Ausserbörslicher Handel ZKB: Marktgeschehen ferienbedingt rückläufig

Ausserbörslicher Handel ZKB: Marktgeschehen ferienbedingt rückläufig

Marktbericht

Zürich – Der ausserbörsliche Handel der Zürcher Kantonalbank (ZKB) ist in der vergangenen Woche unaufgeregt abgelaufen. Der eKMU-X- Index stieg zwar um 1,3 Prozent auf 1’076,82 Punkte an, das Gesamtvolumen sank jedoch ferienbedingt um fast 32 Prozent auf 0,7 Millionen Franken. Und auch die Anzahl der Abschlüsse fiel auf 49 von 85 in der Vorwoche. Drei Banken warteten derweil mit höheren Jahresgewinnen 2020 auf.

Als Wochengewinner mit einem Plus von 13,3 Prozent gingen CKW aus dem Markt. Die Aktie schloss in zwei Transaktionen auf dem Stand von 345 Franken. Auch Montana Tech (+12,5%) und Alpha Rheintalbank (+3,8%) trugen zum eKMU-X Index Anstieg bei. Beide Titel erzielten jedoch nur geringfügige Volumen.

Auch bei den Wochenverlierern Hof Weissbad (-3,3%), Säntis-Schwebebahn (-2,6%) und Precious Woods Holding (-1,0%) waren die Handelsvolumen sehr klein.

An der Spitze der volumenstärksten Titel rangierten einmal mehr NZZ (203’375 Franken). Das Volumen reduzierte sich jedoch um 42 Prozent gegenüber der Vorwoche. Einzig acrevis Bank generierten noch ein höheres Volumen von 150’083 Franken.

Unternehmensnachrichten

Die Spar- und Leihkasse Bucheggberg (SLB) hat 2020 dank höheren Immobilienerträgen und tieferen Steuern mehr verdient als im Vorjahr. Die Aktionäre sollen eine unveränderte Dividende von 80 Franken pro Namensaktie erhalten.

Den Geschäftserfolg als Mass für die operative Leistungsfähigkeit der Bank nahm um 3,7 Prozent auf 3,8 Millionen Franken zu. Der Anstieg sei dank deutlich höheren Liegenschaftserträgen sowie der erfreulichen Entwicklung im Kerngeschäft erzielt worden, teilte die Regionalbank am Mittwoch mit. Unter dem Strich resultierte ein Jahresgewinn von 1,13 Millionen (+5,1%).

Entsprechend der vorsichtigen Geschäftspolitik seien die Rücklagen um 2,8 Millionen erhöht worden, heisst es weiter. Davon stammen 1,8 Millionen aus dem Geschäftsergebnis und 1,0 Millionen aus nicht mehr benötigten Wertberichtigungen.

Von den Ertragskomponenten verzeichnete die wichtigste, das Zinsengeschäft, einen Anstieg des Bruttoerfolgs (+2,5%) während der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft leicht rückläufig war (-0,7%).

Erneut gewachsen ist die Bank bei den Ausleihungen und Kundengeldern. Die Kundenausleihungen stiegen gesamthaft um 1,1 Prozent auf 576,4 Millionen, dabei nahmen die Hypothekarforderungen um 0,4 Prozent auf 540,0 Millionen zu.

Die Kundengelder wiederum erhöhten sich um 12,2 Prozent auf 575,6 Millionen. Die Verpflichtungen aus Kundeneinlagen hätten dabei ein hohes Wachstum von 14,5 Prozent verzeichnet, heisst es weiter. Dank einem umfassenden Liquiditätsmanagement habe auf die generelle Einführung von Negativzinsen verzichtet werden können.

Ausserdem gab das Institut bekannt, dass anlässlich der kommenden Generalversammlung, die ohne physische Präsenz der Aktionäre stattfindet, Alex Miescher zur Wahl in den Verwaltungsrat vorgeschlagen wird (awp)

Die Rhätische Bahn (RhB) unterzieht den Bahnhof in Domat/Ems GR einer umfassenden Erneuerung. 28,8 Millionen Franken sollen dafür investiert werden.

Zudem investieren die Gemeinde und ein Churer Architekt in die Umgebung des Bahnhofs und in ein neues Bahnhofsgebäude beziehungsweise ein Geschäfts-und Wohnhaus, wie die RhB am Donnerstag mitteilte. Auf diese Weise soll «eine stimmige, benutzerfreundliche Gesamtsituation geschaffen werden», wie es weiter hiess.

Die Bauarbeiten beginnen im März und ziehen sich über zehn Phasen. Die Fertigstellung des Bauwerks ist auf Juli 2023 geplant. (awp)

Die Zürcher Privatbank Lienhardt & Partner hat im vergangenen Geschäftsjahr 2020 den Gewinn gesteigert. Das Ergebnis sei insgesamt «solide» ausgefallen, wobei insbesondere auf ein starkes Wachstum bei den verwalteten Vermögen verwiesen wird.

Der Gesamtertrag legte derweil um gut 12 Prozent auf 34,42 Millionen Franken zu, wie das Institut am Wochenende mitteilte. Der Geschäftserfolg nahm laut den Angaben in der Folge trotz eines deutlich höheren Geschäftsaufwands um 9,2 Prozent auf 11,10 Millionen zu, und unter dem Strich stand ein um 4,6 Prozent höherer Gewinn von 7,19 Millionen. Den Aktionären wird eine unveränderte Dividende von 42 Franken vorgeschlagen, wie es weiter hiess.

Die Ausweitung der Ausleihungen liessen gemäss dem Communiqué den Brutto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft um 5,2 Prozent auf 6,59 Millionen Franken anwachsen. Die Kommissionen aus dem Wertschriften- und Anlagegeschäft lagen mit 17,12 Millionen sogar um satte 23 Prozent über dem Vorjahr, was mit dem starken Wachstum der verwalteten Vermögen erklärt wird. Auch die Erträge im Handelsgeschäft fielen mit 2,65 Millionen höher aus (+9,2%). (awp)

Die Ersparniskasse Rüeggisberg (EKR) hat im Geschäftsjahr 2020 sowohl bei den Ausleihungen als auch den Kundengeldern zugelegt. Unter dem Strich verdiente das Institut leicht mehr als im Vorjahr. Die Aktionäre sollen eine unveränderte Dividende von 70 Franken je Valor erhalten.

Der Gewinn der Genossenschaftsbank aus dem Kanton Bern belief sich auf 395’000 Franken. Das entspricht einer Steigerung von 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie dem am Montag publizierten Aktionärsbrief zu entnehmen ist. Der Geschäftserfolg als Mass der betrieblichen Ergebnisses erhöhte sich dabei aufgrund tieferer Aufwendungen sowie geringerer Wertberichtigungen und Rückstellungen auf 1,67 Millionen von 1,25 Millionen Franken.

Der mit Abstand wichtigste Ertragspfeiler, das Zinsengeschäft, litt weiter unter dem historisch tiefen Zinsniveau und verzeichnete trotz des Wachstums bei den Ausleihungen mit 3,8 Millionen Franken einen rückläufigen Bruttoerfolg (-1%). Den Geschäftsaufwand konnte die Bank um derweil 0,4 Prozent auf 2,38 Millionen verringern.

Die Bilanzsumme der Ersparniskasse stieg per Ende 2020 um 2,2 Prozent auf insgesamt 365 Millionen Franken. Die Kundengelder erhöhten sich dabei um 2,3 Prozent auf 274,5 Millionen Franken. Die Ausleihungen an Kunden legten um 2,4 Prozent zu und erreichten 316,9 Millionen – davon entfiel der Löwenanteil auf Hypothekarforderungen (+2,6%). (awp)

Erstmals und exklusiv wird ab Herbst dieses Jahres Schweizer Ethanol produziert. Die Alcosuisse hat zusammen mit der Schweizer Zucker AG ein Verfahren entwickelt, mit dem aus Zuckerrüben der begehrte Alkohol hergestellt werden kann. Das mit dem Namen «CH1+» versehene Ethanol ist universell einsetzbar in der Medizin, der Kosmetik, in Lebensmitteln und ganz aktuell zur Desinfektion. Abgesehen davon das CH1+ deutlich nachhaltiger produziert wird, als importiertes Ethanol, dient es massgeblich auch zur Versorgungsicherheit der Schweiz; hergestellt in der Schweiz für die Schweiz. (Medienmitteilung)

Ausblick

Die Ferien dürften auch noch in der nun laufenden Handelswoche zu spüren sein. Wir rechnen nach wie vor mit verhaltenen Umsätzen. Auf der Agenda stehen weitere Unternehmensabschlüsse. (ZKB/mc/ps)


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