Ausserbörslicher Handel ZKB: Volumen leicht höher – erneut wenig Impulse

Ausserbörslicher Handel ZKB: Volumen leicht höher – erneut wenig Impulse

Zürich – In einer erneut ruhigen Woche stiegen die Anzahl Abschlüsse, die Volumen und der eKMU-X Index leicht an. So erhöhte sich der eKMU-X Index leicht auf 1’045,94 von 1’035,79 Punkte im Vergleich zur Vorwoche (+1,0%). Die Volumen stiegen derweil in 55 Transaktionen (VW: 50) auf 1’251’024 von 957’650 Franken in der Vorwoche.

Repower generierten in der relevanten Berichtsperiode in vier Trades einen Umsatz von knapp einer halben Million Franken, womit sie Volumenspitzenreiter sind. WWZ konnten ihr Volumen-Niveau der Vorwoche (486’100 Fr.) nicht halten, und erzielten diese Woche in fünf Transaktionen ein Volumen von gut 160’000 Franken. Zuletzt knackten auch Holdigaz SA die Volumen-Marke von 100’000 und verzeichneten einen Umsatz von gut 120’000 Franken in neun Trades.

Unter den Wochengewinnern erreichten nur WWZ ein nennenswertes Volumen -mit einem Kurszuwachs von 0,2 Prozent. Wochengewinner sind mit einem Zuwachs von 5,1 Prozent EW Jona Rapperswil, gefolgt von Bad Schinznach AG (+3,6%).

Die Wochenverlierer werden angeführt von Kursaal Casino AG, die ein Minus von 9,8 Prozent verzeichneten. Dahinter stehen Davos Klosters BB (-8,0%), Precious Woods und NZZ, welche beide ein Minus von rund zwei Prozent aufweisen.

Unternehmensnachrichten

Die Spar- und Leihkasse Bucheggberg hat im zweiten Semester 2020 mehr Gewinn eingefahren. Unter dem Strich bleiben mit 520’688 Franken 2,0 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Der Geschäftserfolg belief sich auf 1,7 Millionen Franken (+0,2%).

Der Brutto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft – dem Hauptertragspfeiler der Bank – erhöhte sich um 4,4 Prozent auf 4,17 Millionen Franken, wie das Institut am Donnerstag mitteilte. Das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft gab um 0,4 Prozent auf 490’000 Franken nach. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft sackte um 14 Prozent auf 72’000 Franken ab und der übrige ordentliche Erfolg um zwei Drittel auf 85’000 Franken.

Weiter konnte die Bank 28,9 Millionen Franken neue Kundengelder entgegennehmen. Umgekehrt stiegen die Kundenausleihungen um 6,6 Millionen. Im Rahmen der vom Bund verbürgten Covid-19-Überbrückungskredite zahlte sie knapp 5,0 Millionen Franken an KMU und lokale Gewerbetreibende aus. Insgesamt wuchs die Bilanzsumme um 6,2 Prozent auf 720,6 Millionen Franken. (awp)

Die HOLDIGAZ-Gruppe meldet für das Geschäftsjahr 2019-2020, in dem sie ihr 15-jähriges Bestehen feiert, ein positives Konzernergebnis.Der konsolidierte Betriebsertrag erreicht CHF230,9 Millionen. Dieses Ergebnis entspricht einem Anstieg von 1,4% im Vergleich zum vorigen Geschäftsjahr. Das operative Ergebnis (EBITDA) weist ebenfallseinen deutlichen Anstieg auf. Auch der konsolidierte Nettogewinn folgt einem Aufwärtstrend und beläuft sich auf CHF25Millionen. Aufgrund dieser guten Ergebnisse kann der Verwaltungsrat nach einer mässigen Entwicklung im Geschäftsjahr 2018-2019 bei der Generalversammlung im September eine ähnliche Dividende wie im Vorjahr beantragen. (Medienmitteilung)

Die Leihkasse Stammheim hat im ersten Halbjahr 2020 mehr verdient. Der operative Geschäftserfolg stieg um 8 Prozent auf 1,24 Millionen, der Reingewinn um 11 Prozent auf 0,54 Millionen Franken.

Die Bilanzsumme wuchs seit Jahresbeginn um 4,1 Prozent auf 453,3 Millionen Franken. Sowohl die Ausleihungen als auch die Kundeneinlagen konnten jeweils um rund 2,5 Prozent gesteigert werden, wie die Regionalbank am Freitag mitteilte.

Der Geschäftsertrag stieg insgesamt um gut 5 Prozent auf 3,16 Millionen Franken. Bei einem Aufwand von 1,70 Millionen ergibt sich eine Cost-/Income-Ratio von 53,6 Prozent (VJ 54,2%).

Die Bank habe im Rahmen der Bewältigung der Corona-Krise bei Bedarf das örtliche und regionale Gewerbe mit Hilfskrediten unterstützt, heisst es in der Mitteilung. Sie habe am Bundes- sowie am kantonalen Kreditüberbrückungsprogramm teilgenommen. Der Bankbetrieb sei auch während des Corona-Lockdowns uneingeschränkt und ohne Limitierung der Schalteröffnungszeiten erfolgt, betont sie ausserdem. (awp)

Die Lienhardt & Partner Privatbank Zürich hat im ersten Semester 2020 operativ etwas mehr verdient als im Vorjahr, unter dem Strich aber leicht schwächer abgeschlossen. Die Diversifikation mit den drei Geschäftsfeldern Private Banking, Immobilien und Vorsorge habe sich auch „in schwierigen Zeiten bestens bewährt“, heisst es in einer Mitteilung vom Montag.

Der Geschäftserfolg stieg den Angaben zufolge um 3,3 Prozent auf 5,26 Millionen, während der Reingewinn um 2,0 Prozent auf 3,35 Millionen Franken zurückging.

Bei den einzelnen Ertragssparten sticht vor allem das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft hervor, das vom coronabedingt höheren Umsatz profitierte und über 14 Prozent auf 9,48 Millionen zulegte. Das Zinsgeschäft als zweitgrösste Sparte legte auf Nettobasis 3,7 Prozent auf 3,33 Millionen zu.

Das Handelsgeschäft blieb – bedingt durch die volatilen Märkte – hingegen mit -14 Prozent auf 1,08 Millionen klar unter den Vorjahreszahlen. Auch der übrige ordentliche Erfolg hat eine spürbare Minderung um 13 Prozent auf 2,03 Millionen erfahren, was auf tiefere Erträge bei den Liegenschaften (-10%) zurückzuführen sei. Im Corona-Lockdown seien einzelnen Mietern individuelle Reduktionen zur Bewältigung der Krise gewährt worden, die jedoch „lediglich temporärer Natur und im Sinne langfristiger Mietverhältnisse“ zu verstehen seien.

Der Geschäftsaufwand stieg insgesamt um 7,3 Prozent auf 9,97 Millionen Franken. Der Personalaufwand sei gegenüber dem Vorjahr wie geplant höher ausgefallen (+6,2%). Und auch der Sachaufwand sei wegen strategischer Investitionen durch Migrationsaufwendungen und weitere Digitalisierungsschritte zusätzlich belastet worden (+9,7%). Das Verhältnis von Geschäftsaufwand zum Brutto-Ertrag (Cost-/Income-Ratio) sei daher geringfügig auf 62,7 Prozent gestiegen.

Kundenvermögen über Jahresend-Stand
Die Kundenausleihungen bewegten sich Mitte Jahr den Angaben zufolge mit 670,8 Millionen Franken trotz Corona-Krise um 3,5 Prozent über dem Stand von Ende 2019. Dies sei in jeder Hinsicht als „äusserst erfreulich“ zu bezeichnen, schreibt die Bank. Die Bilanzsumme stieg derweil um 6,5 Prozent auf 1,08 Mrd Franken.

Nennenswerte Einzelwertberichtigungen oder Verluste seien im Halbjahr keine zu verzeichnen gewesen, heisst es weiter. Aus heutiger Sicht gehe man davon aus, dass im Zusammenhang mit Corona auch im zweiten Halbjahr keine Wertberichtigungen vorgenommen werden müssen. (awp)

Die Spar- und Leihkasse Frutigen (SLF) hat im ersten Halbjahr 2020 ihre Erträge stabil gehalten. Die Geschäftsleitung der Bank rechnet zudem bis Ende Jahr mit einer „guten Entwicklung“ und prognostiziert für das Gesamtjahr einen Geschäftserfolg auf Vorjahresniveau und einen leicht höheren Jahresgewinn.

Das letzte Halbjahr sei für die Regionalbank wegen der Coronakrise aussergewöhnlich gewesen, schrieb das Finanzinstitut am Montag in einer Mitteilung. Der Bruttoerfolg nahm gegenüber dem Vorjahr um 0,8 Prozent auf knapp 9,8 Millionen Franken ab. Beim Geschäftserfolg resultierte dagegen ein Plus von 1,7 Prozent auf 3,2 Millionen, obwohl der Geschäftsaufwand etwas höher war. Den Gewinn gibt die Bank erst mit dem Jahresergebnis Ende Januar bekannt.

Der Ertrag aus dem Zinsdifferenzgeschäft nahm zu, der Netto-Erfolg jedoch ab, wie es weiter heisst. Dies sei darauf zurückzuführen, dass die Ausfallrisiken von Covid-Krediten derzeit schwierig abzuschätzen seien. Die Bank bildete deshalb zusätzliche Wertberichtigungen, die auf den Erfolg drückten.

Etwa 13 Millionen in Covid-Krediten
Die Kundengelder erhöhten sich gesamthaft um 38 Millionen und die Bilanzsumme lag per Jahresmitte um 4,7 Prozent höher auf knapp 1,7 Milliarden Franken.

Die Kundenausleihungen nahmen im genannten Zeitraum um 2,8 Prozent beziehungsweise 39 Millionen Franken zu. Auf der einen Seite hätten nach wie vor viele Leute im ersten Halbjahr ein Haus gekauft oder in ihre Liegenschaften investiert.

Auf der anderen Seite entfielen laut der Meldung knapp ein Drittel dieser Summe auf die staatlich verbürgten Covid-19-Kredite. Diese seien „im Gegensatz zur in der Öffentlichkeit manchmal geäusserten Behauptung“ trotz Refinanzierungsmöglichkeit bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB) „für die Bank ein Verlustgeschäft“, betonte die SLF im Communiqué. Dennoch stehe die Unterstützung regionaler Unternehmen für das Institut im Vordergrund.

Für das Gesamtjahr rechnet die Bank mit einer „guten Entwicklung bis Ende Jahr“, wobei der Geschäftserfolg etwa im Rahmen des Vorjahres und der Jahresgewinn leicht höher erwartet wird. Vergangenes Jahr lag der Jahresgewinn bei 3,6 Millionen, der Geschäftserfolg bei 6,6 Millionen. (awp/Medienmitteilung)

sitEX Properties Holding AG baut neue Stadt in Daytona Beach Florida
Das inhabergeführte Immobilienentwicklungsunternehmen hat 10 Mio. Quadratmeter Bauland in der Nähe der bekannten Küstenstadt Daytona Beach gekauft. Dies ist eine der grössten Baulandparzellen in Central Florida.

Beat Kähli, CEO der Gesellschaft, fasst die Transaktion folgendermassen zusammen: «Dieser Erwerb stellt die grösste Landakquisition in der Geschichte unseres Unternehmens dar. In den letzten 25 Jahren haben wir in Orlando FL erfolgreich die Kleinstadt „Avalon Park Orlando“ entwickelt. Die Stadt und ihre Umgebung zählen heute mehr als 50’000 Einwohner. Dank diesem Projekt konnten wir uns ein immenses Wissen in der Städteentwicklung aufbauen. Auf Basis dieser Kernkompetenz entwickeln wir seit rund 5 Jahren in Wesley Chapel – 30 Fahrminuten von Tampa FL entfernt – die Kleinstadt „Avalon Park Wesley Chapel“ auf über 6 Mio. Quadratmetern und etwas nördlich das Projekt Avalon Park Tavares. „Avalon Park Daytona“ ist nur 10 Fahrminuten vom weltbekannten Strand Daytona Beach entfernt. Mit diesem Projekt, welches über 8’000 neue Wohneinheiten umfassen wird, decken wir den stark wachsenden Korridor von Tampa-Orlando-Daytona mit drei unserer Projekte ab».

Weiter sagt Beat Kähli «Viele Menschen in den Grossstädten mussten feststellen, dass eine Quarantäne in einer Stadtwohnung sehr einengend ist und sehnen sich nach mehr Platz. Im Vergleich zu anderen grossen Ballungsräumen bietet die Metropolregion Tampa/Orlando/Daytona relativ günstigen Wohnraum mit einem Hauspreis ab USD 250’000. Gefördert durch zunehmend dezentrale Arbeitsmodelle erwarten wir im Rahmen der derzeitigen Covid-19-Pandemie eine ungebremste Nachfrage nach Immobilien in Zentralflorida. Die Verkäufe von April bis Juli 2020 liegen markant über den Vorjahreswerten. Unser Entwicklungs- und Planungsteam arbeitet deshalb mit Hochdruck an der Finalisierung der Pläne und den Bau für „Avalon Park Daytona“. Wie im Vorbild „Avalon Park Orlando“ soll das Projekt in Daytona im Kern ein vibrierendes Zentrum mit einer Mischnutzung sein. Zum Projekt gehören alle Schulstufen, Büro-, Gewerbe, Einzelhandelsflächen und Mehrfamilien- und Einfamilienhäuser wie auch verschiedene Gesundheits-, Bildungs- und Erholungseinrichtungen. Der Baustart soll 2021 erfolgen.» (Medienmitteilung)

Ausblick

Nächste Handelswoche dürfte sich erneut als eine ruhige, impulsarme Periode herausstellen. (ZKB/mc/ps)


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