Ausserbörslicher Handel ZKB: Hohes Volumen gehalten

Ausserbörslicher Handel ZKB: Hohes Volumen gehalten

Marktbericht

Zürich – Im ausserbörslichen Handel der Zürcher Kantonalbank hat in der vergangenen Berichtsperiode das hohe Volumen der Vorwoche bei etwas mehr Abschlüssen gehalten werden können. Der Nachrichtenfluss ebbte derweil ab.

Der Gesamtumsatz von knapp 2,0 Millionen Franken lag nur unwesentlich unter demjenigen der Vorwoche. Die Anzahl der Abschlüsse verbesserte sich auf 86 von 79. Die guten Umsätze verhalfen dem ZKB eKMU-Index zu einem leichten Gewinn von 0,3 Prozent auf 1’042,81 Punkte.

Umsatzstärkster Titel war erneut Cham Group. Die Aktien generierten in 21 Transaktionen gut 856’000 Franken. Mit einem Kursplus von 4,4 Prozent schaffte es Cham Group auf die vierte Position der Wochengewinner-Liste. Weleda erzielten in sieben Trades knapp 173’000 Franken und Espace Real Estate in sechs Abschlüssen 162’000 Franken. Die Umsatzmarke von 100’000 Franken übersprangen auch NZZ sowie CKW.

CKW führten mit einem Plus von 8,1 Prozent die Gewinnerliste an. Das Kraftwerk kann nach jüngsten Angaben Rückstellungen auflösen. Das wirke sich mit rund 40 Millionen Franken positiv auf das Betriebsergebnis (EBIT) 2019/20 aus, wie es hiess.

Energie Zürichsee-Linth legten um 6,3 Prozent zu. Gewinne verzeichneten auch Weleda (+4,6%) und Conzzeta (+3,7%).

Derweil gab es mit der Regiobank Solothurn (-0,4%) nur einen Verlierer.

Unternehmensnachrichten

Bernexpo Holding – Die Ferienmesse Bern fällt 2021 aus. Wegen der Corona-Pandemie und deren wirtschaftlichen Folgen soll die älteste Tourismusmesse der Schweiz erst 2022 wieder durchgeführt werden.

Das teilte die Veranstalterin Bernexpo am Dienstag mit. Sie will mit dem frühzeitigen Entscheid „Transparenz und Planungssicherheit gegenüber den Ausstellenden schaffen“. Diese seien von den Reisebeschränkungen besonders hart betroffen. Die Messe findet traditionell im Januar statt und zieht stets rund 35’000 Besucher an.

Die Durchführung der Ferienmesse in einer reduzierten Version kommt für die Veranstalter nicht in Frage. „Das wäre sowohl für die Aussteller als auch für die Besucher keine zufriedenstellende Basis, weder wirtschaftlich noch inhaltlich“, erklärte Messeleiter Mario Kovacevic im Communiqué.

Festgehalten wird an der „Fespo – World of Travel“ in Zürich, die ebenfalls von der Bernexpo Groupe durchgeführt wird. Die Veranstalterin setzt nach eigenen Angaben alles daran, die Messe wie geplant vom 14. bis 17. Januar zu veranstalten. Die Situation werde aber fortlaufend beurteilt. (awp)

Anfang Juni hat die Schilthornbahn nach dem corona-bedingten Lockdown den Betrieb wieder aufgenommen. Nun zieht der Bahnbetreiber dank konsumfreudigeren Schweizer Gästen eine weniger schlimme Bilanz als im Frühjahr noch befürchtet.

Und dennoch: nach dem abrupten Ende der Wintersaison durch den bundesrätlichen Lockdown und Einbussen von 7 Millionen Franken hatte Schilthornbahn auch im Sommer mit den Folgen der Coronakrise zu kämpfen und hofft nun auf einen starken Herbst.

So brachen bei der Luftseilbahn die Besucherfrequenzen von Juli bis Ende September um die Hälfte ein, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Und auch bei der deutliche kleineren Allmendhubelbahn gingen die Frequenzen in der Sommersaison gegenüber dem Vorjahr um 40 Prozent zurück.

Immerhin hat aber die völlig veränderte Gäste-Zusammensetzung dazu geführt, dass die Einbussen in der Gastronomie vergleichsweise geringer waren. Fast ausschliesslich seien die Gäste in diesem Jahr aus der Schweiz gekommen und nicht wie sonst aus aller Welt, so der Bahnbetreiber.

Und offenbar sind Schweizer Gäste konsumfreudiger: So konnten die doppelt so vielen Schweizer Sommergäste den Einbruch bei den Besucherfrequenzen zwar bei Weitem nicht verhindern. Dafür hätten sie aber ein sehr erfreuliches Konsumverhalten gezeigt, so Schilthornbahn-Direktor Christoph Egger.

So seien die Ertragseinbussen in der Gastronomie mit rund 26 Prozent deutlich geringer ausgefallen als im Frühjahr noch befürchtet.

Nun hofft das Unternehmen auf einen guten Herbst. Aufgrund des Lockdowns habe man bereits im Frühjahr alle Revisions- und Unterhaltsarbeiten an den Luftseilbahnen vorgenommen, was einen nahezu durchgehenden Betrieb im Herbst erlaube.

Die Nachfrage werde in den kommenden Wochen aber genau beobachtet: Bei guter Nachfrage werde der Betrieb unverändert weiterlaufen, bei sinkenden Gästezahlen das Angebot aber angepasst. Eine zentrale Rolle spiele dabei das Wetter. (awp)

Die Centralschweizerische Kraftwerke AG (CKW) kann Rückstellungen auflösen. Die Regulierungsbehörde hat für drei Jahre aus der Vergangenheit nun festgelegt, welche Kosten angerechnet werden dürfen. In diesem Zusammenhang gebildete Rückstellungen würden nun aufgelöst. Das wirke sich mit rund 40 Millionen Franken positiv auf das Betriebsergebnis (EBIT) 2019/20 aus.

Das Geschäftsjahr endet per Ende September. Der Jahresbericht soll dann am 9. Dezember veröffentlicht werden (AWP)

Ausblick

Für die laufende Woche erwarten wir ferienbedingt und wegen wenigen zu erwartenden Unternehmensneuigkeiten eher etwas rückläufige Umsätze. (ZKB/mc/ps)


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