Ausserbörslicher Handel ZKB: Ferienbedingt in ruhigen Bahnen

Ausserbörslicher Handel ZKB: Ferienbedingt in ruhigen Bahnen

Marktbericht

Zürich – Im ausserbörslichen Handel der Zürcher Kantonalbank ist der Handel in der abgelaufenen Woche nach wie vor ferienbedingt sehr ruhig verlaufen. Der Gesamtumsatz stieg zwar um fast 35 Prozent auf 0,9 Millionen Franken, blieb aber damit auf einem weiterhin eher tiefen Niveau.

Die Zahl der Abschlüsse war mit 54 nach 53 in der Vorwoche praktisch unverändert. Und auch der ZKB eKMU-X blieb mit 1075,39 (1075,31) Punkten nahezu unverändert.

Bei den Gewinnern standen Cham Group zuoberst mit einem Plus von 3,8 Prozent. Ebenfalls zulegen konnten Pilatus-Bahnen (+3,6%) sowie Bad Schinznach (+3,5%). Auch WWZ rangierten mit plus 0,7 Prozent noch unter den Gewinnern.

Den grössten Kursausschlag verbuchten bei den Verlierern Grand Resort Bad Ragaz (-7,4%). Dahinter notierten Säntis-Schwebebahn 4,8 Prozent tiefer gegenüber der Vorwoche. Welinvest büssten 1,0 Prozent ein und acrevis Bank sanken um 0,2 Prozent.

Bei den Volumen lagen die Aktien der SeeBeteiligungs AG vorne. Sie generierten in zwei Trades einen Umsatz von 257’000 Franken. Dahinter schafften nur noch Pilatus-Bahnen mit 143’000 Franken sowie die Plaston Holding mit 111’000 Franken die Schwelle von 100’000 Franken.

Unternehmensnachrichten

Die Spar- und Leihkasse Bucheggberg (SLB) hat im ersten Semester des Geschäftsjahres 2021 auch dank tieferen Steuern einen klar höheren Gewinn erzielt. Das Zinsgeschäft erodierte hingegen weiter.

Die schrittweise Normalisierung des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens hat es ermöglicht, das Volumen im Kredit- und Einlagegeschäft von Januar bis Juni weiter auszubauen, wie die SLB am Dienstag mitteilte. Sowohl die Kundenausleihungen als auch die für Kunden verwalteten Gelder hätten im Vergleich zum 31. Dezember 2020 zugenommen. Die Bilanzsumme belaufe sich nun auf 24 Millionen Franken und damit 3,2 Prozent über dem Wert von Ende 2020.

Nicht ganz so rosig lief es derweil beim grössten Ertragspfeiler, dem Zinsgeschäft. Hier lag der Brutto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft mit 4 Millionen Franken zwar über dem budgetierten Ziel, fiel aber gegenüber dem Vorjahreswert um 4,1 Prozent zurück.

«Die anhaltend tiefen Marktzinssätze führten trotz Volumenwachstum zu einer weiteren Erosion der Zinsmarge», heisst es dazu in der Mitteilung. Das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft habe indes von den rekordhohen Aktienmärkten profitiert.

Zudem verdiente die SLB auch mit Immobilien mehr: Die sogenannt übrigen Erträge fielen mit insgesamt 311’732 Franken doppelt so hoch aus wie im ersten Halbjahr 2020. Unter dem Strich verblieb in Kombination mit einer geringeren steuerlichen Belastung daher ein um 8,5 Prozent höherer Halbjahresgewinn von 564’971 Franken. (awp)

Der Holzverarbeiter Precious Woods hat die restlichen 60 Prozent an der brasilianischen BK Energia übernommen. Nun wird das Unternehmen in MIL Madeiras Energia Renovável Ltda umbenannt.

MIL Madeiras Energia Renovável produziert aus Biomasse von Precious Woods Amazon Dampf und Strom für den eigenen industriellen Bedarf. Zudem werde 50 Prozent des Bedarfes an elektrischer Energie der naheliegenden Stadt Itacoatiara geliefert, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Nun sollen die Kapazitäten im eigenen Sägewerk erweitert werden, und es soll parallel auch mehr Energie produziert werden.

Wie Precious Woods weiter mitteilt, wird das Management-Team verstärkt. Per 1. August werden 2021 Fabian Leu zum Chief Technical Officer (CTO) und Markus Pfannkuch zum Chief Sustainability Officer (CSO) befördert.

Precious Woods ist im Bereich der nachhaltigen Bewirtschaftung und Nutzung von Tropenwald sowie in der Holzverarbeitung und im Handel von FSC-zertifizierten Holzprodukten tätig. Die Erzeugung von Emissionsrechten und die Stromproduktion aus Holzabfällen sind weitere Bestandteile des Geschäftsmodells. (awp)

Die Spar- und Leihkasse Frutigen (SLF) hat im ersten Halbjahr 2021 den Geschäftserfolg leicht gesteigert. Im nächsten Jahr wird es zudem zu einem Führungswechsel kommen: Der bisherige stellvertretende Direktor Stephan Bärtschi tritt die Nachfolge von Daniel Schneiter an, der 2022 vorzeitig in Pension gehen wird.

Die SLF habe ein gutes erstes Halbjahr hinter sich, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Die Ausleihungen und die Kundengelder hätten gesteigert werden können und der Geschäftserfolg habe den Vorjahreswert leicht übertroffen.

Konkret stieg das Hypothekenvolumen, welches den Angaben nach beinahe 90 Prozent der Ausleihungen ausmacht, im ersten Semester 2021 um 23 Millionen Franken oder 1,8 Prozent. Die gesamten Ausleihungen nahmen um 19,4 Millionen oder 1,4 Prozent zu. Dieses Wachstum sei mit zusätzlichen Kundengeldern refinanziert worden, welche um 29,2 Millionen oder 2,2 Prozent stiegen. Die Bilanzsumme habe per Mitte Jahr 1,75 Milliarden Franken (+2,0%) betragen.

Der Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft nahm gemäss Mitteilung um 3,2 Prozent zu, was im Vergleich zum Vorhalbjahr vorwiegend auf die geringere Bildung von Wertberichtigungen zurückzuführen sei. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft habe indes um 66’000 Franken unter dem Vorjahreswert gelegen.

Nach Abschreibungen und Rückstellungen sei ein Geschäftserfolg von knapp 3,3 Millionen Franken verblieben, heisst es weiter. Das entspreche einer Zunahme von 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahressemester entspreche.

Mit Blick nach vorne zeigt sich die Bank für das gesamte Geschäftsjahr 2021 optimistisch und rechnet mit weiteren Zunahmen bei den Geschäftsvolumen. Der Geschäftserfolg und der Jahresgewinn werden indes auf Vorjahreshöhe erwartet.

Zudem kommt es im Frühjahr 2022 zu einem Wechsel auf der Führungsebene. Der SLF-Direktor Daniel Schneiter habe sich entschieden vorzeitig in Pension zu gehen. Der Verwaltungsrat habe den heutigen Stellvertreter, Stephan Bärtschi, zum neuen Direktor ernannt.

Bärtschi arbeite seit vielen Jahren in verschiedenen Funktionen bei der SLF und kenne die Bank und das Umfeld sehr gut. Sein neuer Stellvertreter werde Marco Loosli, bisher Leiter Kredite. (awp)

Die Regiobank Solothurn hat im ersten Semester 2021 etwas mehr verdient als in der gleichen Periode des Vorjahres. Dazu haben vor allem höhere Erfolge aus dem Zinsengeschäft sowie aus dem Handelsgeschäft beigetragen.

Zu Beginn des Jahres seien vor allem die Firmenkunden noch etwas zurückhaltend gewesen; gegen Ende des Semesters habe die Zuversicht jedoch deutlich zugenommen und es sei vermehrt investiert worden, teilte die Bank am Freitag mit.

Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft, dem Hauptertragspfeiler der Bank, erhöhte sich um 1,5 Prozent auf 16,1 Millionen Franken. Noch mehr zur Ergebnisverbesserung trug indes der Erfolg aus dem Handelsgeschäft und der Fair-Value-Option bei. Dieser war mit 0,9 Millionen positiv, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust von 0,1 Millionen resultiert hatte. Damals schlug eine Wertkorrektur aufgrund der fallenden Börsenkurse zu Buche.

Bei minim höheren Kosten zog so der Geschäftserfolg um gut 9 Prozent auf 8,04 Millionen Franken an und der Reingewinn um 8,6 Prozent auf 4,02 Millionen.

«Erfreut» zeigt sich die Bank über den Anstieg der Hypothekarforderungen um 1,7 Prozent auf 2,34 Milliarden Franken. Auf der Passivseite nahmen die Kundeneinlagen um 1,2 Prozent auf 2,18 Milliarden zu. Die Bilanzsumme lag mit 3,17 Milliarden um gut 2 Prozent über dem Stand von Ende 2020.

Zum Ausblick heisst es, dass die Aussichten für das zweite Halbjahr positiv und eine «unverändert stabile und erfreuliche Entwicklung» zu erwarten seien. (awp)

Am 12. Juli 2021 hat der Verwaltungsrat der sitEX Properties Holding AG über die Durchführung des Aktienrückkaufprogramm zum Festpreis informiert. Die sitEX Properties Holding AG beabsichtigte dabei, bis zu 112’760 eigener Aktien zum Angebotspreis von CHF 111.00 je Namenaktie zu erwerben.
Insgesamt wurden 100’833 Namenaktien angedient, was 4.38% des im Handelsregister eingetragenen Kapitals entspricht. Die Auszahlung des Rückkaufpreises erfolgte am 29. Juli 2021 (Medienmitteilung)

Ausblick

Aufgrund ausbleibender Impulse von der Nachrichtenfront sowie der ferienbedingten Abwesenheit einiger Marktteilnehmer sind weiterhin keine grossen Umsätze zu erwarten. (ZKB/mc/ps)


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