Ausserbörslicher Handel ZKB: Volumen beinahe halbiert

Ausserbörslicher Handel ZKB: Volumen beinahe halbiert

Marktbericht

Zürich – Im ausserbörslichen Handel der Zürcher Kantonalbank (ZKB) haben sich die Volumen fast halbiert. Auch die Anzahl der Abschlüsse nahm ab. Gegenüber der Vorwoche verzeichnete das Gesamtvolumen einen Rückgang um 49 Prozent auf knapp 1,6 Millionen Franken, generiert in 73 Transaktionen nach 88 in der Vorwoche. Der eKMU-X Index schloss praktisch unverändert auf 1’050,17 Punkten.

Als Umsatzspitzenreiter und mit den meisten Abschlüssen gingen WWZ aus der vergangenen Handelswoche. In zehn Trades generierten die Valoren einen Umsatz von 409’510 Franken. Die Aktie schloss unverändert auf dem Stand von 13’650 Franken. Mit drei Abschlüssen erreichten Repower 401’860 Franken. Und als letzter Titel, der es über die Umsatzmarke von 100’000 Franken schaffte, generierten Cham Group 272’250 Franken.

Bei den Wochengewinnern vermochte denn auch nur Cham Group volumenmässig zu überzeugen. An vierter Position legten sie um 3,5 Prozent zu. Angeführt wird die Liste von Dolder Hotel mit einem Plus von 8,0 Prozent. RMH Regionalmedien stiegen um 5,1 Prozent und Nidwaldner Kantonalbank verbesserten sich um 3,5 Prozent.

Auf der Verliererseite gaben Weisse Arena mit Abstand am deutlichsten nach (-20,0%). Neuigkeiten zum Unternehmen gab es keine. Mit Spannung erwartet wird aber der Start der Wintersaison im Zeichen von Corona-Schutzmassnahmen.

Unternehmensnachrichten

Die Schilthornbahn schaltet aufgrund der Coronapandemie einen Gang zurück. Bis am 23. November verkehrt die Luftseilbahn zwischen Mürren und Schilthorn nur noch am Wochenende.

Die Bahnverantwortlichen begrüssten in einer Mitteilung vom Dienstag explizit die vom Kanton Bern verschärften Corona-Schutzmassnahmen. Nur so könnten die steigenden Fallzahlen gebremst werden, was im Hinblick auf den nahenden Wintersaisonstart essenziell sei.

Aufgrund der Einschränkungen sieht sich das Bergbahnunternehmen jedoch seinerseits zur Reduktion des Betriebs gezwungen. Dazu wird erwartet, dass der Bundesrat am Mittwoch weitere Verschärfungen der Corona-Schutzmassnahmen erlässt.

Insbesondere mit der vom Kanton verhängten Beschränkung von gleichzeitig maximal 100 Personen in einem Restaurationsbetrieb ist es gemäss den Bahnverantwortlichen nicht möglich, die aus wirtschaftlicher Sicht wichtigen Spitzentage zu generieren.

Die Luftseilbahn zwischen Stechelberg und Mürren, die nicht nur touristischen Zwecken dient, fährt weiterhin ohne Einschränkungen gemäss Fahrplan.

Nachdem an den meisten Orten die Herbstferien vorbei sind, hält in den Tourismusgebieten die Zwischensaison Einzug. Diese wird von den Bergbahnen jeweils genutzt, um die Wintersaison vorzubereiten und Revisionen durchzuführen (awp)

Die Finanz- und Immobiliengesellschaft Welinvest muss für das Geschäftsjahr 2019/20 (per Ende Juni) einen Verlust ausweisen. Vor allem die Finanzanlagen haben das Jahresergebnis verhagelt. Die Aktionäre erhalten aber trotzdem eine Dividende.

Konkret verbuchte Welinvest einen Verlustbetrag von 2,7 Millionen Franken, nach einem Plus von 13,3 Millionen im Vorjahr. Zurückzuführen sei der Fehlbetrag vor allem auf eine Wertberichtigung von 15 Millionen Franken zum Bilanzstichtag (30.06.2020), wie dem Geschäftsbericht zu entnehmen ist.

Die Aktionäre sollen trotzdem in den Genuss einer Dividende kommen. Vorgesehen ist eine Ausschüttung von 250 Franken pro Namenaktie. Im Jahr zuvor betrug die Dividende 400 Franken (awp)

sitEX Properties Holding – sitEX USA und Avex Homes auf dem Weg zum Rekordergebnis – Angetrieben durch das sich veränderte Verhalten vieler US-Bürger während der laufenden Covid-19 Pandemie und den rekordtiefen Zinsen erlebt der US-Markt für Einfamilienhäuser derzeit einen starken Boom. Die Verkäufe für Einfamilienhäuser stiegen im September auf ein 13-Jahreshoch.

Die sich mehrheitlich im Besitz der sitEX Properties USA Inc. befindliche Avex Homes LLC hat im Rahmen dieses Marktumfeldes in den letzten 9 Monaten Rekordverkäufe erzielt. So wurden in den ersten 9 Monaten des Berichtjahres Kaufverträge für Einfamilienhäuser in der Höhe von über USD 70 Mio. unterzeichnet. Dies entspricht einer Steigerung von mehr als 20% im Vergleich zum Vorjahr.

Obwohl gemäss Reuters.com per Oktober 2020 weiterhin rund 25 Mio. Menschen von der Arbeitslosenhilfe abhängig waren, wuchs der Markt und die Nachfrage für Einfamilienhäuser nach einem kurzen und äusserst starken Einbruch im 2. Quartal stark. Das Wachstum lässt sich hauptsächlich auf zwei Faktoren zurückführen. Einerseits sanken die Hypothekarzinsen seit der Covid-19 Pandemie auf ein Rekordniveau. So beträgt derzeit der Zinssatz einer zehnjährigen Hypothek 2.5% p.a.. Vor Ausbruch der Krise lag der Zinssatz noch zwischen 3-4%. Andererseits haben viele Menschen nach den Quarantänemassnahmen in den Grossstädten sich dazu entschieden in die Vorstädte zu ziehen. In einem Einfamilienhaus können Familie, Arbeit (Home Office) und Entspannung besser miteinander verbunden werden (Medienmitteilung)

Bernexpo – Die für Mitte Januar 2021 angesetzte FESPO & Golfmesse in Zürich soll im kommenden Jahr nicht stattfinden. Die mit jeweils rund 60’000 Besuchern grösste touristische Plattform in der Schweiz werde um ein Jahr auf den 27. bis 30 Januar 2022 verschoben, teilte die Veranstalterin Bernexpo Groupe am Dienstag mit.

Mit der Verschiebung will die Bernexpo aufgrund der jüngsten Entwicklungen der Corona-Pandemie und nach eingehender Prüfung aller Möglichkeiten Klarheit für die Partner der Reisebranche schaffen. Einem Grossteil der Reiseanbietenden fehle aufgrund von Quarantäne-Regelungen, Einreisesperren und der Risikoländer-Einstufungen die Grundlage für die Lancierung ihrer Angebote.

Aufgrund der Pandemie sei auch das Verhalten der Reisenden zunehmend von Vorsicht geprägt. In diesem Kontext könne die Bernexpo Groupe eine erfolgreiche Inszenierung der FESPO & Golfmesse im Jahr 2021 nicht sicherstellen. Daher habe sie als Veranstalterin entschieden, nach der Ferienmesse in Bern auch die FESPO & Golfmesse auf das Jahr 2022 zu verschieben (awp)

Die Bernexpo wird von der Corona-Pandemie zu Sparmassnahmen gezwungen. Um die Situation zu meistern werden weitere Restrukturierungsmassnahmen umgesetzt, die Kurzarbeit verlängert und Stellen abgebaut. Ausserdem verlässt die Chefin das Unternehmen.

CEO Jennifer Somm werde die Bernexpo „im besten Einvernehmen“ verlassen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Sie steht bis April 2021 für verschiedene Projekte noch zur Verfügung.

Mit der Verlängerung der Kurzarbeit und dem Stellenabbau will Bernexpo das Kerngeschäft fortführen und für einen Wiederaufschwung nach der Krise gerüstet sein. Von insgesamt 110 Stellen inklusive Lehrlinge werden deren 10 abgebaut, wie Peter Stähli, der Co-Präsident des Verwaltungsrats gegenüber AWP erklärte.

Trotz der Pandemie soll im Jahr 2021 wieder ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt werden, heisst es weiter.

Bereits am Vortag hatte die Bernexpo die Verschiebung der für Mitte Januar 2021 angesetzte FESPO & Golfmesse in Zürich bekanntgegeben. Die mit jeweils rund 60’000 Besuchern grösste touristische Plattform in der Schweiz soll ein Jahr später zwischen dem 27. und 30. Januar 2022 stattfinden (awp)

Beim Stadtcasino Baden übernimmt Michael Böni in Kürze das Ruder. In einem vor längerer Zeit eingeleiteten Nachfolgeprozess ersetze er den langjährige CEO Detlef Brose, teilte der Casinobetreiber am Freitag mit.

Dabei widerspiegle die Wahl Bönis auch die fundamentalen Veränderungen im Casinogeschäft, dessen Angebote sich zunehmend auf Online-Casinos verlagere. Denn der gelernten Wirtschaftsinformatiker verfügt den Angaben zufolge über eine weitreichende Erfahrung im IT-Bereich (awp)

Die Ostschweizer Acrevis Bank und das Zuger Fintech-Unternehmen Altoo haben eine Partnerschaft für die digitale Vermögensplattform von Altoo vereinbart.

Acrevis Bank ermögliche damit Vermögensverwaltern, Stiftungen und Family Offices den Zugang zur „Altoo Wealth Platform“, heisst es in einer Mitteilung am Donnerstag. Die Partnerschaft sei ein weiterer Schritt des Finanzinstituts im Ausbau seines Netztwerkes. (awp)

Ausblick

Nach wie vor steht die Corona Pandemie im Vordergrund. Gespannt warten wir auf den Start der Skigebiete und Bergbahnen in den Winter. Die Umsätze dürften sich in Grenzen halten. (ZKB/mc/ps)


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