Ausserbörslicher Handel ZKB: Volumen halbiert

Ausserbörslicher Handel ZKB: Volumen halbiert

Marktbericht

Zürich – Im ausserbörslichen Handel der Zürcher Kantonalbank hat sich das Handelsvolumen gegenüber der Vorwoche auf 1.25 Millionen Franken halbiert. Der ereignisarme Handel und wenig Unternehmens-nachrichten führten auch zu einer gesunkenen Anzahl der Abschlüsse. Diese fiel auf 59 von 74. Der ZKB eKMU-X Index schloss die Handelswoche derweil mit einem leichten Plus von 0,2 Prozent auf 1’044,14 Punkten.

Bei den Umsätzen übertrafen nur Griston Holding mit 333’000 Franken und die wie in der Vorwoche am aktivsten gehandelten NZZ mit 325’000 Franken die 100’000-Franken-Umsatzschwelle. Leicht darunter lagen CKW mit 91’000 Franken sowie acrevis Bank mit 86’000 Franken.

Die Gewinner wurden von RMH Regionalmedien mit einem Plus von 2,6 Prozent angeführt. Dahinter folgten NZZ, die um 2,4 Prozent zulegten und sitEX Properties Holding mit einer Avance von 2,2 Prozent. Menzi Muck Gruppe machten 0,7 Prozent gut.

Zuoberst auf der Verliererliste standen Energie Zürichsee Linth mit einem Minus von 6,7 Prozent, gefolgt von Weleda mit einem Verlust von 4,7 Prozent. Ebenfalls tiefer notierten Congress Center Kursaal Interlaken (-1,9 Prozent) und acrevis Bank (-1,1 Prozent).

Unternehmensnachrichten

Schilthornbahn bereinigt drei von vier Einsprachen zum Grossprojekt – Die Schilthornbahn sieht sich mit dem Projekt „Schilthorn 20XX“ auf Kurs. Von vier Einsprachen ist nur noch eine hängig und auch da strebt die Gesellschaft vor Jahresende eine Einigung an. Verzögern könnte sich der Bau allerdings wegen Corona.

Drei der vier im Frühjahr zum Grossprojekt eingegangene Einsprachen seien zurückgezogen worden, nachdem die Anliegen der Einsprecher berücksichtigt oder bereinigt werden konnten, teilte die Bergbahnbetreiberin am Donnerstag mit. Bei der letzten noch übrig gebliebenen Einsprache stehe man mit den Absendern der Anliegen in „engem und konstruktivem“ Kontakt.

Gut voran kommt das Projekt offenbar auch auf dem behördlichen Weg. So hätten die kantonalen Fachstellen ihre Berichte beim Bundesamt für Verkehr (BAV) eingereicht. Diese Berichte enthalten laut der Schilthornbahn keine „kritischen und unlösbaren“ Themen. Offene Fragen könnten von den Planern innerhalb der gesetzten Frist vollständig abgearbeitet und im Projekt berücksichtigt werden.

Rund 50 Jahre nach der Erschliessung des Schilthorns plant die Schilthornbahn einen Ersatz der bisherigen Luftseilbahnen. Dadurch soll die Fahrzeit ab Stechelberg aufs Schilthorn von 32 auf 19 Minuten gesenkt werden. Erste Vorbereitungsarbeiten für das 90 Millionen Franken teure Projekt sollen im Frühjahr 2021 durchgeführt werden.

Doch nun könnte die Coronakrise zu Verzögerungen führen. Noch sei nicht abschätzbar, wie sich die Krise auf die Finanzierung sowie den Zeitplan des Projekts auswirken werde, schreibt die Schilthornbahn dazu. In den nächsten Wochen werde sich zeigen, ob der Startschuss für das Grossprojekt um ein Jahr verschoben werden müsse.

Denkbar ist für die Projektplaner auch eine Änderung in der Bau-Reihenfolge. Der ursprüngliche Plan ist, mit dem Neubau der Strecken Mürren nach Birg und Birg aufs Schilthorn zu starten. Da sollen zwei unabhängige, einspurige Pendelbahnen die bisherigen Bahnen ersetzen. Ein Ersatz ist zudem auch auf der ersten Sektion von Stechelberg nach Müssen vorgesehen (awp)

Die Energie Zürichsee Linth hat eine Videobotschaft publiziert, in der ihr CEO Ernst Uhler über die Sanierung des Gasleitungsnetzes In Rapperswil, über die Auswirkungen der Versorgungssicherheit in Corona Zeiten und über die neu ans Fernwärmenetz angeschlossene Schule in Jona informiert. Dazu führt Beat Sommavilla, Leiter der Unternehmens- und Marktentwicklung der EZL, durch den Neubau des im nächsten Jahr eröffneten Hotel Moxy in Rapperswil. Hier ist EZL der Contracting-Partner der Firman Ghisleni (Medienmitteilung)

Die Conzzeta Gruppe erzielte in den ersten neue Monaten 2020 einen Nettoumsatz von CHF 905.4 Mio. Zu konstanten Wechselkursen und bereinigt um Aenderungen im Konsolidierungskreis betrug der Umsatzrückgang gegenüber Vorjahr 11.8 %. Der Rückgang für sechs Monate hatte noch 16.2 % betragen.

Die im August bei Vorlage des Halbjahresergebnisses in Aussicht gestellte Belebung der Kundenaktivitäten gegenüber dem pandemiebedingt schwachen 1. Halbjahr bestätigte sich. Im 3. Quartal lag der Nettoumsatz der Gruppe organisch noch um 2.7 % unter Vorjahr, wobei Mammut (Segment Outdoor) etwas zuzulegen vermochte. Die Belebung zeigte sich in allen Regionen, am ausgeprägtesten in China, wo beim Auftragseingang von Bystronic (Segment Sheet Metal Processing) und beim Umsatz von FoamPartner (Segment Chemical Specialties) die Vorjahreswerte übertroffen wurden.

Die Umsetzung der angekündeten Fokussierungsstrategie der Gruppe kommt weitgehend wie geplant voran. Als Datum für den angekündigten Capital Markets Day zur Vorstellung der Strategie im Kerngeschäft von Bystronic wurde der 10. November festgelegt. Für das Geschäftsjahr 2020 erwartet Conzzeta weiterhin einen Betriebsgewinn (inklusive Veräusserungsgewinns aus dem Verkauf von Schmid Rhyner) in mittlerer zweistelliger Millionenhöhe bei einem im Vergleich zum Vorjahr deutlich tieferen Nettoumsatz (Medienmitteilung)

Ausblick

Angesichts des spärlichen Nachrichtenflusses erwarten wir für die laufende Woche einen weiterhin zurückhaltenden Handel mit wenig Kursausschlägen. (ZKB/mc/ps)


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