online-Casino an den Start. So werden seit dem 15. September unter dem Markennamen „7 Melons“ verschiedene Online-Casinospiele angeboten, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Die Sicherheit und die Erfüllung der Auflagen des Geldspielgesetzes habe auf der Plattform „oberste Priorität“. Das Grand Casino Bern hatte des letzten Jahres die Konzessionserweiterung für online durchgeführte Geldspiele erhalten. Mit dem Angebot soll auf die neuen Gästebedürfnisse reagiert werden. (AWP)


Im Rahmen der Strategieschärfung der NZZ-Mediengruppe werden NZZ und «NZZ am Sonntag» in Zukunft enger zusammenarbeiten. Hierfür werden die Teams der Ressorts Wirtschaft und International der beiden Redaktionen per 1. Januar 2021 zusammengeführt. Chanchal Biswas, Ressortleiter Wirtschaft der «NZZ am Sonntag», übernimmt die Gesamtleitung Wirtschaft. Peter A. Fischer, Ressortleiter Wirtschaft der «Neuen Zürcher Zeitung», wird Chefökonom der NZZ-Mediengruppe und prägt die wirtschaftspolitische Ausrichtung und Berichterstattung der NZZ-Mediengruppe. Peter Rásonyi, Ressortleiter Ausland der «Neuen Zürcher Zeitung», verantwortet künftig die Gesamtleitung des Auslandressorts.

Die NZZ-Mediengruppe verfolgt seit Jahren eine klare Strategie mit Fokus auf die Publizistik, indem sie ihre Medien mit hochstehendem Journalismus und einem klaren Profil auf ihre Leserinnen und Leser ausrichtet. «Mit der engeren Zusammenarbeit zwischen der NZZ und der «NZZ am Sonntag» setzen wir auf die jeweiligen Stärken der beiden Redaktionen. Dieser Schritt ermöglicht es beiden Titeln, ihre journalistische Qualität zu erhöhen, ihr Profil zu stärken und ihre Inhalte noch besser auf die Bedürfnisse der Leserschaft auszurichten. Dabei ist klar, dass die «NZZ am Sonntag» und die NZZ weiterhin unabhängige Titel mit einem eigenständigen Profil und einer eigenen journalistischen Identität bleiben werden. Auch die Verantwortung und Leitung durch zwei unabhängige Chefredaktionen bleibt erhalten», sagt Etienne Jornod, Verwaltungsratspräsident der NZZ-Mediengruppe. (Medienmitteilung)


Die BERNEXPO AG rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit einem Verlust in tiefer zweistelliger Millionenhöhe. Wegen der dramatischen Situation auf dem Messe- und Veranstaltungsmarkt konnte das Unternehmen lediglich Umsätze aus ad hoc generierten Veranstaltungen erzielen. Diese reichen jedoch nicht aus, um die massiven Einbussen im Kerngeschäft zu kompensieren. Die BERNEXPO AG wird deshalb die Kosten noch stärker reduzieren, die Prozesse und Strukturen optimieren und die digitale Transformation beschleunigen. Die BERNEXPO AG wurde von den Folgen der Coronavirus-Pandemie hart getroffen: Aufgrund des bundesrätlichen Verbots von Gross-veranstaltungen mussten seit März 2020 sämtliche Eigen- und Gastveranstaltungen – darunter die Frühlingsmesse BEA und die Fachmesse Suisse Public – abgesagt oder auf kommende Jahre verschoben werden. Wichtige Gastveranstaltungen, zum Beispiel die Berufsmeisterschaften SwissSkills und die Fachmesse für Land- und Forsttechnik Agrama, finden erst 2021 respektive 2022 statt. Für das Geschäftsjahr 2020 rechnet die BERNEXPO AG deshalb gesamthaft mit einem Verlust in tiefer zweistelliger Millionenhöhe.

«Durch Kurzarbeit, die Sistierung sämtlicher nicht kritischer Projekte sowie das Ergreifen weiterer Massnahmen zur Kostenreduktion konnten substanzielle Einsparungen erzielt und die Liquidität gesichert werden», sagt Franziska von Weissenfluh, Co-Präsidentin des Verwaltungsrates der BERNEXPO AG. Das Unternehmen verzeichnete auch vereinzelte Lichtblicke: Trotz der drastischen Corona- bedingten Einschränkungen im Messe- und Veranstaltungsmarkt konnte durch Zusatzgeschäfte ein Umsatz in der Höhe von rund CHF 7 Mio. realisiert werden. Zudem sind die Durchführung des Suisse Caravan Salon (22. bis 26. Oktober 2020) und der Berufs- und Ausbildungsmesse BAM (30. Oktober bis 2. November 2020) auf dem BERNEXPO-Gelände vorgesehen. Das E-Sports-, Gaming- und Cosplay-Festival HeroFest (3. bis 11. Oktober 2020) wird in Form eines hybriden Events stattfinden. «Die erzielten Einsparungen sowie die Umsätze aus den zusätzlich generierten und noch geplanten Veranstal-tungen kompensieren die Einbussen im Kerngeschäft jedoch bei Weitem nicht», so Franziska von Weissenfluh.

Auch in den kommenden Monaten wird der Geschäftsverlauf der BERNEXPO AG stark durch die Pandemie tangiert sein. „In dieser ausserordentlichen Situation setzen der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung alles daran, die eingeleiteten Massnahmen zu intensivieren», so Franziska von Weissenfluh. Oberste Priorität hat dabei die Stabilisierung des Kerngeschäftes: Die Kosten werden auch im kommenden Jahr substanziell reduziert, die Prozesse und Strukturen des Unternehmens optimiert, die Agilität des Unternehmens erhöht und die digitale Transformation beschleunigt. Digitale und hybride Formate werden dabei in Zukunft eine noch grössere Rolle bei der Durchführung der Veranstaltungen spielen.

Die BERNEXPO AG hält trotz der schwierigen und ungewissen Zeit daran fest, das Unternehmen als führendes Live-Kommunikationsunternehmen in der Schweiz weiterzuentwickeln und die Messe- und Veranstaltungs-branche nachhaltig zu prägen. Die BERNEXPO GROUPE ist gut kapitali-siert und hat eine gesunde Bilanz. Die konsolidierte Eigenkapitalquote lag 2019 bei 50.4%. (Medienmitteilung)


Das Grand Casino Baden eröffnet nach rund 5 Monaten Umbau am vergangenen Monat das neue „Plü Restaurant & Lounge“. Mit Blick auf die gegenwärtige Corona-Situation wurde kurzfristig entschieden, auf eine feierliche Eröffnung zu verzichten. Gemeinsam mit den Architekten, dem Verwaltungsrat sowie der Geschäftsleitung wurde die neue Lokalität vergangenen Montag bei schönstem Wetter auf seinen neuen Namen Plü Restaurant & Lounge getauft. Seit Donnerstag ist das neue Restaurant des Grand Casinos Baden täglich für seine Gäste geöffnet.

Während rund fünf Monaten war das Restaurant im Grand Casino Baden eine grosse Baustelle: Böden wurden rausgespitzt, Wände eingerissen, die Küche ausgehöhlt oder tonnenweise Material entsorgt. Und nebenbei wurde in zwei Containern im angrenzenden Kurpark noch gekocht und auf der Pop-Up Terrasse bei schönem Wetter die Gäste bedient. Bereits im Sommer 2018 war die Vision der Geschäftsleitung des Grand Casino Baden entstanden. Das geplante Lokal sollte neu eine moderne, einladende Atmosphäre bieten. In das Gastrokonzept eingebunden werden soll eine Lounge und das Restaurant mit einem neuen, eigenständigen Namen versehen werden. Im Herbst lancierte die interne Projektleitung einen Architektenwettbewerb der im Frühling entschieden wurde. Der Projektentwurf des Architekturbüros «Atelier West Architekten» aus Baden begeisterte dabei Verwaltungsrat und Geschäftsleitung von Anfang an und erhielt den Zuschlag für das neue Restaurant. Mit einem Budget von knapp 3 Millionen Franken wurde schliesslich ein Projekt umgesetzt. Dabei wurde der grundlegende Farbton des vornehmlich in kühlem Weiss gehaltenen Speisesaals in wärmere Töne verändert. Zudem gelang es durch den Einsatz von natürlichen Werkstoffen ein glamouröses und doch gleichzeitig bodenständiges Restaurant zu kreieren (htr.ch)


Trotz den Corona-bedingten Ausfällen im letzten Geschäftsjahr verzeichnete die Zermatt Bergbahnen AG (ZBAG) stabile Zahlen. Die ZBAG konnte trotz der per 13. März 2020 verfügten Betriebsschliessung im Geschäftsjahr 2019/20 (1. Juni 2019 – 31. Mai 2020) ein stabiles Ergebnis erzielen. Mit einem Umsatz von 64.9 Millionen Franken, einem EBITDA von 31.1 Millionen Franken (48 Prozent vom Umsatz) und einem betrieblichen Cashflow von 27.3 Millionen Franken (42 Prozent vom Umsatz) seien immer noch BranchenSpitzenwerte erzielt worden, obwohl die zweieinhalbmonatige Betriebsschliessung rund 15 Millionen Franken Umsatz und je rund 13 Millionen Franken EBITDA und Cashflow kostete. Der trockene und schöne Sommer 2019 widerspiegelt sich in den neuen Rekordzahlen der ZBAG. In den Monaten Juni und Juli resultierten neue Spitzenergebnisse bei den Gästezahlen sowie auch bei den Umsätzen. August, September und Oktober lagen im Rahmen der jeweiligen Vorjahre. Neben dem Einzelreiseverkehr habe sich der Verkauf von Freizeitangeboten wie Peak Pass, Bikepass und Rund-reisen positiv entwickelt, teilt die Bergbahn mit. Die Erstzutritte wurden im Sommer 2019 um knapp 3 Prozent gesteigert. Der Anteil des Sommergeschäftes am Verkehrsertrag stieg auf über 29 Prozent des Gesamtverkehrsertrages. Dies sei zum grössten Teil den Einbussen im Wintergeschäft, verursacht durch die verordnete Betriebsschliessung, geschuldet.

Ab November habe man den Gästen beste Voraussetzungen für Wintersport bieten können und die optimistischen Erwartungen für das Wintergeschäft seien der ersten Saisonhälfte vollumfänglich bestätigt worden, heisst es weiter. Die Zahl der Tageserstzutritte im Dezember übertraf den Vorjahreswert, im Januar wurde sogar ein neuer Rekord verzeichnet. Auch der Februar lieferte überdurchschnittliche Zahlen. Aufgrund der COVID-19 Pandemie verfügte der italienische Staat am 8. März 2020 über die Skigebietsschliessung in Cervinia/ Valtournenche. Am 13. März 2020 war der Lockdown in der Schweiz ebenfalls Tatsache. Bedingt durch diese Betriebseinstellung in einer für die Unternehmung wichtigen Saisonzeit, verzeichnete die ZBAG beim Transportertrag im Wintersportgeschäft gegenüber dem Vorjahr eine Einbusse von 20.18 Prozent oder 10.7 Millionen Franken.

Am Ende des Geschäftsjahres zeigten sich folgende Zahlen: Der in der Jahresrechnung ausgewiesene Betriebsertrag beläuft sich auf 64.9 Millionen Franken, was 11.2 Millionen Franken oder 14.7 Prozent unter dem Vorjahresergebnis liegt. Die wichtigen Kennzahlen EBITDA mit 31.1 Millionen Franken (48 Prozent vom Umsatz) und Cashflow mit 27.3 Millionen Franken (42 Prozent vom Umsatz) seien unter dem Gesichtspunkt der aktuellen Krisensituation zufriedenstellend, so die Bergbahn. Auch unter den momentanen Rahmenbedingungen seien dies Spitzenwerte in der Bergbahnbranche. Das EBITDA sank gegenüber dem Vorjahr um 8.4 Millionen Franken oder -21.3 Prozent, der Cashflow um 8.3 Millionen Franken oder -23.4 Prozent. Die getätigten Investitionen betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr 25.5 Millionen Franken, die Abschreibungen 26 Millionen Franken und der Unternehmensgewinn 1.5 Millionen Franken. In der Jahresrechnung 2019/2020 seien die Spuren der COVID-19-Krise gut sichtbar, schreibt das Unternehmen. Trotzdem zeige der Geschäftsverlauf im Sommer 2019 sowie auch im Winter 2019/2020, dass die konsequente Umsetzung der Ziele aus der Strategie 2022 den erwarteten Erfolg bringen könne.

Trotz des Lockdowns waren die Hausbanken bereit, zusammen mit der ZBAG die Weiterführung der geplanten zwei Grossinvestitionen in der Höhe von rund 60 Millionen Franken voranzutreiben. Aufgrund dieser Entscheidung hat der Verwaltungsrat bereits im April 2020 entschieden, trotz der erschwerten Ausgangslage, den Bau der 3S Bahn Testa Grigia – Klein Matterhorn und das damit einhergehende Projekt «AlpineX» weiterzuführen und das Projekt Gondelbahn Kumme inklusive Beschneiungsanlage in Angriff zu nehmen. Verläuft alles plangemäss, wird die Gondelbahn Kumme rechtzeitig für die anstehende Wintersaison am 20. Dezember 2020 den Betrieb aufnehmen.

Alle Anträge des Verwaltungsrates wurden mit über 98 Prozent der Aktionärsstimmen gutgeheissen. Aufgrund der grossen zukünftigen Unsicherheit wird der Bilanzgewinn auf die neue Rechnung vorgetragen und damit die Dividende für das Geschäftsjahr 2019/20 ausgesetzt. Die zur Wiederwahl stehenden Verwaltungsräte Franz Julen, Jean-Michel Cina, Gerold Biner, Hermann Biner, Andreas Perren, Patrick Z’Brun und Roland Zegg wurden in ihrem Amt bestätigt. Ebenso wurden Franz Julen als Präsident und Jean-Michel Cina als Vize Präsident wiedergewählt. (htr.ch)

Ausblick
Für die laufende Woche rechnet die ZKB mit keiner grossen Belebung des Handels. Auf der Agenda stehen einige Generalversammlungen von Bergbahnen. (ZKB/mc)

 
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