Ausserbörslicher Handel ZKB: eKMU-X Index tritt auf der Stelle

Ausserbörslicher Handel ZKB: eKMU-X Index tritt auf der Stelle

Marktbericht

Zürich – Erneut blickt die Zürcher Kantonalbank (ZKB) mit ihrem ausserbörslichen Handel auf einen ruhigen Verlauf zurück. Sowohl das Gesamtvolumen als auch die Anzahl der Abschlüsse sanken. Derweil trat der eKMU-X Index auf der Stelle. Impulse von Seiten Unternehmensneuigkeiten blieben weitgehend aus.

In der berichtsrelevanten Handelswoche sank das Volumen um 4,7 Prozent auf 1,7 Millionen Franken. Die Anzahl der Transaktionen verringerte sich deutlich auf 62 nach 104 in der Vorwoche. Derweil schloss der eKMU-X Index praktisch unverändert auf 1’190,50 Punkten.

Gesucht mit grösseren Volumen wurden die grossen Immobilientitel Sitex Properties (245’000 Fr.) und Espace Real Estate (162’600 Fr.). Mit +4,8 respektive +3,1 Prozent waren sie denn auch Wochengewinner. Dahinter legten Repower um 2,1 Prozent zu. Stadtcasino Baden sowie Weisse Arena stiegen um 1,5 Prozent.

Unter Druck kam im Vorfeld der Generalversammlung die Welinvest-Aktie (-2,5%). Mit 573’300 Franken war das Immobilienunternehmen aber der umsatzstärkste Titel. Mit einem Minus von 2,4 Prozent standen auch Precious Woods unter Druck. Nachrichten zum auf nachhaltige Forstwirtschaft spezialisierten Unternehmen gab es keine.

Neuigkeiten waren ohnehin Mangelware. So wurde publik, dass die Kursschiffe auf dem Vierwaldstättersee künftig die Schiffstation Tellsplatte wieder ansteuern. Im Januar 2019 wurde diese wegen baulicher Mängel geschlossen. Der Kanton Uri beteiligt sich mit maximal 250’000 Franken an der Sanierung.

Die NZZ-Mediengruppe teilte derweil mit, dass sie ihre Vermarktungsorganisation neu gestaltet. Ab Frühjahr 2020 sollen die Werbepartner einen individuellen Zugang zu allen Digital- und Printprodukten sowie zum Konferenzgeschäft erhalten. Geführt wird die neue kanalübergreifende Vermarktungsorganisation von Remo Baumeler, dem bisherigen Chef von NZZ-Tochter Audienzz. Diese ihrerseits übernimmt per Anfang 2020 die Vermarktung des Anlegerportals Finanzen.ch, wie jüngst bekannt gegeben worden war.

Unternehmensnachrichten

Die NZZ-Mediengruppe gestaltet ihre Vermarktungsorganisation neu. Ab Frühjahr 2002 sollen die Werbepartner einen individuellen Zugang zu allen Digital- und Printprodukten sowie zum Konferenzgeschäft erhalten, teilte die NZZ-Mediengruppe am Montag mit. Geleitet werde die neue kanalübergreifende Vermarktungsorganisation von Remo Baumeler, dem bisherigen Chef von Audienzz. Arne Bergmann, der Leiter Werbemarkt, habe sich entschieden, das Unternehmen zu verlassen.

Baumeler soll die Transformation der Print-Vermarktung und den Aufbau der neuen Brand Sales Unit durchziehen. Der Digitalvermarkter Audienzz werde weiterhin von Remo Baumeler geleitet und bleibe von der Neuausrichtung unberührt. Audienzz soll die digitale Wachstumsstrategie konsequent fortsetzen. Auch das Mandantengeschäft von Audienzz und NZZ Media Solutions seien von dem Projekt nicht betroffen. (Quelle: awp)

Die NZZ-Tochter Audienzz übernimmt per Anfang 2020 die Vermarktung des Anlegerportals Finanzen.ch. Audienzz werde dabei nicht nur das gesamte Werbeinventar von Finanzen.ch vermarkten, sondern auch die Advertising-Technologie in die Websites und Apps der Finanzplattform integrieren, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Audienzz hole sich damit das Werbeinventar der «reichweitenstärksten Finanzplattform der Schweiz» und einen neuen «Premium-Publisher» ins Portfolio, heisst es in der Mittelung. Finanzen.ch erreicht laut den Angaben im Monat über 450’000 Nutzer. (Quelle: awp)

Die Kursschiffe auf dem Vierwaldstättersee sollen künftig die Schiffstation Tellsplatte wieder ansteuern. Der Kanton Uri beteiligt sich mit maximal 250’000 Franken an der Sanierung der Station. Der Landrat genehmigte am Mittwoch einen Verpflichtungskredit einstimmig.

Im Januar 2019 wurde die Schiffstation Tellsplatte wegen baulicher Mängel geschlossen. Seitdem fährt die Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV) die Station nicht mehr an. Die SGV ist aufgrund der geringen kommerziellen Bedeutung der Station nicht bereit, die gesamten Kosten für eine Sanierung in der Höhe von rund 600’000 Franken allein zu tragen.

Jährlich steigen je rund 6000 Schiffsgäste der SGV bei der Station ein und aus. Diese hat aus Urner Sicht aufgrund ihrer Zubringerfunktion zur Tellskapelle, einem Kulturgut von nationaler Bedeutung, eine besondere Funktion. Der Legende nach soll Wilhelm Tell sich bei der Tellsplatte mit einem Sprung ans Ufer aus den Fängen des Landvogts Gessler gerettet haben.

Der Kanton ist rechtlich zwar nicht verpflichtet, sich an den Kosten zu beteiligen. Doch Volkswirtschaftsdirektor Urban Camenzind sagte, bei den Verhandlungen habe er den Eindruck erhalten, dass die SGV am liebsten bloss im Luzerner Seebecken hin- und herfahren würde und höchstens einmal für ein Foto für den Katalog einen Abstecher in den Urnersee machen möchte. Gemeindebeitrag dank Crowdfunding

SGV und Kanton einigten sich schliesslich auf Beiträge von je 250’000 Franken. Sisikon als Standortgemeinde sammelte über einen Spendenaufruf und die Unterstützung einer privaten CrowdfundingAktion zugunsten der Schiffstation einen Betrag von über 100’000 Franken.

Auch bei anderen Schiffstationen stehen Sanierungen an. Der Kantonsbeitrag an die Tellsplatte ist laut der Regierung aber nicht richtungsweisend. (Quelle: awp)

Frau Holle meint es gut mit den Zentralschweizer Wintersportler: Am Wochenende eröffnen die ersten Skigebiete die Wintersaison. Wer den Schneepass löst, kann in 14 Skigebieten den Zugang zu über 600 Pistenkilometern geniessen, neu auch in Airolo TI.

Hinzu komme die Skigebietserweiterung bis Disentis GR, sagte Josef Odermatt von den Transportunternehmungen Zentralschweiz am Donnerstag vor den Medien in Luzern. Gleich zu Beginn der Medienkonferenz verkündete er aber die erfreulichste Neuigkeit für Wintersportler: «Es hat geschneit, die Skisaison kann beginnen.»

Diese Tatsache freut auch alle 14 Skigebiete, die dem Schneepass Zentralschweiz angegliedert sind. Zumal sie zwischen 2014 bis 2017 mit schneearmen Wintern kämpften. Aber, so betonte Odermatt, sie würden wegen des Klimawandels nicht in eine Depression verfallen. Vielmehr würden sie ihn als Chance nutzen, um gerade in den Sommermonaten attraktiver zu werden.

Doch zuerst steht nun der Winter an. Und mit ihm gibt es in den 14 Skigebieten, die mit dem Zentralschweizer Skipass für 1130 Franken Zugang auf insgesamt über 600 Pistenkilometern bieten, einige Neuerungen. Die Tarife für den Schneepass blieben im vierten Jahr in Folge unverändert, sagte Odermatt.

Talabfahrt bis Andermatt
Neu ist auch Airolo mit 30 Pistenkilometern dem Verbund angegliedert. Und mit der Eröffnung der Pendelbahn Cuolm da Vi von Sedrun ins Ski- und Wandergebiet Disentis im Juni 2019 ist die Verbindung der drei Orte Andermatt, Sedrun und Disentis vollendet.

Damit ist diese Destination das grösste Skigebiet der Zentralschweiz und bietet über 180 Pistenkilometer und 33 Anlagen. Auch dort hat es bereits kräftig geschneit. Am Wochenende soll bereits die Talabfahrt vom Gemsstock eröffnet werden.

Verschiedene andere Gebiete eröffnen in der neuen Saison neue Anlagen, Pisten und Schneekanonen. Mitte Dezember beispielsweise wird die Sesselbahn Engstlenalp-Jochpass eröffnet. Die koppelbare 6er-Sesselbahn – mit Schutzhauben und Sitzheizung – transportiert bis zu 200 Personen pro Stunde und ersetzt den 2-er-Sessellift. Die Melchsee-Frutt eröffnet zwei neue Kinderlifte.

Der Schneepass Zentralschweiz ist neben Airolo gültig in den Skigebieten Andermatt-Sedrun-Disentis, Engelberg-Brunni, EngelbergTitlis, Klewenalp-Stockhütte, Marbachegg, Meiringen-Hasliberg, Melchsee-Frutt, Mörlialp, Mythenregion, Rigi, Sattel-Hochstuckli, Sörenberg und Stoos. (Quelle: htr.ch)

Ausblick
Der ausserbörsliche Handel dürfte sich laut ZKB auch in der laufenden Handelswoche in ähnlichen ruhigen Bahnen bewegen. Impulsgebende Neuigkeiten werden keine erwartet. (Quelle: awp) (ZKB/mc/ps)


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