Ausserbörslicher Handel ZKB: Umsätze auf Vorwochenniveau

Ausserbörslicher Handel ZKB: Umsätze auf Vorwochenniveau

Marktbericht

Zürich – Im ausserbörslichen Handel der Zürcher Kantonalbank blieben die Umsätze mit rund 2,2 Millionen Franken auf dem Niveau der Vorwoche. Die Zahl der Abschlüsse sank auf 77 von 99. Und der eKMU-X Index schloss bei 1’058,06 Punkten um 0,3 Prozent tiefer. Weitere Regionalbanken legten ihre Jahresergebnisse vor.

Zuoberst bei den Gewinnern standen Precious Woods Holding mit einem Plus von 5,3 Prozent. Danach folgten Conzzeta, die um 4,6 Prozent zulegten und Repower mit plus 4,0 Prozent. Dahinter folgte mit Sia-Haus ein weiteres Immobilienunternehmen; die Titel machten 1,5 Prozent gut.

Die Verlierer wurden von den eher selten gehandelten Valoren von ADEV Wasserkraft angeführt. Sie verloren bei einem Kurs von 220 Franken 10,2 Prozent. Opernhaus Zürich gingen in der Bandbreite von 520 bis 570 Franken um. Der letzte Umsatz bei 520 Franken ergab einen Wochenverlust von knapp 8,0 Prozent. Weitere Wochenverlierer waren Thermalbad Zurzach mit einem Minus von 3,3 Prozent sowie NZZ mit einem Rückgang um 2,5 Prozent.

Bei den Umsätzen ragten Cham Group heraus, die mit fünf Abschlüssen ein Volumen von 1,1 Millionen Franken generierten. Dies entsprach somit etwa dem halben Wochenumsatz. 141’000 Franken setzten NZZ und 112’000 Franken die WWZ-Titel um.

Unternehmensnachrichten

Die Clientis Bank Oberaargau zeigt trotz turbulentem Jahr ein erfreuliches Jahresergebnis
Im als «Corona-Jahr» bekannten Geschäftsjahr 2020 gelang es uns, den Wachstumstrend fortzusetzen. Daraus resultiert ein Reingewinn von CHF 2’842’000. Vom positiven Ergebnis profitieren nun auch regionale Institutionen. Ausserdem gelang es der grössten Regionalbank mit Sitz im Oberaargau, das Projekt «Beraterbank 2020» erfolgreich umzusetzen.

Im Jahr 2020 begegnete die Clientis Bank Oberaargau gleich mehreren Herausforderungen mit Erfolg. Um im anspruchsvollen Marktumfeld weiterhin erfolgreich zu sein, wurde beispielsweise das Projekt «Beraterbank 2020» umgesetzt. Dabei wurde das Netz an Geschäftsstellen konzentriert, damit sich die Bank auch künftig gezielt auf die Bedürfnisse der Kunden ausrichten kann. Weiterhin haben wir mit fünf Standorten in der Region Oberaargau das grösste Netz an Geschäftsstellen, welches mit mehreren Bankomat- und Cash-Direct-Standorten ergänzt wird.

Herausfordernd war ausserdem die Coronavirus-Pandemie, welche uns gleich auf mehrere Arten beschäftigte. Einerseits galt es, Mitarbeitende und Kunden durch Schutzkonzepte und Vorsichtsmassnahmen vor Ansteckungen zu schützen, andererseits veränderten sich durch die wirtschaftlichen Auswirkungen auch die Kundenbedürfnisse. Wir konnten unserer Kundschaft mit insgesamt 138 Corona-Krediten im Umfang von über CHF 14 Mio. unkomplizierte und unmittelbare Unterstützung bieten.

Selbst in diesem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld gelang es uns einmal mehr, den Reingewinn zu steigern. Dies ist aber keineswegs selbstverständlich, weshalb sich der Verwaltungsrat dazu entschied, regionale Institutionen und Projekte in dieser schwierigen Zeit verstärkt zu unterstützen. Geplant sind einmalige, zusätzliche Vergabungen im Wert von insgesamt CHF 50’000.

In den nächsten Monaten wird die Clientis Bank Oberaargau deshalb fünf Projekte – an jedem Standort eines – prüfen und auswählen, die jeweils mit CHF 10’000 unterstützt werden. Dabei werden einmalige Projekte, Institutionen oder Vereine in den Bereichen Kultur, Sport und Soziales berücksichtigt, die einen besonderen Beitrag zum Wohle der Gesellschaft leisten.

Möglich werden solche Vergabungen vor allem dank dem Vertrauen, welches die Kundschaft der Clientis Bank Oberaargau Jahr für Jahr entgegenbringt. Entsprechend ist es dem Verwaltungsrat ein Bedürfnis, der Region etwas zurückzugeben.

Trotz anspruchsvollen Marktverhältnissen ist es gelungen, das kontinuierliche, nachhaltige und solide Wachstum fortzusetzen. Die Bilanzsumme ist um CHF 100,2 Mio. (+ 6,5 %) auf rund CHF 1,634 Mrd. gestiegen. Dazu beigetragen haben einerseits die Finanzierungen in Form von Ausleihungen mit einem Nettozuwachs von CHF 33,8 Mio. (+ 2,6 %) und anderseits die Kundengelder mit CHF 67,3 Mio. (+ 6,5 %).

Aufgrund des intensiven Wettbewerbes, den weiterhin tiefen Zinsen und der fortgeführten Negativzinspolitik der SNB darf der Bruttozinserfolg mit CHF 16,7 Mio. als sehr gut gewertet werden. Dank der vorsichtigen Risiko- und Kreditpolitik konnten Wertberichtigungen für Ausfallrisiken auf tiefem Niveau gehalten werden. Der Kommissions- und Dienstleistungsertrag beträgt CHF 2,703 Mio. Das Handelsgeschäft übertrifft die Budgeterwartungen deutlich. Der übrige ordentliche Erfolg beläuft sich auf CHF 0,64 Mio.

Der Geschäftsaufwand konnte im Geschäftsjahr erfreulicherweise um rund 2,9 % gesenkt werden. Der Sachaufwand reduzierte sich dank Einsparungen im übrigen Geschäftsaufwand gegenüber dem Vorjahr um 7,8 %. Der Personalaufwand bewegte sich im Vorjahresrahmen. Der ausgewiesene Geschäftserfolg konnte um CHF 219‘000 (+ 5,1 %) gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Das Cost/Income Ratio (Kosten-/Ertragsverhältnis) liegt bei 57,3 %, dies ist leicht besser als im Vorjahr (58,6 %).

Das gute Geschäftsergebnis erlaubt der Bank, einerseits das Anlagevermögen und die immateriellen Werte mit CHF 1,67 Mio. abzuschreiben und anderseits die innere Stärke mit der Bildung von zusätzlicher, risikotragender Substanz (CHF + 4,411 Mio.) weiter auszubauen. Der ausgewiesene Reingewinn zuhanden der Generalversammlung beträgt nach Vornahme von Abschreibungen, Wertberichtigungen, Rückstellungen und Steuern CHF 2,842 Mio. Die offen ausgewiesenen Eigenmittel betragen per 31. Dezember 2020 neu CHF 124,8 Mio. Der Steuerwert unserer Aktien erhöhte sich um CHF 4 und beträgt per 31. Dezember 2020 neu CHF 432.

Wie schon im Frühling 2020 wird es auch im Frühling 2021 aufgrund der epidemiologischen Lage nicht möglich sein, die Generalversammlung wie gewohnt durchzuführen, weshalb die Aktionäre erneut auf schriftlichem Weg abstimmen werden. Für die diesjährige Generalversammlung vom 24. April 2021 wird der Verwaltungsrat in Abwesenheit der Aktionäre eine Ausschüttung von CHF 6.30 pro Aktie (total CHF 1,575 Mio. / unverändert gegenüber dem Vorjahr) beantragen, die gesetzlichen Reserven mit CHF 2,575 Mio. zu stärken, die Vergabungen mit CHF 100’000 und die Personalvorsorge mit CHF 150’000 zu dotieren.

Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung danken allen Aktionären, Kunden und Geschäftspartnern herzlich für Ihre Treue und das der Bank entgegengebrachte Vertrauen (Medienmitteilung)

Das Medienhaus CH Media (Joint Venture der NZZ-Mediengruppe und der AZ Medien AG) verkauft sein Spezialmagazin Fit for Life per 1. Februar 2021 an den Sportmedienverlag IMS SportsMedia. Dieser übernimmt sämtliche Verlagsrechte und Mitarbeitenden, teilte CH Media am Mittwoch mit. Zum Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart.

IMS SportsMedia verlegt bereits zahlreiche Publikationen rund um das Thema Sport, unter anderem die nationalen Magazine Slapshot, Foot oder Smash. Hinzu kommen diverse Kundenpublikationen für Verbände, Klubs und Events wie beispielsweise für den SC Bern, Swiss Snowsports, die Tour de Suisse oder den Spengler Cup in Davos.

Fit for Life mit Beiträgen zu Ausdauersportarten wie Laufsport, Inline-Skating, Dua- und Triathlon, Schwimmen und Fitnesstraining stelle damit eine „ideale“ Ergänzung für das bestehende Portfolio des Sportmedienverlags dar, heisst es in der Mitteilung weiter. (awp)

Die acrevis Bank hat 2020 ihren gesamten CO2-Ausstoss kompensiert und ist von der Stiftung myclimate mit dem Label «CO2-neutrales Unternehmen» ausgezeichnet worden. Langfristig will acrevis verschiedene Massnahmen für eine pragmatische CO2-Reduktion umsetzen, um so ihrem Bekenntnis zur Nachhaltigkeit auch im ökologischen Bereich Nachdruck zu verleihen.

Den Aspekt der Nachhaltigkeit will acrevis auch in ihr Kerngeschäft als Bank einbinden. Als weiteres Element dieser Nachhaltigkeitsstrategie bietet acrevis ab sofort zertifiziertes, zurück verfolgbares und nachhaltig produziertes Green Gold an (Medienmitteilung)

Die Plazza AG kauft von den Vorsorgeeinrichtungen der Conzzeta AG zwei Wohnimmobilien in Zürich. Der Preis für die insgesamt 80 Mietwohnungen beträgt 61,1 Millionen Franken. Der jährliche Sollmietertrag liege bei 2,1 Millionen Franken, teilte die Immobiliengesellschaft am Donnerstag mit.

Bereits heute besitzt Plazza vier Wohnliegenschaften der Überbauung „Im Tiergarten“ in Zürich. Für weitere Liegenschaften auf dem Areal habe Plazza nun entschieden, das bestehende Vorkaufsrecht auszuüben und die beiden Wohnimmobilien der Vorsorgeeinrichtungen zu erwerben.

Diese Investition dürften das langfristige Potenzial der Bestandesliegenschaften „Im Tiergarten“ zusätzlich erhöhen und die Ertragslage positiv beeinflussen, heisst es weiter. Der Zukauf passe zur klaren Ausrichtung des Portfolios auf zentrumsnahe, gut erschlossene Liegenschaften.

Die Siedlung „Im Tiergarten“ im Quartier Friesenberg wurde auf einem ehemaligen Industriegrundstück der Zürcher Ziegeleien errichtet (awp)

Die Leihkasse Stammheim hat im vergangenen Geschäftsjahr 2020 den Jahresgewinn mit 0,92 Millionen Franken auf Vorjahresniveau gehalten. Die Erträge stiegen, doch zugleich belasteten Wertberichtigungen.

Wertberichtigungen auf Beteiligungen sowie Abschreibungen auf Sachanlagen in Höhe von über einer Million drückten auf den Geschäftserfolg. Im Vorjahr hatte der entsprechende Posten nur mit 0,25 Millionen zu Buche geschlagen. In der Folge sank der Geschäftserfolg um fast einen Viertel auf 1,99 Millionen Franken, wie aus einer Mitteilung der Leihkasse Stammheim vom Montag hervorgeht.

Die Regionalbank zeigte sich aber mit dem Geschäftsjahr zufrieden: Das Kundengeschäft habe ausgebaut und der Geschäftsertrag gesteigert werden können. Dieser erhöhte sich um 2,0 Prozent auf 6,19 Millionen Franken. Im Zinsengeschäft – dem wichtigsten Ertragspfeiler – stieg der Bruttoerfolg um 0,9 Prozent auf 4,66 Millionen Franken. Zwar waren die Margen rückläufig, doch stiegen die Kundenausleihungen um 4,4 Prozent auf 390,4 Millionen Franken. Auf der anderen Seite legten auch die Kundeneinlagen um 9,5 Prozent zu.

Um fast einen Viertel auf 1,08 Millionen Franken wuchs zudem der Erfolg im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft. Diese Entwicklung sei massgeblich vom aktiven Anlagegeschäft gestützt worden, hiess es in der Mitteilung. Der Handelserfolg erhöhte sich um knapp 28 Prozent auf 0,28 Millionen Franken.

Im Herbst 2020 hat die Leihkasse Stammheim weiter ihren Neubau in Oberstammheim begonnen. Dort soll eine Kundenzone mit modernen Besprechungszimmern sowie ansprechenden Büroräumlichkeiten für die Mitarbeitenden entstehen. Im Dachgeschoss sind drei Wohnungen geplant, die nach der Fertigstellung vermietet werden. Das Bauvorhaben soll 2022 abgeschlossen werden. (awp)

Ausblick

Die nun bevorstehenden zunehmenden Publikationen der Geschäftsergebnisse dürften den Markt beflügeln und lassen auf ansprechende Umsätze hoffen. (ZKB/mc/ps)

 


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