Ausserbörslicher Handel ZKB: SGV, Rigi Bahnen und Acrevis Bank mit starker Peformance

Ausserbörslicher Handel ZKB:  SGV, Rigi Bahnen und Acrevis Bank mit starker Peformance

Marktbericht

Zürich – Im ausserbörslichen Handel der Zürcher Kantonalbank (ZKB) haben sich die Volumen in der abgelaufenen Berichtswoche erneut abgeschwächt. Insgesamt wurden 1,15 Millionen Franken umgesetzt, was einem Rückgang um 16,3 Prozent gegenüber der Vorwoche entspricht. Die Anzahl der Abschlüsse verbesserte sich dagegen auf 107 nach 95 in der vergangenen Woche. Der ZKB KMU-Index stieg derweil um 0,2 Prozent auf 1’185,13 Punkte. Profitiert habe der Index von einer starken Performance von SGV, Rigi Bahnen und der Acrevis Bank, kommentiert ein Händler gegenüber AWP.

So legten die Titel der SGV Holding in der vergangenen Woche am stärksten zu. Sie verbuchten ein Plus von 4,7 Prozent. Dahinter stehen, mit einer Steigerung von 2,7 Prozent, Rigi Bahnen AG. Auf dem dritten Rang folgen Acrevis Bank, welche sich um 2,4 Prozent verbesserten.

Derweil führten die Titel von Sitex Properties die Verliererliste an. Sie verzeichneten einen Kursverlust von 4,0 Prozent. Mit einem Minus von 2,0 Prozent folgen an zweiter Stelle erneut die Anteilsscheine der Neuen Zürcher Zeitung AG. Abgerundet wird das Verlier-Podest von den Aktien der Espace Real Estate Holding, die 1,3 Prozent einbüssten.

Volumenstärkster Titel der abgelaufenen Berichtswoche waren erneut WWZ mit einem Umsatz von 194’250 Franken. Auch die Aktien von Repower (190’000) und Acrevis Bank (123’000) knackten die Volumen-Marke von 100’000 Schweizer Franken.

Nicht zuletzt wegen des 1. August-Feiertages war es auf der Nachrichtenseite sehr ruhig. Laut Händler beflügelte das schöne Wetter den Tourismussektor. So vermeldeten die Schweizer Hotels für das erste Semester 2019 eine Zunahme bei den Übernachtungen um 1,5 Prozent auf 18,7 Millionen. Allein im Juni wurde ein Plus von 5,1 Prozent verzeichnet.

Das Plus sei auf die steigende Nachfrage, sowohl aus dem In- als auch aus dem Ausland zurückzuführen. 8,5 Millionen Übernachtungen gingen auf das Konto von Schweizern (+1,1 Prozent). Bei den Ausländern betrug der Zuwachs 1,8 Prozent. Dabei seien nach den Deutschen die Amerikaner die zweitgrösste Gruppe an ausländischen Besuchern.

Die Wirtschaftszeitung Bilanz publizierte in der vergangenen Woche ihr jährliches Hotel-Ranking. Den ersten Rang in der Kategorie Schweizer Ferienhotels belegte das Gstaad Palace. Bei den Stadthotels wird das Ranking erneut vom Beau-Rivage Palace in Lausanne angeführt.

Unternehmensnachrichten

In den Schweizer Hotels ist das Geschäft in der ersten Jahreshälfte 2019 rund gelaufen. Insgesamt zählten die Hoteliers 18,7 Millionen Übernachtungen, das sind 1,5 Prozent mehr als im Vorjahreshalbjahr.
Alleine im Juni stiegt die Zahl der so genannten Logiernächte um 5,1 Prozent auf knapp 3,8 Millionen.
Das Plus ist auf eine steigende Nachfrage aus dem In- und Ausland zurückzuführen. So sind von Januar bis Juni 8,5 Millionen Übernachtungen auf das das Konto von Inländern, sprich in der Schweiz wohnhafte Personen gegangen. Das entspricht einem Zuwachs von 1,1 Prozent oder 93’000 Übernachtungen, wie das Bundesamt für Statistik am Montag mitteilte.
Ausländische Gäste buchten 10,3 Millionen Übernachtungen, was einem Plus von 1,8 Prozent gleichkommt.
Im Gesamtjahr 2018 hatten die Schweizer Hotels einen neuen Rekord aufgestellt. Zum ersten Mal verzeichneten sie mit 38,8 Millionen über 38 Millionen Übernachtungen. Nicht einmal im Spitzenjahr 2008 gab es so viele Logiernächte. (Quelle: awp/htr.ch)

Die Amerikaner sind nach den Deutschen laut der „SonntagsZeitung“ und „Le Matin Dimanche“ die zweitgrösste Gruppe an ausländischen Besuchern in der Schweiz. Die Zeitungen berufen sich dabei auf Angaben von Schweiz Tourismus. Demnach legte die Zahl der Besucher aus den Vereinigten Staaten im Jahr 2018 gegenüber dem Vorjahr um 10,1 Prozent auf 2,3 Millionen Übernachtungen zu. Die Steigerung in der Hotellerie, also ohne Para-Hotels und Airbnb-Unterkünften, betrug gegenüber dem Jahr 2013 sogar 42,4 Prozent. Als Hauptgründe für diese Entwicklung sehen Experten die florierende US-Wirtschaft und zahlreiche zusätzliche Direktflüge in die Schweiz. Zudem kämen die guten Kontakte zu US-Reiseveranstaltern zugute – denn nicht selten würden US-Touristen nach Flussreisen auf dem Rhein noch ein paar Tage durch die Schweiz reisen. (Quelle: awp/htr.ch)

Das Wirtschaftsmagazin Bilanz veröffentlichte in der vergangenen Woche ihr jährliches Hotel-Ranking. Jedes Jahr kürt das Wirtschaftsmagazin Bilanz die 300 besten Hotels in der Schweiz und auf der Welt. Dabei wird zwischen der Kategorie Ferienhotels und Stadthotels unterschieden. Bei den besten Schweizer Ferienhotels erobert das «Gstaad Palace» den ersten Rang zurück, letztes Jahr musste sich das Luxushotel im Berner Oberland mit dem zweiten Platz begnügen. Es verdrängt somit das «Castello del Sole» in Ascona, das letztes Jahr den Spitzenplatz belegte und nun auf den zweiten Rang platziert wurde. Bei den Stadthotels bleibt das «Beau-Rivage Palace» in Lausanne die unangefochtene Nummer Eins. Ränge gutmachen konnte das zweitplatzierte Four Seasons Hotel des Bergues in Genf, es war letztes Jahr noch auf dem 6. Rang platziert. Ebenfalls auf der Rangliste ist das The Dolder Grand auf Platz 3 aufgeführt. (Quelle: bilanz.ch)

Ausblick
Wegen der veröffentlichten Nachrichten rechnet der Händler damit, dass die Tourismus-Aktien auch in der nächsten Woche im Fokus der Anleger bleiben. Insgesamt rechne er allerdings mit einem ruhigen Verlauf. (ZKB/mc/ps)


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Zusätzliche Informationen zum ZKB KMU Index wie

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finden Sie bei der Zürcher Kantonalbank hier…
 


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