Ausserbörslicher Handel ZKB: Volumen und Zahl der Abschlüsse deutlich tiefer

Ausserbörslicher Handel ZKB: Volumen und Zahl der Abschlüsse deutlich tiefer

Marktbericht

Zürich – Im ausserbörslichen Handel der Zürcher Kantonalbank (ZKB) herrscht weiterhin Ferienstimmung. Sowohl die Volumen als auch die Anzahl der Abschlüsse brachen in der impuls- und lustlosen Handelswoche ein. Und auch der eKMU-X Index verlor an Boden, dies um 0,8 Prozent auf 1’037,14 Punkte.

Das Umsatztotal verringerte sich um fast 67 Prozent auf 400’066 Franken nach gut 1,2 Millionen Franken in der Vorwoche. Die Anzahl der Transaktionen lag bei lediglich 37 nach 55.

Als Wochengewinner gingen Repower mit einem Plus von 6,4 Prozent aus dem Markt. In einem Abschluss generierten sie allerdings nur 10’300 Franken. Precious Woods (+4,2%) erzielten in zwei Trades knapp 20’000 Franken. NZZ stiegen um 2,9 Prozent. In vier Transaktionen setzten sie 59’080 Franken um und erreichten damit den zweitgrössten Umsatz der vergangenen Handelswoche. Einzig Regiobank Solothurn generierten mehr (68’025 Franken in sieben Abschlüssen).

Auch bei den Verlierern kamen keine grösseren Volumen zustande. Cham Group sank um 1,8 Prozent, Acrevis Bank um 1,4 Prozent und Weleda PS gingen um 0,5 Prozent zurück.

Unternehmensnachrichten

Die Regiobank Solothurn hat im 1. Halbjahr 2020 dank höherer Kundenausleihungen die Bilanzsumme erstmals auf über drei Milliarden Franken gesteigert. Wegen des Corona-bedingten Einbruchs an den Börsen sank der Reingewinn leicht. Für das zweite Halbjahr ist die Bank dennoch zuversichtlich.

Trotz der Corona-Pandemie verspürte die Regionalbank eine steigende Nachfrage seitens der Privat- und Firmenkunden. Die Ausleihungen stiegen um 3,0 Prozent oder 71,9 Millionen Franken, wie das Institut am Donnerstag mitteilt. Darin enthalten seien auch rund 34 Millionen Franken an sogenannten Covid-19-Krediten, die den Firmenkunden gewährt wurden. Auch die Kundengelder hätten um rund 3,5 Prozent oder 75,9 Millionen Franken zugenommen. Die Liquidität habe sich um 66 Millionen Franken auf 449 Millionen Franken erhöht. Insgesamt stieg die Bilanzsumme im ersten Semester um 4,8 Prozent auf 3,07 Milliarden Franken.

Besseres Zinsgeschäft und weniger Handelserfolg
Die Erfolgsrechnung präsentiert sich etwas uneinheitlich. Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft stieg um 1,0 Prozent auf 16,1 Millionen Franken. Zusätzliche Rückstellungen für Kreditrisiken hätten aber keine gemacht werden müssen.

Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft erhöhte sich um 4,0 Prozent auf 2,8 Millionen und der übrige ordentliche Erfolg sank dagegen um 6,1 Prozent auf 0,65 Millionen Franken.

Im Handelsgeschäft habe die Bank aufgrund der deutlich tieferen Aktienkurse eine negative Wertkorrektur von rund einer Million Franken verbuchen müsse, so dass sich zuletzt ein Minus von 0,1 Millionen Franken ergab. Der Geschäftsaufwand erhöhte sich trotz der massiven Ausweitung des Geschäftsvolumens nur minimal auf 10,7 Millionen Franken.

Leicht tieferer Gewinn
Daraus resultierte ein um 10,5 Prozent tieferer Geschäftserfolg von 7,4 Millionen Franken. Nach der Zuweisung an die Reserven für allgemeine Bankrisiken von 2,48 Millionen und den Steuern verbleibt der Regiobank Solothurn unter dem Strich ein um 1,7 Prozent niedrigerer Halbjahresgewinn von 3,71 Millionen Franken.

Für das zweite Halbjahr äussert sich die Bank zuversichtlich: „Wir erwarten einen positiven Geschäftsgang“. (awp/Medienmitteilung)

Ausblick

Auch die laufende Handelswoche hat ruhig begonnen. Es zeichnet sich eine weitere impulslose Woche ab. (ZKB/mc/ps)


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