Ausserbörslicher Handel ZKB: Rückläufige Umsätze

Ausserbörslicher Handel ZKB: Rückläufige Umsätze

Marktbericht

Zürich – Der ausserbörsliche Handel der Zürcher Kantonalbank hat nicht an die Umsätze der Vorwochen anschliessen können. So resultierte vergangene Woche ein Volumen von 731’000 Franken nach 1,1 Millionen Franken in der Vorwoche, generiert in etwa gleich vielen Abschlüssen (57 nach 55). Der ZKB eKMU-X Index sank um 0,9 Prozent auf 1058,43 Punkte.

Die Gewinner kamen hauptsächlich aus dem Energiesektor. Zuoberst standen Repower mit einem Plus von 5,4 Prozent. Dahinter folgten NZZ, die mit 6’800 Franken um 4,6 Prozent höher gehandelt wurden und erneut einen neuen 10-Jahres-Höchststand erreichten. Eniwa Holding stiegen um 4,3 Prozent und WWZ legten um 1,0 Prozent zu.

Das Verlierertableau wurde von Bystronic und aventron angeführt, die um 3,9 bzw. 3,3 Prozent tiefer notierten. Auch Cham Group mit einem Minus von 1,0 Prozent und acrevis Bank mit einem Abschlag von 0,7 Prozent gingen tiefer aus dem Handel. Alle diese Verluste kamen aber bei geringen Umsätzen zustande.

Hinsichtlich Volumen standen die selben drei Werte wie in der Vorwoche an der Spitze: NZZ generierten einen Umsatz von 285’000 Franken, WWZ erreichten 154’000 Franken und Eniwa Holding lagen mit 120’000 Franken ebenfalls noch über der 100’000-Franken-Schwelle.

Am häufigsten gehandelt wurde die NZZ mit zwölf Transaktionen, gefolgt vom Grand Resort Bad Ragaz mit sechs Trades und der Cham Group mit vier Abschlüssen.

Unternehmensnachrichten

Das Schweizer Immobilienentwicklungs-Unternehmen sitEX Properties Holding hat im ersten Halbjahr 2021 deutlich mehr verdient. Der Gewinn kletterte um knapp ein Viertel auf 13,0 Millionen Franken, wie es in einer Mitteilung vom Dienstagabend hiess. Der Betriebsgewinn (EBITDA) erhöhte sich um gar um über 40 Prozent auf 18,8 Millionen.

Die gute Ergebnisentwicklung werde weiterhin vom äusserst positiven Marktumfeld und der ungebrochen hohen Nachfrage nach Einfamilienhäusern in Zentralflorida getragen, schrieb das Unternehmen weiter. Zudem seien im Halbjahresgewinn die Einmaleffekte aus dem zuletzt gemeldeten Verkauf der US-Homebuilder-Tochter AVEX Homes noch nicht vollständig enthalten.

sitEX Properties Holding liegt mit den fürs Gesamtjahr 2021 gut auf Kurs. Die im Januar gesteckten Liquiditäts- und Rentabilitätsziele seien bereits in den ersten neun Monaten erreicht worden, sagte CEO Beat Kähli laut Mitteilung. Zugleich beschäftige die Coronakrise die Kunden, Mieter und Geschäftspartner weiterhin (awp)

Die Immobilienfirma Zug Estates hat ihre Treibhausgasemissionen in den vergangenen Jahren deutlich gesenkt. Und die Gruppe will bis in zwei Jahren den Betrieb sämtlicher Liegenschaften nahezu CO2-frei gestalten.

Wie aus dem am Donnerstagabend publizierten Nachhaltigkeitsbericht der Gruppe hervorgeht, seien die CO2-Emissionen je Quadratmeter seit 2010 von 17,3 Kilogramm auf aktuell 1,8 Kilogramm zurückgegangen. In ihrer Rechnung berücksichtigt Zug Estates Emissionen, die bei der Wärme- und Kälteversorgung der Gebäude sowie bei der Stromproduktion und der Fahrzeugflotte entstehen.

Diese Emissionen sollen den Angaben zufolge weiter gesenkt werden, bis im Jahr 2023 nahezu auf null. Ein Treiber dazu sei die Anbindung weiterer Liegenschaften an den Seewasserverbund Circulago. Zudem werde die Fahrzeugflotte vollständig auf Elektroantrieb umgestellt und die Solarenergiegewinnung auf den eigenen Arealen ausgebaut (awp)

Die CKW kann an der Waldemme in Flühli LU Strom produzieren. Der Luzerner Regierungsrat hat dem Energieunternehmen eine Konzession für die Wassernutzung über 80 Jahre erteilt. Einsprachen gegen das Kraftwerk wies er ab.

Die Konzessionsstrecke misst 2,1 Kilometer und befindet sich oberhalb der Lammschlucht, wie die Luzerner Staatskanzlei am Freitag mitteilte. Das Kraftwerk Waldemme soll 6,5 GWh Strom erzeugen, was für 1500 durchschnittliche Vierpersonenhaushalte reichen sollte.

Die Centralschweizerische Kraftwerke AG (CKW) hatten bereits 2016 von der Regierung eine Konzession erhalten, die aber vom Kantonsgericht aufgehoben wurde. In der Folge passte das Unternehmen das Projekt an und beliess insbesondere die Lammschlucht unberührt. Gegen das redimensionierte Konzessionsgesuch legten Umweltverbände Einsprache ein, wegen Abweichungen bei Wassermessungen.

Das Kraftwerk Waldemme nutze das grösste noch ungenutzte Wasserkraftpotential im Kanton Luzern und leiste somit einen bedeutenden Beitrag, um den Anteil erneuerbarer Energien zu steigern, hält die Regierung fest (awp)

Sigrun Albert wird die NZZ im Frühling 2022 verlassen. Die 49-Jährige ist ‹Chief Product Officer› der NZZ und Mitglied der Geschäftsleitung. Sie wird das Unternehmen in Richtung Deutschland verlassen und per April 2022 beim Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) die Geschäftsführung übernehmen, wie die NZZ am Freitag mitteilte (awp)

Die Zermatt Bergbahnen haben im Geschäftsjahr 2020/21 aufgrund der Coronakrise einen weiteren, deutlichen Umsatzrückgang hinnehmen müssen. Unter dem Strich verblieb gar ein Verlust.

Der Verkehrsertrag fiel in dem im Mai zu Ende gegangenen Geschäftsjahr um 15 Prozent auf 50,9 Millionen Franken und der Betriebsertrag ging ebenso stark auf 55,2 Millionen zurück, wie dem am Freitag anlässlich der Generalversammlung veröffentlichten Geschäftsbericht zu entnehmen ist.

Bereits im Jahr davor waren die Erträge um 15 Prozent eingebrochen. Im März 2020 mussten die Schweizer Skigebiete mit dem Ausbruch der Coronapandemie auf einen Schlag schliessen und die Bergbahnen durften den Betrieb erst im Frühsommer wieder aufnehmen.

Der Einnahmenschwund wirkte sich auch im letzten Jahr auf die Ergebnisse aus. Der Betriebsgewinn (EBITDA) sank um 38 Prozent auf 19,5 Millionen Franken. Und es resultierte ein Verlust von 3,0 Millionen nach einem kleinen Gewinn von 1,5 Millionen Franken im Jahr 2019/20. Auf die Zahlung einer Dividende wird verzichtet.

Das Geschäft der Zermatt Bergbahnen sei im Winter erneut von Unsicherheiten rund um die Coronapandemie belastet worden, während im Sommer 2020 kaum ausländische Gäste in die Schweiz und nach Zermatt reisten. Mit fast nur inländischen Gästen brachen die Sommerumsätze um über einen Fünftel ein.

Doch auch im Winter drückte Corona aufs Geschäft. Die italienischen Betreiber der Partnerbahn in Cervino blieben auf behördliche Anordnung den ganzen Winter geschlossen. Dadurch seien die Erträge in der Skisaison gegenüber dem bereits schwachen Vorjahr um weitere 10 Prozent zurückgegangen, heisst es.

Trotz der unsicheren Lage investieren die Zermatt Bergbahnen weiter ins Projekt Matterhorn Alpine Crossing, das die Reise von Italien nach Zermatt vereinfachen soll. So Das Projekt stehe mit dem Bau der zweiten 3S-Bahn «Matterhorn Glacier Ride ll» von Testa Grigia auf das Klein Matterhorn kurz vor der Vollendung. Insgesamt wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 49 Millionen Franken investiert (awp)

Das Zuger Wasserversorgungsunternehmen WWZ AG hat am 30. September 2021 nach rund eineinhalbjähriger Bauzeit ihr neues Reservoir Knodenwald nahe Hünenberg planmässig in Betrieb genommen. Es ersetzt die drei direkt angrenzenden alten Reservoire, die in die Jahre gekommen sind und deren Bausubstanz keine Sanierung mehr zuliess. Das Reservoir Knodenwald liegt in der Nähe des Grillplatzes des HüPfads und des Sendemasts Chnodenwald und versorgt Hünenberg und Cham mit regionalem Trinkwasser. Gespeist wird es vom Grundwasser-pumpwerk Drälikon und vom Zuger Netz (Pumpwerke Sternen und Oberwil sowie Lorzentobel-quellen).

Die beiden neuen Wasserkammern haben ein Fassungsvermögen von je 3000 m3 und ersetzen die drei alten Reservoire aus den Jahren 1921, 1935 und 1975. Diese sind nun nicht mehr in Betrieb. Im Januar 2022 beginnt WWZ mit dem Abbruch des 1975 gebauten Reservoirs; die beiden historischen Reservoire bleiben bestehen und sind neu im Eigentum der Korporation Hünenberg (Medienmitteilung)

Ausblick

Die Herbstferien und wenige zu erwartende Nachrichten dürften dafür sorgen, dass das Geschehen auch in der nun laufenden Handelswoche weiterhin ruhig bleibt. (ZKB/mc/ps)


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