Ausserbörslicher Handel ZKB: Impulse weitgehend ausgeblieben

Ausserbörslicher Handel ZKB: Impulse weitgehend ausgeblieben

Marktbericht

Zürich – Im ausserbörslichen Handel der Zürcher Kantonalbank (ZKB) sind die Volumen trotz Anstieg in der vergangenen Handelswoche auf einem relativ tiefen Niveau geblieben. Impulse fehlten weitgehend. Der ZKB eKMU-Index fiel um 0,4 Prozent auf 1’175,32 Punkte, insbesondere belastet durch das Index-Schwergewicht Repower.

In 91 Transaktionen nach 59 in der Vorwoche wurden 1,4 (0,5) Millionen Franken umgesetzt. Volumenstärkster Titel war die NZZ, deren Aktien rund 230’000 Franken generierten. Dahinter folgten WWZ mit einem Volumen von knapp 139’000 Franken. Agruna erzielten fast 130’000 Franken. Und als letzter Titel stiegen EW Jona-Rapperswil mit knapp 103’000 Franken über die Umsatzmarke von 100’000 Franken.

Ein deutliches Plus verzeichneten die Titel der Immobiliengesellschaft Sitex Properties. Als Wochengewinner legten sie um fast 11 Prozent zu.

Ebenfalls gesucht wurden Energie Zürichsee Linth (+4,1%) und Espace Real Estate (+3,2%). Letztere stiegen gar auf ein neues Jahreshoch. Die in der Vorwoche vorgelegten Halbjahresergebnisse scheinen den Titel weiter zu beflügeln.

Ohne Nachrichten abgestraft wurden indes Weisse Arena (-3,9%). Repower sanken um 2,1 Prozent und WWZ büssten 1,4 Prozent ein.

Neuigkeiten kamen insbesondere aus der Medienbranche. So wurde publik, dass die „Neue Zürcher Zeitung“ ein Ressort für Technologie schafft. Leiten wird es ab November die bisherige US-Wirtschaftskorrespondentin Christiane Hanna Henkel. Das neue Ressort soll sich stark auf die Online-Berichterstattung konzentrieren und eng mit den anderen Ressorts zusammenarbeiten.

Das Medienunternehmen CH Media teilte derweil mit, dass es die Betreuung der Zeitungsabonnenten ab Anfang Oktober schrittweise an die NZZ-Mediengruppe und an eine Tochtergesellschaft der Post auslagert. Die betroffenen Mitarbeitenden sollen übernommen werden.

Die Axpo-Tochter Axpo Solutions übernimmt Anfang Oktober die Bewirtschaftung des glarnerischen Energieanteils am Kraftwerk LinthLimmern. Sie folgt somit auf den Energiekonzern Repower, der den Energieanteil des Kantons Glarus am Pumpspeicherwerk seit Oktober 2017 und noch bis Ende September verwertet. (Quelle: awp)

Unternehmensnachrichten

Die „Neue Zürcher Zeitung“ schafft ein Ressort für Technologie. Leiten wird es ab November die bisherige US-Wirtschaftskorrespondentin Christiane Hanna Henkel.

Das Team werde intern aus Mitarbeitern bestehender Ressorts zusammengesetzt, teilte die NZZ-Mediengruppe am Donnerstag mit. Und die ernannte Leiterin, die auf Technologiethemen spezialisierte Wirtschafts- und Finanzjournalistin Henkel, sei bereits seit zwanzig Jahren für die NZZ tätig.

Das neue Ressort soll sich stark auf die Online-Berichterstattung konzentrieren und eng mit den anderen Ressorts zusammenarbeiten. Aufgabe sei es, „die Berichterstattung über die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Aspekte des hoch relevanten Querschnittsthemas Technologie zu bündeln“. (Quelle: awp)

Bei Weleda nimmt Kommerzchef Andreas Sommer den Hut. Nach 22 Jahren Tätigkeit werde er die Firma Ende September verlassen, teilte Weleda am Mittwoch in einem Communiqué mit. Zuletzt war Andreas Sommer seit 2012 als Mitglied der Geschäftsleitung für die globale Marktentwicklung der Naturkosmetik- und anthroposophische Arzneimittelherstellerin tätig. Es sei „an der Zeit, etwas Neues zu machen“, erklärte Sommer.

Ad interim wurden die Verantwortungsbereiche von Andreas Sommer auf die verbleibenden Geschäftsleitungsmitglieder aufgeteilt, wie Weleda weiter schrieb. Verwaltungsrat und Geschäftsleitung seien dabei, den Prozess der Nachfolge in die Hand zu nehmen. (Quelle: awp)

Das Medienunternehmen CH Media lagert die Betreuung der Zeitungsabonnenten ab Anfang Oktober schrittweise an die NZZ-Mediengruppe und an eine Tochtergesellschaft der Post aus. Die betroffenen Mitarbeitenden sollen übernommen werden.

Stark schwankende Volumina, steigende Anforderungen auf Grund der Digitalisierung und verändertes Kundenverhalten hätten eine strategische Neuausrichtung der Abonnementen-Betreuung erfordert. Das teilte CH Media, ein Joint-Venture zwischen den AZ Medien und den NZZ-Regionalmedien, am Mittwoch mit.

Das Unternehmen ASMIQ AG in Olten SO wird bereits ab Anfang Oktober die erste Anlaufstelle für Abonnenten der Titel wie „St. Galler Tagblatt“ und „Luzerner Zeitung“ sein. Per Anfang 2020 übernimmt diese Tochtergesellschaft der Post auch sämtliche Abodienstleistungen für die CH Media im Bereich der Anzeiger und Zeitschriften.

In einer dritten Phase sollen im Verlauf des nächsten Jahres zudem sämtliche Abodienstleistungen der Tageszeitungen der CH Media von der NZZ-Mediengruppe bezogen werden. Die Gruppe lagert die einfachen Geschäftsfälle ebenfalls an die ASMIQ AG aus.

Sämtliche betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten von der ASMIQ AG beziehungsweise von der NZZ-Mediengruppe ein Angebot für eine Anschlusslösung, wie CH Media festhält. Damit seien
Kontinuität und der Erhalt des Know-Hows sichergestellt. (Quelle: awp)

Die Axpo Solutions AG übernimmt Anfang Oktober die Bewirtschaftung des glarnerischen Energieanteils am Kraftwerk LinthLimmern. Vertraglich wurde die Neuerung für zwei Jahre vereinbart.

Die Axpo Solutions folgt somit auf den Bündner Stromkonzern Repower, der den Energieanteil des Kantons Glarus am Pumpspeicherwerk LinthLimmern seit Oktober 2017 und noch bis Ende September verwertet, wie die Glarner Regierung am Mittwoch mitteilte. Die zwischen dem Kanton Glarus und der Axpo Solutions vereinbarten Konditionen wurden in einem Energiebewirtschaftungsvertrag festgehalten.

Die Änderung über die Bewirtschaftung des kantonalen Energieanteils ist in der gerichtlichen Vergleichslösung enthalten, welche der AxpoKonzern und der Kanton Glarus im März vor dem Berner Obergericht erzielten. Die Einigung erfolgte nach einem zweijährigen Rechtsstreit.

Demnach ist der Aufwand, in der Strombranche Jahreskosten genannt, von beiden Partnern im Umfang ihrer Beteiligungen zu tragen: das bedeutet zu 85 Prozent für die Axpo und zu 15 Prozent für den Kanton Glarus. Diese Regelung gilt für den Bau des Pumpspeicherwerks oder die Zeit vor dessen Inbetriebnahme am 18. August 2017.

Ab dem 19. August 2017 trägt die Axpo die Kosten gemäss Vergleich allein. Der Kanton Glarus verzichtet im Gegenzug auf den Bezug von Energie aus dem Kraftwerk. Er ist zudem mit der Reduktion der Dividende von 1,5 auf ein Prozent einverstanden.

Ausblick
Auch in der laufenden Handelswoche erwartet die ZKB keine grossen Volumen und Kursbewegungen. Auf der Agenda stehen einige Generalversammlungen, darunter diejenige von Holdigaz am kommenden Mittwoch. (Quelle: awp) (ZKB/mc/ps)


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