Ausserbörslicher Handel ZKB: Erneut ruhiges Handelsgeschehen

Ausserbörslicher Handel ZKB: Erneut ruhiges Handelsgeschehen

Marktbericht

Zürich – Die Akteure im ausserbörslichen Handel der Zürcher Kantonalbank (ZKB) blicken erneut auf eine ruhige Handelswoche zurück. Der ZKB eKMU-X Index bewegte sich in engen Bahnen und schloss die Woche marginal tiefer (-0,04%) auf 1068,06 Punkten. Das Gesamtvolumen sank um 2,5 Prozent auf knapp 1,1 Millionen Franken. Leicht höher fiel derweil die Anzahl der Abschlüsse aus, mit 55 gegenüber 48 in der Vorwoche.

Als einziger Wochengewinner mit einem Plus von 1,6 Prozent gingen NZZ aus dem Markt. Die Aktie schloss auf dem 10-Jahres-Höchststand von 6’500 Franken. Der Titel generierte ausserdem mit 439’065 Millionen Franken das höchste Volumen in der vergangenen Handelswoche. Und auch bei der Anzahl Transaktionen, insgesamt 12, standen NZZ zuoberst.

Mit einem deutlichen Abstand gingen Schauspielhaus Zürich als grösster Wochenverlierer aus dem Handel (-33,3%). Weitere Verlierer mit sehr kleinen Volumen waren Repower (-4,8%), Precious Woods Holding (3,9%) und Montana Tech Comp (-2,1%).

Einen Umsatz von über 100’000 Franken setzten auch Eniwa (185’025 Fr. in fünf Abschlüssen) sowie WWZ (181’390 Fr. in elf Trades) um.

Unternehmensnachrichten

Weleda, die globale Marktführerin für zertifizierte Naturkosmetik und Anthroposophische Arzneimittel, bringt Bio-Nahrungsergänzungsmittel auf den deutschen Markt: Weleda Naturweisheit. Seit ihrer Gründung vor 100 Jahren betrachtet Weleda den Menschen in seiner Ganzheitlichkeit und steht für die Verbindung zwischen Mensch und Natur. Für die Entwicklung der Nahrungsergänzungsmittel, mit Inhaltsstoffen ausschließlich natürlicher Herkunft, wurde nun die eigene Tradition mit Zeitgeist vereint: Bewährtes Wissen um wertgeschätzte Pflanzen wird für die Bedürfnisse der heutigen Zeit übersetzt. Die Naturweisheiten sind ab September 2021 exklusiv in Apotheken, Reformhäusern und dem Biofachhandel erhältlich. (Medienmitteilung)

Die WWZ-Gruppe erhält im nächsten Frühling eine neue Firmenchefin. Die 54-jährige Esther Denzler übernimmt am 12. Mai, dem Tag der Generalversammlung, den CEO-Posten von Andreas Wiedmer, wie das Unternehmen am Dienstagabend mitteilte.

Denzler ist laut den Angaben diplomierte Ingenieurin ETH Zürich mit Fachrichtung Vermessungs-, Umwelt- und Kulturtechnik und schloss 2010 ein Executive MBA an der Universität St. Gallen ab. Zuletzt sei sie Mitglied der Geschäftsleitung bei CKW und der Primeo Energie AG gewesen. Die neue Firmenchefin soll gemäss Mitteilung die Transformation der Unternehmensgruppe hin zu einem integrierten Dienstleistungsunternehmen weiter vorantreiben. (awp)

Die Schilthornbahn kann für 90 Millionen Franken neu gebaut werden. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat dem Projekt «Schilthornbahn 20XX» die Plangenehmigung erteilt, wie es am Donnerstag mitteilte.

Die Genehmigung gilt für alle drei Abschnitte Stechelberg-Mürren, Mürren-Birg und Birg-Schilthorn. Das BAV hat für diese drei Abschnitte auch die Konzession erteilt. Bereits im vergangenen Jahr waren alle vier Einsprachen erledigt worden. Es kam zu einvernehmlichen Lösungen.

Schilthornbahn-Direktor Christoph Egger sagte am Donnerstag auf Anfrage, mit einem Start der Bauarbeiten sei im kommenden Frühling zu rechnen. In drei bis vier Jahren sei die Bahn neu gebaut. Noch müsse aber der Verwaltungsrat im Dezember das Bauprogramm genehmigen.

Zur Finanzierung des Vorhabens hat das Unternehmen eine Aktienkapitalerhöhung vorgenommen. Es bezahlt die Kosten laut Egger mit Fremd- und Eigenmitteln.

Von der Coronapandemie wird das Projekt laut Egger nicht in Frage gestellt. Die zuletzt stark zunehmende Nachfrage habe es gestärkt. Vorstellbar sei aber, dass der Verwaltungsrat allenfalls das Bauprogramm zeitlich etwas ausdehne. Noch kann gegen die Plangenehmigungsverfügung beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde eingereicht werden.

Nur noch drei statt vier Sektionen
Die Schilthornbahn will die bestehende Luftseilbahn durch eine neue ersetzen, die die Talstation in Stechelberg in möglichst gerader Linie mit dem Schilthorn verbindet. Die neue Luftseilbahn wird nicht mehr vier, sondern nur noch drei Sektionen aufweisen, nämlich jene von Stechelberg nach Mürren, von Mürren nach Birg und von Birg aufs Schilthorn.

Deshalb musste ein neuer Seilbahnkorridor definiert werden, welchen der Kanton Bern im März dieses Jahres genehmigte. Der bisherige Halt in Gimmelwald entfällt. Das Bergdorf soll weiterhin mit der bisherigen Bahn erschlossen werden.

Mit dem Neubau kann die Schilthornbahn ihre Kapazität von 400 auf 800 Gäste pro Stunde verdoppeln. Die Reisezeit vom Tal zum Gipfel sinkt – Umsteigen Mit dem Neubau kann die Schilthornbahn ihre Kapazität von 400 auf 800 Gäste pro Stunde verdoppeln. Die Reisezeit vom Tal zum Gipfel sinkt – Umsteigen inbegriffen – auf unter eine halbe Stunde. Das Schilthorn wird an 365 Tagen pro Jahr zugänglich.

Laut Egger handelt es sich seilbahntechnisch gesehen um einen kompletten Neubau. Nur im Bereich der Seilbahn StechelbergGimmelwald-Mürren blieben die Stationen bestehen. Auch das Gipfelrestaurant «Piz Gloria» bleibt (awp)

Ausblick

Auch die nun laufende Handelswoche ist ruhig gestartet und dürfte eine erneut moderate Entwicklung zeigen. Die NZZ-Aktie ist bereits wieder gesucht. (ZKB/mc/ps)


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