Ausserbörslicher Handel ZKB legt an Schwung zu

Ausserbörslicher Handel ZKB legt an Schwung zu

Marktbericht

Zürich – Der ausserbörsliche Handel der Zürcher Kantonalbank (ZKB) hat in der vergangenen Woche an Schwung zugelegt und ein Gesamtvolumen von 1,1 Millionen nach 0,6 Millionen Franken in der Vorwoche verbucht. Auch die Anzahl der Abschlüsse stieg an, auf 76 von 44. Der ZKB eKMU-X Index büsste hingegen um 1,8 Prozent ein und schloss auf 1064,12 Punkten.

EW Jona-Rapperswil legten um 4,8 Prozent zu und führten damit die Gewinnerliste an. Ebenfalls weiterhin gut im Markt lagen Precious Woods, die aktiv gehandelt wurden und um 4,3 Prozent stiegen. Dahinter machten Weleda PS 1,0 Prozent und SGV Holding 0,8 Prozent gut.

Auf der Verliererseite standen mit Reishauer (-5,0%), Montana Tech (-2,8%) sowie NZZ (-1,7%) drei ausserbörsliche Schwergewichte an der Spitze. Diese waren für den markanten Indexrückgang verantwortlich. Cham Group gingen um 1,0 Prozent tiefer aus der Handelswoche.

Die höchsten Umsätze sowie die meisten Trades verzeichneten NZZ mit 240’000 Franken in zehn Transaktionen. Die Mediengruppe fand im ersten Halbjahr 2021 zurück in die schwarzen Zahlen. So steigerte sie den Umsatz gegenüber dem Corona-Jahr deutlich (+11,6%). Und unter dem Strich resultierte ein Gruppengewinn von 9,7 Millionen Franken (Vorjahr: -3,4 Mio Fr.).

Hinter NZZ folgten Repower, die in 17 Trades 235’000 Franken Umsatz generierten und damit für über 40 Prozent des gesamten Volumens verantwortlich waren. Erwähnenswert sind auch Griston Holding mit 99’000 Franken sowie Weleda PS mit 70’000 Franken.

Unternehmensnachrichten

Die Industriegruppe Montana Tech Components hat im ersten Halbjahr 2021 den Umsatz und die EBITDA-Marge gesteigert. Aufgrund höherer Abschreibungen und wegfallenden Sondereffekten fiel der Reingewinn jedoch deutlich tiefer aus.

Der Gruppenumsatz stieg um 2,5 Prozent auf 872,5 Millionen Euro an. Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sei auf die Erholung in den Bereichen E-Mobility und Energy der Division Montana Aerospace sowie auf höheren Absatz der Varta Haushaltsbatterien zurückzuführen, teilte die Gesellschaft am Mittwoch mit. Das operative Ergebnis (EBITDA) erhöhte sich überproportional um 9,7 Prozent auf 138,8 Millionen, was einer Marge 15,9 Prozent entspricht.

Wegen höheren Abschreibungen sank der EBIT um 17,9 Prozent auf 40,4 Millionen und unter dem Strich halbierte sich der Reingewinn auf 13,7 Millionen. Die Gesellschaft führt dies auf positive Sondereffekte in der Vorjahresperiode zurück und spricht im Halbjahresbericht von einem «Ergebnis im geplanten Rahmen».

Die Produktionskapazitäten seien in allen drei Divisionen ausgebaut worden und das weitere Wachstum sei durch die Erschliessung weiterer Geschäftsfelder gesichert, heisst es. Auch werde die Erholung der Luftfahrtindustrie zu Zuwächsen im Aerospace-Segment führen.

Montana Tech Components AG ist an Aluflexpack und dem Batteriehersteller Varta beteiligt und hatte im Mai 2021 mit Montana Aerospace ein drittes Unternehmen an die Börse gebracht. Die Titel der AG werden ausserbörslich gehandelt (awp)

Die NZZ-Mediengruppe hat in der ersten Jahreshälfte 2021 den Umsatz gegenüber dem Corona-Jahr deutlich gesteigert. Unter dem Strich gelang die Rückkehr in die schwarzen Zahlen.

Der Gesamtertrag der NZZ-Gruppe stieg um 11,6 Prozent auf 106,2 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Die Zahl der Abonnenten nahm um 5,6 Prozent auf 200’000 zu, und auch die Werbeumsätze konnten laut den Angaben in fast allen Mediengattungen gesteigert werden. So hätten etwa die Einnahmen aus dem strukturell rückläufigen Werbemarkt Print um gut 16 Prozent zugenommen. Gleichwohl liegen die gesamten Einnahmen der Gruppe noch immer unter dem Vor-Corona-Niveau.

Stark verbessert im Vorjahresvergleich sind auch die Ergebnisse. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT stieg auf 7,7 von -1,2 Millionen, und unter dem Strich resultierte ein Gruppengewinn von 9,7 Millionen (VJ -3,4 Millionen).

Zu dieser Verbesserung beigetragen hat laut den Angaben auch das anteilige Ergebnis am Gemeinschaftsunternehmen CH Media, welches von 0,5 auf 3,5 Millionen stieg.

In der zweiten Jahreshälfte erwartet die Gruppe grundsätzlich eine ähnliche Entwicklung wie im ersten. Im Vorjahresvergleich sei jedoch damit zu rechnen, dass sich der «Ergebnisvorsprung» per 30. Juni bis zum Jahresende reduzieren werde. Der Hauptgrund liege darin, dass das erste Semester 2020 sehr stark negativ vom Lockdown geprägt gewesen sei. Zudem zeichneten sich im Lesermarkt ein abschwächender Abo-Mengeneffekt und höhere Kosten ab (awp)

Der Bündner Energiekonzern Repower hat im ersten Semester 2021 wegen Sondereffekten einen tieferen EBIT erzielt. Unter dem Strich wurde aber mehr verdient. Für das das zweite Halbjahr rechnete das Unternehmen mit einem «soliden» Ergebnis.

Die Gesamtleistung nahm von Januar bis Juni um 53 Prozent auf 1,29 Milliarden Franken zu. Der Betriebsgewinn (EBIT) lag hingegen wegen Sonderfaktoren mit 60 Millionen um 13 Prozent unter dem Vorjahreswert. Unter dem Strich blieb dennoch ein 4 Prozent höherer Gewinn von 42 Millionen Franken.

Die tiefen Strompreise während des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020 hätten sich erst mit Verzögerung im ersten Halbjahr 2021 nachteilig auf das Handelsergebnis in der Schweiz ausgewirkt, erklärte Repower den sinkenden Betriebsgewinn. Dies aufgrund der langfristigen Absicherungsstrategien zur Ausgleichung des Marktrisikos.

Repower Italien habe unterdessen von einer höheren Energienachfrage von kleineren und mittleren Unternehmen profitiert. Das Marktumfeld für Regelenergie in Italien habe sich aber normalisiert – entsprechend geringer fiel das Ergebnis des Gas-Kombikraftwerks Teverola aus. Das Kraftwerk habe aber ein Ergebnis «im Rahmen der Erwartungen» geliefert.

Die Stromproduktion bei den Wasserkraftwerken bewegte sich den Angaben zufolge im ersten Semester 2021 im langjährigen Mittel. Die ausserordentlich gute Hydroproduktion des Vorjahres sei aber nicht ganz erreicht worden. Leicht unterdurchschnittliche Niederschlagsmengen und das vergleichsweise späte Einsetzen der Schneeschmelze seien die Hauptgründe.

Im ersten Semester investierte Repower insgesamt 125 Millionen Franken. Davon wurden rund 42 Millionen in der Schweiz bzw. in Graubünden investiert. Unter anderem investierte Repower als grösste Netzbetreiberin in Graubünden rund acht Millionen Franken in ihre Stromnetze.

Ins zweite Halbjahr blickt die Gesellschaft zuversichtlich, auch wenn in der Regel das Finanzergebnis im ersten Halbjahr besser ausfalle als im zweiten Halbjahr. Repower rechne dennoch auch für das zweite Halbjahr mit einem «soliden» Ergebnis und mittelfristig mit einem positiven Einfluss der gestiegenen Strompreise auf die Ergebnisse (awp)

Das Immobilienunternehmen Espace Real Estate hat im ersten Halbjahr 2021 etwas weniger Gewinn geschrieben als im Vorjahr. Trotzdem zeigt sich das Unternehmen zufrieden und ist für das Gesamtjahr positiv gestimmt.

Der Gewinn ist im ersten Halbjahr von 12,3 Millionen auf 10,9 Millionen Franken gesunken, wie Espace Real Estate am Donnerstag mitteilte. Ohne Sondereffekte wäre das Ergebnis jedoch um 0,6 Millionen auf 8,3 Millionen Franken gestiegen. Dies entspricht einem Wachstum von 7,9 Prozent.

Der Marktwert des Immobilienportfolios stieg seit Ende 2020 um 5,5 Millionen auf 710,9 Millionen Franken. Davon seien 3,1 Millionen Neubewertungen zuzuschreiben, heisst es weiter. Die nachhaltige Ausrichtung des Portfolios erweise sich somit als «krisenresistent». Den Schwerpunkt bilden die Städte Bern, Biel, Solothurn und Olten, die für 85 Prozent des Portfolios stehen.

Auch der Leerstand der Renditeliegenschaften nahm seit Ende des letzten Geschäftsjahres nochmals um 0,9 Prozentpunkte ab und kam bei 4,72 Prozent zu liegen. In der Vorjahresperiode betrug die Quote 5,85 Prozent.

Aktuell plant Espace Real Estate rund 95 Millionen Franken zu investieren, vorwiegend in Wohnprojekte. Etwa die Hälfte davon fliesse in Sanierungen.

Während der Bauzeit rechen das Unternehmen entsprechend mit einem Rückgang der Vermietungserträge. Nach Abschluss der geplanten Projekte soll ein zusätzlicher Erlös von rund 4 Millionen Franken zustande kommen.

Zudem steht Espace Real Estate in Zuchwil in Solothurn vor dem Abschluss einer Neuakquisition. Die 93 Wohnungen sollen im nächsten Semester jährlich rund 1 Million Franken zusätzliche Miteinnahmen generieren. Der Zuschlag wurde bereits erteilt, wie das Immobilienunternehmen mitteilte.

Die Auswirkungen der Coronakrise seien nun auch auf dem Immobilienmarkt sichtbar geworden. Büroflächen werden nicht mehr im gleichen Ausmass nachgefragt wie vor der Krise. Espace Real Estate möchte seine Produkte und Prozesse deshalb kontinuierlich anpassen.

Für den weiteren Jahresverlauf rechnet das Immobilienunternehmen mit einem «soliden Jahresergebnis» und mit einer Steigerung des bereinigten Periodengewinns gegenüber dem Vorjahr (awp)

Die acrevis Bank hat im ersten Semester ihres Jubiläumsjahrs 2021 Ertrag und Gewinn deutlich gesteigert. Der Reingewinn stieg um 6,4 Prozent auf 10,7 Millionen Franken, der Geschäftserfolg um 6,0 Prozent auf 12,5 Millionen Franken und die Erträge um 4,8 Prozent auf 36,8 Millionen Franken.

Der primäre Treiber des guten Semesterergebnisses sei die positive Entwicklung im Anlagegeschäft, teilte die Regionalbank am Donnerstag mit. So wuchs der Kommissionsertrag aus dem Wertschriften- und Anlagegeschäft um 17,3 Prozent auf 11,8 Millionen Franken. Dies wiederum sei auf die rege Handelsaktivität der Kunden sowie die Steigerung des Depotvolumens um 11,4 Prozent auf 5,5 Milliarden Franken zurückzuführen.

Aber auch das Zinsengeschäft steigerte den Nettoerfolg und zwar um 1,2 Prozent auf 20,6 Millionen Franken. Dies ist laut der Bank auf einen tieferen Zinsaufwand zurückzuführen. Die Kundenausleihungen legten um 0,6 Prozent zu, die Kundengelder um 0,5 Prozent. Letzteres sieht acrevis als Zeichen des Vertrauens, «auch wenn es die Negativzins-Herausforderung akzentuiert».

Etwas weniger stark als die Erträge erhöhte sich der Aufwand: Er legte um 4,0 Prozent auf 22,9 Millionen Franken zu. So konnte der Sachaufwand gesenkt werden, während der Personalaufwand stieg. Diese Steigerung bilde die Wachstumsstrategie ab, hiess es.

In diesem Jahr feiert die acrevis Bank ihr 10-Jahres-Jubiläum. 2011 war sie aus dem Zusammenschluss der Bank CA St.Gallen AG und der Swissregiobank AG entstanden (awp)

Die Industriegruppe Rapid hat im ersten Halbjahr 2021 trotz höherer Beschaffungspreise und Engpässen bei der Beschaffung den Umsatz und das Betriebsergebnis deutlich gesteigert. Für den Rest des Jahres zeigt sich das Management zuversichtlich.

Die Nettoerlöse nahmen in der Berichtspeiode dank eines «sehr guten» Auftragseingangs in allen Geschäftsbereichen um 17 Prozent auf 31,1 Millionen Franken zu. Auch das Betriebsergebnis liege deutlich über der Vergleichsperiode des Vorjahrs, wie die Gesellschaft am Donnerstag mitteilte.

Dabei habe sich die «gute» Nachfrage aus der Landwirtschaft, die 2020 insbesondere in der Schweiz nur marginal unter der Corona-Krise gelitten habe, im laufenden Jahr fortgesetzt, heisst es weiter. Parallel dazu hätten sich die kommunal geprägten Absatzmärkte im Ausland erholt, was für eine kräftige Belebung des Exportgeschäfts gesorgt habe. Dies, obwohl die Verkaufspreise aufgrund der starken Inflation in der Materialbeschaffung angehoben werden mussten.

Auch der Bereich Fertigungsaufträge für Industriekunden erholte sich den Angaben zufolge im ersten Halbjahr «signifikant». Insbesondere die für Rapid wichtige Bahnindustrie sei wieder aktiv. Zudem konnte bei verschiedenen neuen Projekten Rahmenverträge abgeschlossen werden.

Für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres gibt sich Rapid optimistisch. Zwar sei der Geschäftsgang in der zweiten Jahreshälfte traditionell schwächer als in der ersten, heisst es weiter. Trotzdem wird aufgrund des freundlichen wirtschaftlichen Umfelds, der guten Auftragslage und dem Erfolg der Wachstumsinitiativen zum Jahresende ein «besseres» Geschäftsergebnis als im Vorjahr erwartet (awp)

Die Wasserwerke Zug AG (WWZ) haben in der ersten Jahreshälfte 2021 vom kühlen Wetter profitiert. Der positive Effekt dürfte jedoch voraussichtlich im zweiten Halbjahr wegfallen.

Der Nettoerlös stieg in den ersten sechs Monaten 2021 nach einer schwachen Vorjahresperiode um 6 Prozent auf 120,5 Millionen Franken, wie die WWZ am Freitag mitteilte. Das betriebliche Ergebnis erhöhte sich um 4,5 Prozent auf 17,4 Millionen Franken. Und der Konzerngewinn legte nicht zuletzt dank eines hohen Finanzertrages aufgrund gut laufender Kapitalmärkte um fast die Hälfte auf 20,0 Millionen zu.

Im ersten Semester erhöhte sich der Nettoerlös aus dem Stromverkauf um 10 Prozent. Aufgrund der kühlen Witterung legte auch die Nachfrage nach Heizenergie und damit nach Erdgas zu. Infolge der Preissenkungen sei der Nettoerlös aus dem Verkauf von Erdgas mit 17,2 Millionen Franken jedoch knapp unter Vorjahr geblieben, hiess es in der Mitteilung. Im Segment Telekom konnte die WWZ zwar neue Abonnenten gewinnen, kam jedoch beim Nettoerlös wegen des hohen Preisdruckes nicht vom Fleck. Bei der Fernwärme erhöhte sich der Nettoerlös um 46 Prozent auf 3,3 Millionen Franken.

Die WWZ rechnet mit einem schwächeren zweiten Halbjahr. Der Effekt der kühlen Witterung werde voraussichtlich wegfallen, schrieb die Gruppe. Zudem seien die Beschaffungspreise für Strom und Erdgas im Jahresverlauf stark gestiegen, was die Bruttomargen drücken dürfte. Die Abschreibungen und Aufbaukosten der Fernwärme blieben hoch, jedoch stärke WWZ damit ihre Position im Bereich klimafreundlicher Energien weiter.

Beim Ausbau der Fernwärme sieht sich die WWZ auf Kurs. Zur Finanzierung des weiteren Ausbaus der Fernwärme plant WWZ die Ausgabe einer kotierten Anleihe von 100 Millionen Franken im Herbst. Die Eigenfinanzierung der Gruppe bleibe auch mit der Anleihe überdurchschnittlich hoch (awp)

Zug Estates gibt sich nach einem starken ersten Halbjahr für das Gesamtjahr 2021 zuversichtlich. Getragen wird der Optimismus unter anderem von einer steigenden Nachfrage nach Büroflächen von 500 bis 1000 Quadratmetern. Bei grösseren Flächen sei nach wie vor eine gewisse Zurückhaltung zu spüren, sagte Firmenchef Patrik Stillhart an einer Telefonkonferenz anlässlich des Halbjahresergebnisses am Freitag.

Im Bereich Retail hätten die Umsätze angezogen und seien per Ende Juli besser als im Vorjahr. Sie lägen aber noch unter dem Niveau von 2019, sagte der CEO weiter. Der Bereich Gastro habe sich von den Folgen des Covid-bedingten Lockdowns erholt. «Der Nachholeffekt war gross», sagte Stillhart. Aufgrund von A-Fonds-Perdu-Härtefallbeiträgen erwartet Zug Estates im Segment Hotel & Gastronomie mehr Umsatz und Bruttogewinn als im vergangenen Jahr. Dieser Markt soll aktiv bearbeitet werden.

Die Erneuerung fällig werdender Mietverträge laufe und sei zu einem guten Teil bereits abgeschlossen. So konnte Zug Estates einen Ende 2022 fälligen Mietvertrag mit Novartis bereits verlängern. Allerdings miete Novartis in Zukunft mit 5000 Quadratmetern weniger Fläche als bisher. Derzeit entfällt bei den Renditeliegenschaften auf Novartis ein Anteil von knapp 6 Prozent.

Insgesamt geht Zug Estates dank bereits abgeschlossener Mietverträge und wegen geringerer negativer Effekte im Zusammenhang mit Covid-19 von steigenden Mieterträgen aus. Zudem solle die Projekte «Lebensraum Metalli» und «S43/45» weiterentwickelt sowie die Erstvermietung in der «Suurstoffi» vorangetrieben und damit der Leerstand gesenkt werden, wie Stillhart betonte.

Da im Gegensatz zum Vorjahr keine Erträge aus dem Promotionsgeschäft anstehen, erwartet Zug Estates ein Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertungen unter dem Vorjahr. Unter Ausklammerung der Neubewertung und von Sondereffekten erwartet die auf die Region Zug fokussierte Immobilienfirma ein Konzernergebnis über Vorjahr.

Im ersten Halbjahr steigerte Zug Estates das Konzernergebnis inklusive Veräusserungs- und Neubewertungseffekten um 295 Prozent auf 32,7 Millionen Franken. Der um diese Effekte bereinigte Gewinn stieg um 29,6 Prozent auf 15,4 Millionen Franken (awp)

Ab 2022 hebt die Centralschweizerische Kraftwerke AG (CKW) die Tarife für Netz und Energie an. Grund sind höhere Kosten der nationalen Netzgesellschaft Swissgrid sowie eine etwas teurere Energiebeschaffung.

Für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt erhöhten sich die monatlichen Ausgaben für Strom gegenüber dem ursprünglichen Tarif ohne Sonderreduktionen um knapp 5 Franken, teilte die CKW am Montag mit. Die öffentlichen Abgaben blieben unverändert.

In den vergangenen beiden Jahren hatte die CKW ihren Kundinnen und Kunden eine befristete Sonderreduktion auf den regulären Energietarifen gewährt. Hintergrund waren unterschiedliche Auslegungen zur Berechnung der Energietarife zwischen der Eidgenössischen Elektrizitäts-kommission (ElCom) und CKW.

In der Zwischenzeit konnte dieses Verfahren abgeschlossen werden, heisst es weiter. Wie bereits bei der Einführung der Sonderreduktion angekündigt, gelte somit ab 2022 wieder der reguläre kostenbasierte Energietarif (awp)

Bei den Wasserwerken Zug (WWZ) übernimmt Andreas Fürling eine neu geschaffene Funktion in der Geschäftsleitung und verantwortet ab 1. September den Bereich Marketing & Produktmanagement. Fürling arbeitet seit 2017 bei WWZ und führt seit 2018 die Abteilung Marketing.

Im neuen Geschäftsbereich fasst das Zuger Unternehmen seine Produktmanagement- und Marketingaktivitäten über die Sparten Energie, Telekommunikation, Wasser und Elektromobilität zusammen, teilte der Versorger am Montag mit. Damit schaffe man die organisatorischen Voraussetzungen für seine weitere Entwicklung hin zu einem integrierten Dienstleister (awp)

Ausblick

Weitere Halbjahreszahlen und andere Unternehmensnachrichten lassen darauf hoffen, dass das Handelsniveau in der nun laufenden Woche gehalten werden kann. (ZKB/mc/ps)


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