Aussenbörslicher Handel ZKB: Volumen um 21% verbessert

ZKB Nebenwerte

Zürich – Die Volumen im ausserbörslichen Handel der Zürcher Kantonalbank (ZKB) haben in der vergangenen Handelswoche zugelegt. Sie verbesserten sich um rund 21,0 Prozent auf 1,8 Millionen Franken. Dagegen sank die Anzahl der Abschlüsse im Vergleich zur Vorwoche um gut 44 Prozent auf 64. Die Nachrichtenseite wurde von Regionalbanken dominiert.

In der Handelswoche verbesserte sich der ZKB eKMU-X Index. Laut einem Händler sei dies auf die positive Performance von Espace Real Estate Holding AG, Stadtcasino Baden und der acrevis Bank zurückzuführen. Die Titel der Espace Real Estate Holding AG waren mit einem Plus von 2,9 Prozent denn auch die Gewinner der Woche. Mit einem Volumen von 120’060 Franken fanden sie sich auch unter den Titeln mit den höchsten Volumen wieder.

Dahinter folgen die Aktien des Stadtcasino Baden (+2,0%) und der acrevis Bank, welche ein Plus von 1,1 Prozent aufwiesen. Pilatus Bahnen avancierten um 0,8 Prozent, die Zürichsee-Fähre-Horgen-Meilen legte um 0,4 Prozent zu.

Die höchsten Volumen der abgelaufenen Berichtswoche erzielten die Titel der Reishauer AG in 8 Abschlüssen. Mit 1’089’000 Franken waren sie die einzigen, welche die Millionenmarke knackten. Auf dem zweiten Rang folgen die Aktien der Neuen Zürcher Zeitung mit 217’885 Franken bei 10 Transaktionen und die Partizipationsscheine von Weleda mit 166’750 Franken (6 Abschlüsse).

Auf der Gegenseite fielen die WWZ-Valoren mit 0,7 Prozent am deutlichsten zurück. Dahinter folgen die Titel der Neuen Zürcher Zeitung mit einem Verlust von 0,1 Prozent.

Die Nachrichtenlage wurde von Abschlüssen verschiedener Regionalbanken dominiert. Die Bank Zimmerberg konnte die Gewinnzahlen im Jahr 2018 erneut verbessern. Der Erfolg stieg um 2,5 Prozent auf 3,0 Millionen Franken. Die Kundengelder legten um 4,8% auf 0,84 Milliarden Franken zu. Im Herbst des laufenden Jahres soll nun im Gewerbezentrum Seehallen in Horgen ein zusätzlicher Standort eröffnet werden.

Auch die Alpha Rheintal Bank steigerte im Jahr 2018 die Bilanzsumme und den Jahresgewinn. Der Gewinn verbesserte sich um 6,4 Prozent auf 8,3 Millionen Franken. Abgeschlossen werden konnte die Integration der Volksbank St. Margarethen. Die Verantwortlichen zeigen sich weiter zuversichtlich, dass die Erträge mit der Fusion langfristig gesteigert werden können.

Die Clientis Sparkasse Oftringen verdiente im Geschäftsjahr 2018 weniger als im Vorjahr. Dies sei auf die anhaltende Margenerosion im wichtigsten Standbein, dem Zinsgeschäft, zurückzuführen. Insgesamt sank der Reingewinn um 3 Prozent auf 0,9 Mio Franken. An der Generalversammlung vom 12. April wird darüber abgestimmt, ob die vom Verwaltungsrat beantragte Dividenden-Erhöhung auf 45,00 (42,50) Fr. je Aktie angenommen werde soll.

Positive Neuigkeiten vermeldeten die Schweizer Bergbahnen. Sie konnten in der ersten Saisonhälfte von guten Wintersportbedingungen profitieren und verzeichneten im Vergleich zum Fünf-Jahres-Durchschnitt einen Zuwachs bei den Gästen (+10,4) und beim Personentransportumsatz (+8,2%). Mit Blick auf die zweite Saisonhälfte zeigt man sich zuversichtlich und die Chancen auf ein erneut positives Saisonergebnis stünden gut.

Einen Ausbau ihres Digital-Bereiches vermeldete die Neue Zürcher Zeitung. Tom Schneider, welcher von Somedia zur NZZ stösst, wird ab dem 1. Mai 2019 die neu geschaffene Funktion des stellvertretenden Chefredaktors Technologie und Entwicklung übernehmen. Seine Aufgabe wird es sein, die digitale Entwicklung der NZZ, ihrer Produkte und die technologischen Prozesse voranzutreiben.

Unternehmensnachrichten
Die „Neue Zürcher Zeitung“ baut ihren Digital-Bereich aus. Tom Schneider, derzeit Leiter Digital bei Somedia, übernimmt ab 1. Mai 2019 die neu geschaffene Funktion des Stellvertretenden Chefredaktors Technologie und Entwicklung, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. In seiner neuen Funktion wird Schneider den Angaben zufolge die digitale Entwicklung der NZZ, ihrer Produkte und die technologischen Prozesse vorantreiben sowie unternehmensübergreifende Technologieprojekte verantworten. (Quelle: awp)

Seebeteiligungs AG: Die Bank Zimmerberg mit Sitz in Horgen hat die Gewinnzahlen im vergangenen Geschäftsjahr 2018 erneut verbessert. Weiter deutlich gewachsen ist die Regionalbank zudem im Hypothekargeschäft. Nun will sie in Horgen einen zusätzlichen Standort eröffnen. Im vergangenen Jahr resultierte aus dem operativen Geschäft ein um 17 Prozent höherer Geschäftserfolg von 5,2 Millionen Franken, wie die Bank am Donnerstag mitteilte. Nach einer „wiederholt substanziellen Zuweisung an die Reserven“ verblieb unter dem Strich ein um 2,5 Prozent höherer Gewinn von 3,0 Millionen Franken. Insgesamt erzielte die Bank Zimmerberg einen Geschäftsertrag von 15,9 Millionen (+3,3%), wie der Mitteilung weiter zu entnehmen ist. Das Wachstum stammte aus dem Zinsengeschäft (+6,1 Prozent auf 12,0 Millionen Franken), das von neu gewährten Hypotheken profitieren konnte. Das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft blieb mit 3,0 Millionen in einem schwierigen Börsenumfeld dagegen stabil.

Den Geschäftsaufwand konnte die Bank vor allem dank Einsparungen bei externen Informatikkosten senken. Das Kosten-Aufwand-Verhältnis verbesserte sich um 5,5 Punkte auf 59,2 Prozent. Die Bilanzsumme der am Zürichsee beheimateten Bank stieg um 5,6 Prozent auf 1,15 Milliarden Franken. Die Ausleihungen erhöhten sich dabei um 7,2 Prozent auf 1,02 Milliarden – dies trotz vorsichtiger Vergabepolitik, wie das Institut betont. Auch bei den Kundengeldern (+4,8 Prozent auf 0,84 Milliarden) konnte die Bank zulegen. Im Herbst dieses Jahres will die Bank nun im Gewerbezentrum Seehallen in Horgen einen zusätzlichen Standort eröffnen. Daneben werde auch die bestehende Kundenzone am Dorfplatz komplett umgebaut. (Quelle: awp)

Die Alpha Rheintal Bank hat im vergangenen Geschäftsjahr 2018 nach der Integration der Volksbank St. Margarethen die Bilanzsumme und den Jahresgewinn gesteigert. Die Bankverantwortlichen sehen sich in der Annahme bestätigt, dass die Erträge mit der Fusion langfristig gesteigert werden können. Der Jahresgewinn legte im vergangenen Geschäftsjahr dank der Auflösung von Reserven für allgemeine Bankrisiken um 6,4 Prozent auf 8,3 Millionen Franken zu, wie das Institut am Freitag mitteilte. Der Geschäftserfolg lag allerdings bei klar gestiegenen Kosten im Fusionsjahr sowie umfangreicher Wertberichtigungen und Rückstellungen um rund zwei Drittel unter dem Vorjahr bei 3,3 Millionen Franken.

Bei den Erträgen machte sich die Integration der Volksbank klar bemerkbar. Deutlich höher fiel das Zinsergebnis aus, das um 17 Prozent auf 19,5 Millionen Franken zunahm. Auch das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft (+22 Prozent auf 8,6 Millionen) und das Handelsgeschäft (+19% auf 4,2 Millionen) lagen über den Werten des Vorjahres. Wegen der Übernahme und der damit verbundenen Fusionsarbeiten und besonderen Aufwendungen stieg der Geschäftsaufwand allerdings gleichzeitig um rund 35 Prozent auf 23,8 Millionen. Die Kosten lägen für das Fusionsjahr in den Erwartungen und würden im kommenden Jahr deutlich abnehmen, versichert die Bank. Die Bilanzsumme nahm dank der Integration des von der Vorarlberger Volksbank übernommenen Instituts sowie weiterem organischen Wachstum um 11 Prozent auf 2,4 Milliarden Franken zu. Die Hypothekarforderungen lagen bei 1,7 Milliarden Franken, was einem Anstieg um 7,8 Prozent zum Vorjahr entsprach. (Quelle: awp)

Die Schweizer Bergbahnen haben in der ersten Saisonhälfte von guten Wintersportbedingungen profitierten können. Per Ende Januar wurden 10,4 Prozent mehr Gäste und 8,2 Prozent mehr Personentransportumsatz als im Vergleich zum Fünf-Jahres-Durchschnitt verzeichnet. Auch im Vorjahresvergleich sind die Zahlen positiv, wenn auch wenigerausgeprägt, wie aus einer Mitteilung von Seilbahnen Schweiz vom Donnerstag hervorgeht. Per Ende Januar seien im Vergleich zum Vorjahr 1,7 Prozent mehr Gäste (Ersteintritte bei den Bahnen) gezählt worden. Der Personentransportumsatz sei um 3,4 Prozent über der Vorjahresperiode gelegen. Zum positiven Resultat hätten namentlich die beiden grössten Wintertourismuskantone Wallis und Graubünden beigetragen: Das Berner Oberland und die Voralpengebiete lägen dagegen etwas hinter dem letzten Winter zurück, weil sie schneebedingt später als im Vorjahr in die Saison gestartet seien. Auch wenn erst Ende Saison abgerechnet werde, stimme der Ausblick auf die zweite Saisonhälfte zuversichtlich. Denn dank der massiven Schneefälle der vergangenen Wochen könnten die Gäste in den Sportferienwochen von hervorragenden Pistenverhältnissen profitieren. Wenn auch das Wetter mitspiele, insbesondere an den Wochenenden, stünden die Chancen gut für ein erneut positives Saisonergebnis. (Quelle: awp)

Ausblick
Aufgrund der nun laufenden Sportferienzeit rechnet die ZKB mit einem ruhigeren Handelsverlauf in den kommenden Tagen. (ZKB/mc)

 


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