Ausserbörslicher Handel ZKB: Volumen und Anzahl Abschlüsse rückläufig

Ausserbörslicher Handel ZKB: Volumen und Anzahl Abschlüsse rückläufig

Marktbericht

Zürich – Im ausserbörslichen Handel der Zürcher Kantonalbank (ZKB) gingen die Volumen und die Anzahl Abschlüsse in der vergangenen Handelswoche zurück. Auch der ZKB eKMU-X-Index schloss tiefer, auf 1’271,230 Punkten, was einem Minus von 1,1 Prozent entspricht.

Im Vergleich zum Vormonat nahm das Gesamtvolumen im März etwas ab. Bei 372 Abschlüssen sank es auf 5,58 Millionen von 5,73 Millionen Franken in 315 Transaktionen im Februar 2019. Die Aktien der Schilthornbahn (+2,5%) und der Rapid Holding (+2,1%) hatten dabei die Nase vorne. Grösste Verlierer waren die Valoren von Cendres & Metaux (-8,4%), Conzzeta (-7,3%) und Rigi Bahnen (-7,0%). Das grösste Volumen stellten die Titel von Espace Real Estate mit 780’500 Franken.

In der vergangenen Handelswoche wurden insgesamt 1,06 Millionen Franken umgesetzt, was gegenüber der Vorwoche einem Rückgang um rund 28 Prozent entspricht. Die Anzahl der Transaktionen verringerte sich auf 81 von 89.

WWZ-Aktien generierten mit 347’400 Franken in 14 Abschlüssen den grössten Umsatz. Das Wasserwerk legte jüngst seine Geschäftszahlen 2018 vor. Der Konzerngewinn sank um knapp 35 Prozent auf 26,4 Millionen Franken. Dazu führten die starken Korrekturen der Aktienmärkte sowie eine Wertberichtigung. Rückläufig war auch der bereinigte Betriebsgewinn (EBIT). Dieser ging um knapp 15 Prozent auf 42,8 Millionen Franken zurück. Der Verwaltungsrat empfiehlt der Generalversammlung, die Dividende auf 400 Franken von 420 Franken pro Aktie zu senken.

Mit 138’300 Franken in drei Abschlüssen erzielten die Aktien von Biella-Neher das zweitgrösste Volumen. Neuigkeiten zum Unternehmen gab es keine.

Die Gewinnerseite wurde von den Papieren des Stadtcasino Baden (+3,9%) angeführt, gefolgt von Pilatus Bahnen (+3,6%), Energie Zürichsee Linth (+1,4%), Rigi Bahnen (+0,5%) sowie acrevis Bank (+0,4%).

Mit Abstand grösster Verlierer war der Titel SGV Holding mit einem Minus von 5,6 Prozent.

Der Nachrichtenfluss nahm wieder deutlich zu. Neben WWZ veröffentlichte auch das Elektritzitätswerk Jona-Rapperswil die Jahresergebnisse 2018. Der Umsatz stieg um 2 Prozent auf 32,28 Millionen Franken. Der Reingewinn von 3,85 Millionen Franken entspricht einer Steigerung von 6 Prozent.

Das Casino de Montreux steigerte in einem nach wie vor anspruchsvollen Umfeld den Bruttospielertrag um 0,5 Prozent auf 73,3 Millionen Franken. Die Frequenzen sanken um 3 Prozent auf 531’000 Personen. Der Reingewinn erreichte 12,26 Millionen Franken (Vorjahr 12,85 Mio) Die Dividende soll auf 175 von 166 Franken je Aktien reduziert werden.

Einen Ausweg aus ihrem finanziellen Engpass fanden die Klosters-Madrisa Bergbahnen. Die zwei Unternehmer Roger Kunz und Thomas Steinemann erhöhen ihren Anteil an der Aktiengesellschaft und halten neu eine Beteiligung von gegen 40 Prozent. Die beiden übernahmen zudem die operative Leitung vom bisherigen CEO Peter Bärtschi.

Die NZZ Mediengruppe erhält zwei neue Geschäftsleitungsmitglieder. Per 1. September 2019 übernimmt Johannes Boege die neu geschaffene Position des Chief Revenue Officers und somit die Verantwortung für Marketing und Vertrieb. Ausserdem verlässt Monica Dell’Anna, Leiterin Produkte, die NZZ-Mediengruppe per Anfang April. Ihre Nachfolgerin wird ihre neue Tätigkeit per 1. August starten und soll zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden. (Quelle: awp)

Am 6. April findet die Generalversammlung der NZZ statt. In der darauf folgenden Woche wird das Aktienregister wieder eröffnet. Das Volumen dürfte laut ZKB auf dem aktuellen Niveau verharren. (Quelle: awp)

Unternehmensnachrichten

NZZ/AZ Medien: Zentralschweiz am Sonntag» und «Ostschweiz am Sonntag» sind am Ende: Das Unternehmen CH Media zieht sich vollständig aus dem Sonntagsmarkt zurück. Es kommt zu einem

Das Elektrizitätswerk Jona-Rapperswil blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 zurück. Der Umsatz konnte um 2 % auf CHF 32,28 Mio. gesteigert werden. Insbesondere das Wachstum bei den Installationen wirkte sich mit einer Umsatzzunahme um 8 % auf CHF 6,15 Mio. positiv aus. Die getätigten Netto-Investitionen in Höhe von rund CHF 1,90 Mio. und die erworbene Beteiligung an der Sustech GmbH konnten vollumfänglich abgeschrieben werden. Das deutlich tiefere Ergebnis der Finanzanlagen von CHF 247’000 (Vorjahr CHF 965’000) ist eine Folge der negativen Entwicklung der Finanzmärkte. Der EBITDA konnte deutlich um 12 % auf CHF 7,10 Mio. (Vorjahr CHF 6,32 Mio.) zulegen. Der Reingewinn von CHF 3,85 Mio. entspricht einer Steigerung von 6 % (Vorjahr CHF 3,63 Mio.) Es kommt eine unveränderte Dividende von CHF 200.00 zur Auszahlung. (Quelle: awp)

Die NZZ Mediengruppe erhält zwei neue Geschäftsleitungsmitglieder. Sie ernennt einen Chief Revenue Officer sowie eine neue Leiterin Produkte, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Per 1. September übernimmt Johannes Boege die neugeschaffene Position des Chief Revenue Officers und somit die die Verantwortung für Marketing und Vertrieb. Er ist aktuell als Chief Product Officer bei Politico tätig. Ausserdem verlässt Monica Dell’Anna, Leiterin Produkte, die NZZ-Mediengruppe per Anfang April. Ihre Nachfolgerin wird ihre neue Tätigkeit per 1. August starten und soll gemäss Communiqué zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden. (Quelle: awp)

CH Media: Fertig mit Zürich-West: 2021 wird in Oerlikon ein zentraler Produktionsstandort für die Zürcher sowie die nationalen TV- und Radiosender bezogen. Das Haus «Leonardo» ist in unmittelbarer Nähe zum SRF-Standort Leutschenbach.

Die elektronischen Medien von CH Media stellen sich per 1. April neu auf. Es entstehen fünf Geschäfts- und zwei Funktionsbereiche. Im Vordergrund der neuen Organisation steht eine Profitcenter-Orientierung. Es kommt zu Entlassungen. (Quelle: persoenlich.com)

Die Klosters-Madrisa Bergbahnen haben einen Ausweg aus ihrem finanziellen Engpass gefunden. So erhöhen zwei bisherige Verwaltungsräte ihren Anteil an der Aktiengesellschaft substanziell und übernehmen gleichzeitig die operative Verantwortung, wie die Bergbahnbetreiberin am Mittwoch mitteilte. Zudem tilgt eine Investorengruppe den Grossteil der Schuldenlast. Die zwei Unternehmer Roger Kunz und Thomas Steinemann halten neu eine Beteiligung von gegen 40 Prozent an der Gesellschaft. Ab sofort würden die beiden auch die operative Leitung vom bisherigen CEO Peter Bärtschi übernehmen, heisst es weiter. Damit trügen sie in Zukunft einen grossen Teil des unternehmerischen Risikos. Zudem wird das Darlehen der Graubündner Kantonalbank über 6,8 Millionen Franken von einer Investorengruppe um Marie-Christine Jaeger und Martin Bisang getilgt. Dank diesen Massnahmen seien die notwendigen Grundlagen für eine langfristig erfolgreiche Entwicklung der Bergbahn sichergestellt, lässt sich Verwaltungsratspräsident Veit de Maddalena in der Meldung zitieren. Künftig sollen auch keine operativen Verluste mehr anfallen. Aufgrund hohen Investitionen waren die Bergbahnen im vergangenen Jahr in schwere Geldnot geraten. Damals hatte der Verwaltungsrat einen Marschhalt verkündet, um die finanzielle Sanierung voranzutreiben und den Fokus auf die betriebliche Effizienz zu schärfen. (Quelle: awp)

Bei Bei der der Säntis-Schwebebahn wird in den kommenden Wochen die Stütze repariert, die im Januar durch eine Lawine beschädigt worden war. Auch am Hotel «Säntis» auf der Schwägalp sind noch Reparaturarbeiten im Gang. Die Schäden übersteigen die Millionengrenze.

Die Reparaturarbeiten bei der Säntis-Schwebebahn und dem Hotel Säntis auf der Schwägalp seien auf gutem Wege. Wenn die Arbeiten nicht durch allzu schlechtes Wetter behindert würden, könne die Bahn Anfang Juni wieder fahren, teilte die Säntis-Schwebebahn am Montag mit. Eine 54 Meter hohe Stütze war am 10. Januar durch eine Lawine beschädigt worden. Der Bahnbetrieb ist seither eingestellt.

In den kommenden Tagen soll die Baustelle im felsigen Gelände eingerichtet und vom Schnee geräumt werden. Die eigentliche Reparatur beginnt Ende April und dauert rund einen Monat. Es sei nur eine Übergangslösung, heisst es. Die Seilbahnstütze soll später ersetzt werden.

Arbeiten beim Hotel noch im Gang
Auch beim 3-Sterne-Superior-Hotel Säntis auf der Schwägalp sind die Reparaturarbeiten noch im Gang. Das Hotel war im Januar ebenfalls durch eine Lawine schwer beschädigt worden. Wegen der langen Lieferfrist für die benötigten Spezialfenster dauern die Arbeiten voraussichtlich bis Anfang Mai.

Die Schäden am Fuhrparkgebäude seien behoben, schreibt das Seilbahnunternehmen. Die Aufräumarbeiten im Aussengelände werden noch einige Wochen in Anspruch nehmen. Derzeit liegt auf der Schwägalp noch immer meterhoher Schnee.

Die durch die Lawinen entstandenen Schäden übersteigen die Millionengrenze. Dies habe das Seilbahnunternehmen «schwer getroffen», die Situation sei aber nicht existenzbedrohend, heisst es. Die laufenden Gespräche mit den Versicherungen stimmten die Verantwortlichen zuversichtlich. (sda)

Die Aktionäre der Regionalbank Acrevis haben an der Generalversammlung alle Anträge des Verwaltungsrats abgesegnet. Sie stimmten etwa der Dividendenausschüttung von wiederum 34 Franken je Aktie aus der steuerbefreiten Kapitaleinlage zu. Ebenso genehmigte die Generalversammlung die Verlängerung der noch nicht benützten Tranche aus der im Jahre 2015 genehmigten Kapitalerhöhung um weitere zwei Jahre, wie das Ostschweizer Institut am Freitagabend mitteilte. Dadurch sichere sich die Bank Handlungsspielraum für die Zukunft.

Der Konzerngewinn der WWZ AG ist im vergangenen Jahr um knapp 35 Prozent auf 26,4 Millionen Franken gesunken. Dazu führten die starken Korrekturen der Aktienmärkte sowie eine Wertberichtigung. Rückläufig war auch der bereinigte Betriebsgewinn (EBIT).

Dieser ging um knapp 15 Prozent auf 42,8 Millionen Franken zurück, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Für die WWZ AG ist dieses Ergebnis Ausdruck der warmen Witterung und der höheren Beschaffungskosten für Strom und Gas.

WWZ verkaufte im vergangenen Jahr 832 Millionen kWh Strom – 3,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Die rekordtiefen Pegel der Lorze hatten zudem zur Folge, dass in den Wasserkraftwerken von WWZ länger kein Wasser turbiniert werden konnte. Die Jahresproduktion fiel deshalb um 35,4 Prozent auf 18,8 Millionen kWh.

An den 28 öffentlichen Ladepunkten für Elektromobile wurde mehr als doppelt so viel Sonnenstrom geladen als im Vorjahr, und zwar 68’000 kWh. Dies entspricht einer Fahrdistanz von rund 340’000 Kilometern.

Wegen des warmen Wetters war die Heiznachfrage rückläufig. So sank der Gasabsatz um 3,2 Prozent auf 512 Millionen kWh.

Der Verwaltungsrat empfiehlt der Generalversammlung, die Dividende von 420 Franken auf 400 Franken pro Akte zu senken. (Quelle: awp)

Das Casino de Montreux hat in einem nach wie vor anspruchsvollen Umfeld den Bruttospielertrag um 0.45 % auf CHF 73,331 Mio. gesteigert. Die Frequenzen sanken im Geschäftsjahr 2018 um 3 % auf noch 531’000 Personen. Der Aufwand reduzierte sich um 4,6 % auf CHF 12,259 Mio. Der Reingewinn erreichte CHF 12,259 Mio. (Vorjahr CHF 12,854 Mio.) Die Dividende wird von CHF 166.00 auf CHF 157.00 reduziert. (Quelle: LPZ)

Ausblick
Mit Blick auf die nun laufende Woche könnten Generalversammlungen allenfalls für Impulse am Markt sorgen. Mit Spannung dürften die Anleger auf die Jahreszahlen der Espace Real Estate Holding AG am 5. April warten. (ZKB/mc/ps)


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Zusätzliche Informationen zum ZKB eKMU-X Index wie

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