Ausserbörslicher Handel ZKB: Geringere Anzahl Abschlüsse – tieferes Volumen

Ausserbörslicher Handel ZKB: Geringere Anzahl Abschlüsse – tieferes Volumen

Marktbericht

Zürich – Im ausserbörslichen Handel der Zürcher Kantonalbank hat sich die Sommerflaute bemerkbar gemacht. Das Gesamtvolumen sank um 46,4 Prozent auf gut 640’000 Franken und die Anzahl der Abschlüsse auf 53 von 88 in der Vorwoche. Der ZKB eKMU-X-Index tendierte dafür leicht positiv und stieg vergangene Woche um 0,1 Prozent auf 1075,31 Punkte. Unternehmensnachrichten ergaben sich vor allem aus Jahres- und Halbjahresabschlüssen.

Die Wochengewinner wurden von Säntis Schwebebahnen mit einem Plus von 10,5 Prozent in 4 Abschlüssen angeführt. Dahinter verzeichneten NZZ ein Zuwachs von 2,6 Prozent, gefolgt von acrevis Bank (+1,5%) und Cham Group (+1,0%).

Auf der Verliererseite reihten sich nach Parkhotel Giessbach mit einem Minus von 29,4 Prozent noch Engadin Mountain (-13,7%), Stadtcasino Baden (-3,0%) sowie Precious Woods (-0,4%) ein.

Volumengewinner waren Pilatus Bergbahnen mit knapp 130’000 Franken in 4 Trades. Dahinter generierten Cham Group in 6 Abschlüssen 116’000 Franken. Weiter erzielten NZZ und Espace Real Estates ein Volumen zwischen 50’000 und 100’000 Franken.

Unternehmensnachrichten

Der Westschweizer Erdgasversorger Holdigaz hat im Geschäftsjahr 2020/21 (per Ende März) mehr verdient. Der konsolidierte Betriebsertrag stieg um 8,8 Prozent auf 251,3 Millionen Franken, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst.

Das operative Ergebnis (EBITDA) sei mit 73,3 Millionen Franken ebenfalls angestiegen und unter dem Strich verblieb mit einem konsolidierten Nettogewinn von 32,5 Millionen Franken im Vergleich zu den 25 Millionen im Vorjahr ebenfalls mehr in der Kasse.

Aufgrund dieser guten Ergebnisse sei der Verwaltungsrat bei der Generalversammlung im September in der Lage eine höhere Dividende zu beantragen, heisst es weiter.

Die 2005 gegründete Holdigaz-Gruppe ist ein Westschweizer Erd- und Biogasversorgungsunternehmen und stellt den Angaben nach die Versorgung von 161 Gemeinden in den Kantonen Waadt, Wallis und Freiburg sicher. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 470 Mitarbeitende. (awp)

Die Leihkasse Stammheim hat im ersten Halbjahr 2021 mehr eingenommen. Der Geschäftserfolg stieg um 5,8 Prozent auf 1,31 Millionen. Der Reingewinn blieb hingegen auf dem Niveau des Vorhalbjahres.

Die Bilanzsumme wuchs seit Jahresbeginn um 0,7 Prozent und vor allem das Ausleihungsgeschäft verlief laut einer Mitteilung vom Dienstag im ersten Halbjahr positiv.

Das Volumen an Krediten und Hypotheken habe sich um 3 Prozent auf insgesamt 401,9 Millionen Franken erhöht. Nach dem starken Wachstum der Kundengelder im Jahr 2020 von über 9 Prozent sei es indes mittlerweile zu einer Konsolidierung der Kundeneinlagen auf hohem Niveau gekommen, heisst es dazu.

Zudem bleibe der Druck auf die Zinsmarge infolge des unverändert sehr tiefen Marktzinsumfeldes weiterhin bestehen. Denn trotz eines markanten Wachstums der Ausleihungen habe sich der Brutto-Erfolg im Zinsengeschäft um 1,3 Prozent auf 2,31 Millionen Franken reduziert. Das Anlagegeschäft entwickele sich indes weiterhin positiv.

Unter dem Strich verblieb der Leihkasse Stammheim im ersten Semester ein Gewinn auf dem Niveau des Vorhalbjahres von 0,54 Millionen Franken. (awp)

Die Weiss+Appetito Gruppe wird ab kommender Saison neuer Premium Partner des BSC Young Boys, wie es in einer Mitteilung heisst. Das Berner Traditionsunternehmen ist vielen YB-Fans bereits als Sponsor aus den Jahren 2011 bis 2015 bekannt. Nun konnte die Partnerschaft, welche für mindestens drei Saisons unterzeichnet wurde, wieder ausgebaut werden.

Weiss+Appetito ist national und international tätig und wird bei YB auf reichweitenstarke Werbeteppiche neben den Toren setzen, um sich einem breiten Publikum zu präsentieren. Daneben wird das Unternehmen die YB-Spiele auch für Kundenbindungsmassnahmen und Networking nutzen, heisst es weiter. (persönlich.com)

Die in der Kunststoffverarbeitung tätige Plaston Gruppe hat im Geschäftsjahr 2020/21 (per Ende März) trotz einem Corona-bedingt schwachen Start sowohl den Umsatz wie auch den Gewinn deutlich gesteigert. Dabei gelang dem Boneco-Geschäftsbereich mit den Luftbehandlungsgeräten vor allem dank einer Übernahme in den USA im Vorjahr eine starke Umsatzsteigerung um rund 34 Prozent.

Die gesamte Plaston-Gruppe erhöhte den Umsatz im Gesamtjahr um 12,9 Prozent auf 90,3 Millionen Franken, wie dem Geschäftsbericht der Ostschweizer Gruppe zu entnehmen ist. Der Betriebsgewinn kletterte auf 7,6 Millionen Franken nach 0,5 Millionen im Vorjahr, entsprechend einer EBIT-Marge von 8,8 Prozent. Unter dem Strich verblieb ein Nettogewinn von 4,7 Millionen Franken nach einem Verlust von 0,6 Millionen im Jahr davor.

Im neuen Geschäftsjahr 2021/22 erwartet Plaston, weiterhin von den Auswirkungen der Coronakrise Anordnungen und Massnahmen der Regierungen in Europa betroffen zu sein. Ein wesentlicher Fokus der Gruppe besteht darin, die Lieferfähigkeit trotz hoher Nachfrage und bei gleichzeitigen Engpässen auf dem Beschaffungsmarkt jederzeit sicherzustellen (awp)

Die Schilthornbahn AG investiert im Rahmen des Bahnprojekts Schilthornbahn 20XX in ein neuartiges, effizientes Hybrid-Batterie System. Mittels gespeicherter Bremsenergie und Photovoltaik kann die Bahn für einzelne Fahrten vollständig autark betrieben werden. Energieverbrauchsspitzen und Energiekosten können dadurch stark gesenkt werden.

Das Energiemanagement der neuen Schilthornbahn 20XX steht ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit: Das neuartige Energiesystem nutzt die Brems- und Generatorische Energie und wird zusätzlich unterstützt durch Photovoltaik, um unabhängig und kostensparend Strom zu speichern und im richtigen Moment zur Verfügung zu stellen. Durch dieses Energiemanagement wird der Energiebedarf und die Verbrauchsspitzen so optimiert, dass keine neue, zusätzliche Freileitung nötig ist.

Energieeffizientes Hybrid-Batterie System
Das Konzept basiert auf zwei Stufen: Die Fahrprogramme der Bahnen werden so aufeinander abgestimmt, dass die generatorische Leistung der talwärts fahrenden Bahn optimal mit der motorischen Leistung der bergwärts fahrenden Bahn verknüpft wird und diese so hochziehen kann. Eine talwärts fahrende vollbesetzte Kabine muss sogar noch gebremst werden. Die dabei freiwerdende, generatorische Energie wird zurückgewonnen und in einer lokal installierten Hybrid-Batterie gespeichert. Energiespitzen werden entsprechend durch diese gespeicherte Energie abgedeckt. Die Batterie wird als Energiepuffer verwendet um vom Netz möglichst konstante Energie beziehen zu können. Zusätzlich kann sie mittels Sonnenenergie aus einer Photovoltaikanlage bei der Station Birg generierten Netzenergie geladen werden. Die Akkus werden somit ständig geladen, auch wenn wie Anlage steht. Dadurch ist auch bei einem Stromausfall noch eine Fahrt mit reduzierter Geschwindigkeit möglich.

Zusammenarbeit mit namhaften Partnern im Seilbahnbau
Bei der Umsetzung des Energie-Konzepts kann die Schilthornbahn in enger Zusammenarbeit vom Knowhow und Fachwissen namhafter Partner, dem Bahnbauer Garaventa sowie der Frey AG Stans profitieren. Letztere liefert als renommierte Steuerungsherstellerin modernste Steuerungstechnik, mit selbstentwickelter und zertifizierter Steuerungssoftware.

Starke Einsparung von Energiekosten
Die Energiekosten können mit dem neuen System trotz Verdoppelung der Förderkapazität sogar um rund 10 Prozent gesenkt werden. «Das fällt stark ins Gewicht, zumal der Strom einen erheblichen Teil der Betriebskosten ausmacht», stellt Christoph Egger, Direktor der Schilthornbahn fest. «Das Konzept wurde erstmals bei der Standseilbahn Biel-Magglingen umgesetzt. Die Schilthornbahn wird als zweite Bahn und in deutlich grösserem Ausmass auf dieses System setzen», führt Egger weiter aus. Längerfristig betrachtet werden die Investitionen in das neue System innerhalb von rund fünf Jahren amortisiert sein. Die erwartete Lebensdauer der Batterien wird rund zehn Jahre betragen, danach wird jeweils eine neue, wesentlich leistungsstärkste Batterien-Generation verfügbar sein. Die Wirtschaftlichkeit und der zusätzliche Aspekt der Nachhaltigkeit sowie der Kosteneinsparung spricht für die Investition. (Medienmitteilung)

Die Zürcher Privatbank Lienhardt & Partner hat im ersten Halbjahr 2021 den Gewinn um gut ein Fünftel gesteigert. Geschuldet ist dies unter anderem den steigenden Börsen und höheren Kundenvermögen und -aktivitäten.

Obwohl die Erträge aus dem Zinsengeschäft tiefer ausgefallen seien, habe der Brutto-Erfolg dank des verringerten Zinsaufwandes um 4,5 Prozent auf 3,5 Millionen Franken gesteigert werden können, teilte die Bank am Montag mit. Das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sei aufgrund höherer Kundenvermögen und -aktivitäten in den Bereichen Private Banking und Vorsorge dank der Fusion mit Lienhardt & Partner Investments AG um 17,6 Prozent auf 11,2 Millionen Franken gestiegen. Das Handelsgeschäft fiel dank der den lebhaften Märkte mit 2,4 Millionen Franken mehr als doppelt so hoch aus wie im Vorjahr. Der übrige ordentliche Erfolg ging dagegen infolge tieferer Beteiligungserträge um 18,6 Prozent auf 1,7 Millionen Franken zurück.

Höher war auch der Personalaufwand (+11,6%) und der Sachaufwand (+8,7%), was dem Ausbau der Aktivitäten geschuldet ist. Das Cost-Income-Ratio habe aber trotzdem auf 59,0 von 62,7 Prozent verbessert werden können. Dank der vorsichtigen Risikopolitik seien auch keine Einzelwertberichtigungen zu verzeichnen.

Insgesamt resultierte ein um fast einen Viertel höherer operativer Geschäftserfolg von 6,51 Millionen Franken und ein um gut 20 Prozent besserer Halbjahresgewinn von 4,04 Millionen Franken. (awp)

Ausblick

Ferienbedingt dürfte der ausserbörsliche Handel in der laufenden Woche weiter ruhig verlaufen. (awp/mc/ps)


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