Ausserbörslicher Handel ZKB: Volumen deutlich gestiegen

Ausserbörslicher Handel ZKB: Volumen deutlich gestiegen

Marktbericht

Zürich – Der ausserbörsliche Handel der Zürcher Kantonalbank (ZKB) erlebte in der abgelaufenen Berichtsperiode einen deutlichen Volumenanstieg. Dieses hat sich auf 2,0 Millionen mehr als verdoppelt nach 0,8 Millionen in der Vorwoche. Die Zunahme ist hauptsächlich auf die Titel der Cham Group zurückzuführen, welche in 17 Abschlüssen rund 1,4 Millionen Franken Umsatz generierten. Die Anzahl der Abschlüsse verbesserte sich auf 79 nach 57. Der ZKB KMU Index sank derweil um 1,2 Prozent auf 1’039,26 Punkte.

Hinter Cham Group überschritten nur noch NZZ und SIA Haus mit einem Umsatz von 112’500 Franken bzw. 100’550 Franken die 100’000-Franken-Umsatzmarke.

NZZ waren auch auf der Verliererliste zuoberst, dies mit einem Minus von 4,2 Prozent. Wie jüngst bekannt wurde, will das Joint Venture der NZZ-Mediengruppe, CH Media, laut einem Medienbericht bis Ende 2022 insgesamt 30 Millionen Franken einsparen. Darin enthalten sind nachlaufende Effekte aus dem 2018 lancierten Integrationsprogramm.

Conzzeta büssten 3,1 Prozent ein, EW Jona-Rapperswil 2,8 Prozent und Kongress und Kursaal Bern verloren 1,3 Prozent.

Mit Parkhotel Giessbach (+2,0%) gab es lediglich einen Gewinner.

Unternehmensnachrichten

Weiss + Appetito steigert im ersten Halbjahr trotz Coronakrise den Umsatz. Das Berner Bauunternehmen sieht diese Leistung als gute Basis für das zweite Semester. Und doch bleibt die Unsicherheit.

Konkret stieg der Umsatz um 3,1 Prozent auf 56,2 Millionen Franken. Das Unternehmen musste denn auch keine Überbrückungskredite in Anspruch nehmen. Und es sei gelungen, die Liquidität und Handlungsfähigkeit aufrecht zu erhalten, heisst es im Aktionärsbrief vom September. Zusätzliche finanzielle Sicherheit brachte der Dividendenverzicht für 2019.

Längerfristige Aussagen seien wegen der unsicheren Situation allerdings schwierig, da eine Zunahme der Corona-Fallzahlen zu massiven Projektverzögerungen führen könnte, heisst es weiter. Dies wiederum könnte sich dann auch auf die Margen durchschlagen. Trotzdem erwartet die Baufirma für das laufende Jahr ein „gutes“ betriebliches Ergebnis. (awp)

Das in der Medizinaltechnik und als Uhrenzulieferer tätige Unternehmen Cendres+Métaux hat die Mehrheit an der auf Edelmetallverarbeitung spezialisierten Cronal SA übernommen. Damit könne man den „Haute Horlogerie“-Kunden nun ein breiteres Angebot bieten, schreibt Cendres+Métaux am Donnerstag.

Mit der Übernahme der 1989 gegründeten Cronal mit Sitz in La Chaux-de-Fonds sichere Cendres+Métaux die langfristige Nachfolge der Firma, heisst es. Für die 45 Mitarbeitenden von Cronal werde es keine Veränderungen geben. Zum Umfang des übernommenen Anteils und zum Kaufpreis werden in der Mitteilung keine Angaben gemacht.

Cronal hat sich auf Gravuren fokussiert, wobei unterschiedliche Gravur-Prozesse eingesetzt würden, so die Mitteilung weiter. Nebst traditionellen chemischen und mechanischen Prozessen zähle auch die Lasergravur zum Portfolio (AWP)

Die Stromproduzentin Aventron hat in der ersten Jahreshälfte 2020 mit dem Verkauf von Energie einen höheren Umsatz erzielt als im Vorjahr und auch den Gewinn gesteigert.

Der Nettoerlös aus Energie-Lieferungen legte um knapp 2 Prozent auf 55,3 Millionen Franken zu, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Das Strom-Produktionsportfolio erhöhte sich dabei um 17 Prozent auf 564 Megawatt.

Effektiv wurden mit den Kraftwerksanlagen in sechs Ländern 550 GWh an erneuerbarem Strom produziert. Dies habe dank guter meteorologischer Verhältnisse deutlich über den Erwartungen gelegen.

Der Betriebsgewinn (EBITDA) nahm gleichzeitig um 2 Prozent auf 72,7 Millionen zu und der Reingewinn überproportional um 21 Prozent auf 10,3 Millionen,

Für das Gesamtjahr 2020 erwartet das Unternehmen aufgrund tieferer Energiemarktpreise ein „etwas gedämpftes“ Jahresergebnis. Der aussergewöhnlich milde Winter 2019/20 habe auf die Strompreise in Norwegen gedrückt, während die Covid-Krise generell in Europa zu reduzierter Wirtschaftsleistung führe. Da aber über 80 Prozent der Nettoerlöse abgesichert seien, werde sich der Abschlag in Grenzen halten. (awp)

Das Joint Venture der NZZ-Mediengruppe und der AZ Medien, das Konstrukt CH Media, will bis Ende 2022 30 Millionen Franken einsparen.

«Der Strukturwandel im Mediengeschäft sowie die nachhaltigen Umsatzverluste aufgrund der Coronakrise sind die entscheidenden Gründe dafür», schreibt CH Media mit Sitz in Aarau über das neu lancierte «Effizienzprogramm». Die Digitalisierung der Bezahlzeitung und die Weiterentwicklung des Bereichs Entertainment erforderten weiterhin hohe Investitionen, heisst es zum neuen Sparprogramm.

«Für eine erfolgreiche Umsetzung und um den finanziellen Spielraum auch unter den schwierigen Rahmenbedingungen mit sinkenden Umsätzen gewährleisten zu können, ist ein neues Effizienzprogramm unumgänglich», zitiert der Klein Report die angegebenen Gründe aus der Mitteilung, obwohl der aufmerksame Leser ja weiss, dass einige Bereiche wie TV oder die bereits komplett durchsubventionierte Radiolandschaft sowie Teile der Online-Branche gar nicht so schlecht dastehen.

«Das Effizienzprogramm und die damit zusammenhängenden Massnahmen sollen zu jährlich wiederkehrenden Kosteneinsparungen von 30 Millionen Franken bis Ende 2022 führen», heisst es am 24. September 2020. Darin enthalten seien nachlaufende Effekte aus dem 2018 lancierten Integrationsprogramm. (kleinreport.ch)

CKW – Die Eidgenössische Elektrizitätskommission (ElCom) hat mittels Verfügung die von CKW anrechenbaren Energiekosten in der Grundversorgung für die Geschäftsjahre 2009/10
bis 2012/13 festgelegt. Damit kommt das seit Ende 2011 laufende Kostenprüfungsverfahren zum Abschluss. Dies wirkt sich positiv auf das Jahresergebnis 2019/20 der CKW aus. (Medienmitteilung)

Ausblick

Die laufende Handelswoche hat sehr ruhig begonnen. Die Ferienzeit startete in einigen Kantonen. Somit dürfte es im ausserbörslichen Handel auch eher ruhig bleiben. Auf der Agenda stehen einige Generalversammlungen. (ZKB/mc/ps)


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