Ausserbörslicher Handel ZKB: Volumen deutlich tiefer

Ausserbörslicher Handel ZKB: Volumen deutlich tiefer

Marktbericht

Zürich – Die Volumen im ausserbörslichen Handel der Zürcher Kantonalbank (ZKB) sind in der vergangenen, weitgehend impulslosen Handelswoche zurückgegangen. Und auch die Anzahl der Abschlüsse war rückläufig. Derweil trat der eKMU-X Index bei 1’055,20 Punkten praktisch auf der Stelle. Unternehmensneuigkeiten waren dünn gesät.

Das Gesamtvolumen verringerte sich um gut 24 Prozent auf 0,58 Millionen Franken. Die Anzahl der Transaktionen lag bei 59 nach 65 in der Vorwoche.

Volumenstärkster Titel und einziger mit einem Umsatz von über 100’000 Franken war Plaston Holding. Die Aktien generierten in drei Abschlüssen 103’050 Franken.

Rigi Bahnen, in der Vorwoche noch deutlichster Kursverlierer, legten in der berichtsrelevanten Periode mit einem Plus von 11,4 Prozent am meisten zu. In sechs Transaktionen erreichten sie 34’348 Franken. SGV stiegen um 9,0 Prozent, mit einem Volumen von 4’283 Franken in drei Trades. Auch ohne grosses Volumen machten Metall Zug 4,9 Prozent gut. Bei dem Mischkonzern wird am 25. Juni der Bereich Haushaltsgeräte V-Zug separat an die Börse gebracht. acrevis Bank schlugen mit einem Plus von 0,7 Prozent zu Buche.

Bei den Verlierern verzeichneten Precious Woods mit einem Minus von 7,7 Prozent die grösste Abgabe. Dahinter verloren Opernhaus Zürich 3,5 Prozent und Hof Weissbad gingen um 1,8 Prozent zurück. Kursaal Casino Luzern lagen mit 1,4 Prozent im Minus. Zu keinem der Kursverlierer gab es Neuigkeiten.

Unternehmensnachrichten

Die Société Suisse des Explosifs (SSE) hat im Geschäftsjahr 2019 in Franken gerechnet beim Umsatz einen leichten Rückgang verbucht. Betriebs- und Nettogewinn konnten aber klar verbessert werden.

Der Umsatz lag laut Mitteilung vom Donnerstag 2,2 Prozent tiefer auf 130 Millionen Franken. Der Rückgang sei auf die Frankenstärke zurückzuführen und in Landeswährungen gerechnet sei ein Plus von 1 Prozent verzeichnet worden.

Das Betriebsergebnis (EBITDA) des im Bereich zivile Sprengstoffe, Feinchemie und Pyrotechnik tätigen Unternehmens verbesserte sich auf über 10 Millionen Franken nach 9,4 Millionen im Vorjahr. Die entsprechende Marge lag bei 7,7 nach zuvor 7,3 Prozent. Das Nettoergebnis stieg auf 1,83 Millionen Franken, ein Plus von rund 73 Prozent.

Erfreuliche Entwicklung in Mitteleuropa
Die Sparte zivile Sprengstoffe macht etwa 90 Prozent der Aktivitäten der Gruppe aus. Hier habe sich die Dienstleistung „Bohren und Sprengen“ vor allem in Mitteleuropa (Deutschland, Polen und in der Tschechischen Republik) sehr erfreulich entwickelt. Auch die Produktion und der Export von zivilem Sprengstoff am Standort Gamsen (Oberwallis) sowie in Würgendorf in Deutschland stiegen an. Weniger erfolgreich lief es in den Märkten Skandinavien und Balkan.

Trotz der Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Gesundheits- und Wirtschaftskrise rechnet SSE mit einer „gewissen Stabilität“ im laufenden Jahr. Im ersten Quartal seien die Aktivitäten nur leicht belastet worden. Eine gewisse Abschwächung wird jedoch bei den Exporten erwartet. Hinsichtlich der kurz-, mittel- und langfristigen Entwicklung der Gruppe seien Verwaltungsrat und Geschäftsführung zuversichtlich, heisst es weiter.

Stabile ordentliche Dividende
Die Aktionäre erhalten eine zum Vorjahr stabile ordentliche Dividende in Höhe von 70 Franken je Aktie. 2019 hatte das Unternehmen anlässlich des 125-jährigen Jubiläums zusätzlich eine Sonderdividende von 12,50 Franken ausgeschüttet. Das Unternehmen wurde anlässlich des Baus des Simplon-Eisenbahntunnels im Jahr 1894 gegründet.

Im Verwaltungsrat kommt es zudem zu einer Änderung. Rebecca Guntern Flückiger scheidet aus beruflichen Gründen aus. Als Nachfolger wird Markus Scheller, ehemaliger Geschäftsführer der Ciba in Monthey, vorgeschlagen. (awp)

Das inhabergeführte Immobilienunternehmen sitEX Properties Holding AG hat eine festverzinsliche Anleihe über 50 Millionen Franken begeben. Die Emission dient unter anderem zur Finanzierung der diversen in der Nordwestschweiz geplanten Immobilienentwicklungsprojekte.

Die Anleihe wird durch die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB), Liestal garantiert und die Laufzeit beträgt 5 Jahre mit einem jährlichen Zinscoupon von 0.375 %.

Die Emission erfolgte unter der Federführung der BLKB. Die Liberierung der Anleihe ist für den 17. Juni 2020 vorgesehen und die definitive Zulassung zum Handel und Kotierung der Anleihe an der SIX Swiss Exchange wird beantragt.

Für die Obligationenanleihe wurde ein Prospekt erstellt, der, während der normalen Geschäftszeiten, kostenfrei unter folgender Adresse bezogen werden kann: Basellandschaftliche Kantonalbank, Rheinstrasse 7, CH-4410 Liestal, Tel. +41 61 925 94 94, E-Mail: [email protected]

Der Erlös der Platzierung der Anleihe wird unter anderem zur Finanzierung der diversen Immobilienentwicklungsprojekte verwendet. (Medienmitteilung)

Die CKW-Gruppe hat im ersten Halbjahr 2019/20 operativ ein gutes Halbjahresergebnis erzielt. Aufgrund der Kurseinbrüche an den Finanzmärkten im Zuge der Pandemie-Krise liegt das Betriebsergebnis jedoch mit 40,7 Mio. CHF um 10,8 Mio. CHF unter demjenigen des Vorjahrs. Insbesondere die stark gesunkene Bewertung der Stilllegungs- und Entsor-gungsfonds für Kernanlagen zum Stichtag 31. März 2020 belastet das Betriebsergebnis der CKW-Gruppe im Vorjahresvergleich mit 45,3 Mio. CHF.

CKW hat in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2019/20 ein gutes operatives Betriebser-gebnis erzielt. Im Segment Energie haben höhere Produktionsmengen und höhere durch-schnittliche Absicherungspreise das Ergebnis gegenüber der Vorjahresperiode um 30,5 Mio. CHF gestärkt. Ausserordentlich erfreulich war zudem das hohe Handelsergebnis. Dieses konnte um 18,4 Mio. CHF gesteigert werden. Die Segmente Netze und Gebäudetechnik erarbeiteten ein Ergebnis auf Vorjahres-Niveau.

Beim Unterhalt und Ausbau der Wasserkraft ist CKW bei wichtigen Projekten auf Kurs. So wurde die Wehrsanierung des Kraftwerks Rathausen abgeschlossen und das Dotierkraft-werk Urnerloch konnte ans Netz gehen. Das Kraftwerk Schächen der CKW-Tochter EWA nahm im November 2019 ebenfalls den Betrieb auf. Gute Fortschritte hat der Bau am neuen Kraftwerk Erstfeldertal gemacht, es soll Ende Jahr in Betrieb gehen. Und bereits wurde mit dem Kraftwerk Palanggenbach in Seedorf das nächste Bauprojekt begonnen. Mit den er-wähnten Kraftwerksprojekten investiert CKW über 80 Mio. CHF in den Ausbau erneuerbarer Energien.

Der Verwaltungsrat von CKW hat sich an seiner Sitzung vom 2. Juni 2020 neu konstituiert und das Mitglied Christoph Brand, CEO von Axpo, zum neuen Verwaltungsratspräsidenten von CKW gewählt. (Medienmitteilung)

Ausblick

Die Volumen dürften auch in der nun laufenden Handelswoche dünn bleiben. Weil die Bergbahnen wieder laufen und die Schiffe wieder verkehren, könnte es allerdings zu einer Belebung in den entsprechenden Aktien kommen. Mit Interesse dürfte auch beobachtet werden, ob der Tourismus nach der Lockerung wieder zum Laufen kommt. (ZKB/mc/ps)


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