Ausserbörslicher Handel ZKB: Volumen und Zahl der Abschlüsse gehen zurück

Ausserbörslicher Handel ZKB: Volumen und Zahl der Abschlüsse gehen zurück

Marktbericht

Zürich (awp) – Der ausserbörsliche Handel der Zürcher Kantonalbank (ZKB) schaut auf eine weitere ruhige Woche zurück. Das Volumen ging um 38 Prozent auf 777’000 Franken zurück und die Zahl der Abschlüsse sank auf 55 von 67. Der eKMU-X Index legte dabei um 0,24 Prozent auf 1’055,09 Punkte zu.

Die grösste Bewegung verzeichnete die relativ selten gehandelte Aktie Aventron mit einem Anstieg von 15 Prozent auf 11,50 Franken. Dahinter rangierten Rigi Bahnen mit einem Plus von 2,9 Prozent vor Regiobank Solothurn (+1,1%) und WWZ (+0,7%).

Bei den Verlierern büssten die Nidwaldner KB mit einem Minus von 3,8 Prozent am deutlichsten ein. Abgaben verzeichneten auch Welinvest (3,5%), sitEX Properties (-2%) sowie die Aktie der NZZ, die 1,7 Prozent verlor.

Mit 251’000 Franken ging ein Drittel des ganzen Wochenumsatzes auf das Konto von Repower. Dahinter erzielten Weleda und NZZ ein Volumen von jeweils knapp unter 99’000 Franken und Holdigaz einen Umsatz 90’000 Franken. Die meisten Abschlüsse generierten Precious Woods mit 8 Trades.

Unternehmensnachrichten

Der Zuckerproduzent Schweizer Zucker hat im Geschäftsjahr 2019/2020 (per Ende September) mehr umgesetzt als im Vorjahr. Dies sei auf die bessere Ernte im Jahr 2019 zurückzuführen, teilte das Unternehmen im aktuellen Aktionärsbrief mit.

Der Umsatz stieg um 6 Prozent auf 209,6 Millionen Franken. Tiefe Zuckerpreise, die Kosten der schwierigeren Verarbeitung sowie höhere Zukäufe von Zucker und Dicksaft belasteten laut den Angaben aber das Ergebnis und überstiegen die Sparanstrengungen. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern kam bei -9,2 Millionen zu liegen. Unter dem Strich resultierte dann wegen „erheblicher Auflösungen“ von Rückstellungen ein Verlust von nur -0,1 Millionen.

Die gesamte Verkaufsmenge lag mit gut 247’000 Tonnen zwar rund 6 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Die eigene Produktion steuerte dazu aber deutlich mehr bei als im Vorjahr, wie es weiter hiess.

Die Situation in der Schweiz bleibe angespannt, wurde gleichwohl betont. Konkret habe das Aufkommen neuer Krankheiten den Rübenbauern ein schwieriges Jahr 2020 beschert. (awp)

Die Lenzerheide Bergbahnen haben ab Juni nächsten Jahres einen neuen Chef. Der Luzerner Thomas Küng, Geschäftsführer der Brunni-Bahnen in Engelberg, übernimmt den Posten.

Der vom Verwaltungsrat einstimmig gewählte 39-jährige Küng tritt die Nachfolge von Peter Engler an, wie die Lenzerheide Bergbahnen am Mittwoch kommunizierten. Engler, der auch FDP-Politiker ist, hatte im Oktober gekündigt, weil er sich der Wahl zum Davoser Landammann stellte und offenbar einen Erfolg erwartete.

Der 58-Jährige wurde jedoch nicht zum Davoser Regierungschef gewählt und musste mit Platz zwei Vorlieb nehmen. Engler verlässt das Unternehmen wie geplant nach acht Jahren. Mit dem Stellenantritt von Thomas Küng sei eine geordnete Übergabe sichergestellt, schrieben die Bergbahnen.

Die Brunni-Bahnen Engelberg AG wiederum bedauert den Abgang von Küng, wie sie in einer eigenen Mitteilung schreibt. Die Suche nach einem Nachfolger sei bereits eingeleitet. (awp)

Ab 2023 soll in Flühli klimafreundlicher und regionaler Strom produziert werden. CKW plant mit dem Kleinwasserkraftwerk Waldemme eine Millionen-Investition in die Energiezukunft. Mit der Einreichung des Konzessionsgesuches ist das überarbeitete Projekt einen grossen Schritt weiter.

Das Kraftwerk hat eine Leistung von 1,4 Megawatt und produziert gut 6,5 GWh Strom, was den Jahresverbrauch von rund 1’500 durchschnittlichen Vierpersonen-Haushalten deckt. CKW rechnet mit einer Investitionssumme von rund 13 Millionen Franken. «Damit leisten wir einen Beitrag für eine sichere und nachhaltige Energieversorgung und sorgen für Aufträge für die Luzerner Wirtschaft», sagt Martin Schwab. Ein massgeblicher Teil des Auftragsvolumens wird im Kanton Luzern bleiben. (Medienmitteilung)

Die Grand Resort Bad Ragaz Gruppe rechnet laut dem Geschäftsführer Patrick Vogler trotz eines guten Sommergeschäfts mit einem Verlust. Denn die Coronakrise hat die Hotelbranche vor grosse Probleme gestellt.

Nach einem fulminanten Start ins Jahr und der anschliessenden Schliessung wegen der Corona-Pandemie sei es im Sommer wieder sehr gut gelaufen, sagte Vogler im Interview mit „schweizeraktien.net“. Auch im Herbst sei die Auslastung gut gewesen. Nebst den Stammgästen seien auch viele neue Gäste aus der Schweiz angereist. „Im Bereich Golf hatten wir sogar eine Rekordsaison“, sagte Vogler.

Doch das Fernbleiben der ausländischen Gäste mache sich bemerkbar, denn sie würden etwa die Hälfte der Belegung ausmachen und meist länger bleiben. Aktuell schwankt die Belegung der Hotels laut dem Chef zwischen etwa 60 Prozent am Wochenende und 30 Prozent unter der Woche. „Es ist viel besser gekommen, als wir erwartet haben“, kommentierte Vogler diese Zahlen. „Insgesamt werden wir im laufenden Geschäftsjahr dennoch mit einem Verlust abschliessen“, sagte er.

Zum Glück habe man mit dem Quellenhof im Jahr 2019 eine grosse Investition getätigt. „Ich bin mir nicht sicher, ob der Verwaltungsrat in der aktuellen Situation die 45 Millionen Franken erneut gesprochen hätte“, sagte Vogler. Anschliessend sei geplant gewesen, die Schulden zurückzuführen, 2020 habe man daher keine grossen Investitionen getätigt. Im nächsten Jahr werde in die Saunalandschaft in der Tamina Therme investiert und mittelfristig werde auch das medizinische Zentrum „unsere Aufmerksamkeit in Sachen Investitionen benötigen“. (awp)

In der Geschäftsleitung der ADEV Energiegenossenschaft kommt es zu einem Wechsel. Der Verwaltungsrat hat Thomas Tribelhorn zum neuen Vorsitzeden ernannt. Er folgt auf Andreas Appenzeller, der innerhalb der ADEV Gruppe die Stabsstelle Spezialprojekte übernimmt, wie die ADEV am Freitag mitteilte.

Der Verwaltungsrat danke Appenzeller für seinen 13-jährigen Einsatz als Vorsitzender der Geschäftsleitung und wünsche seinem Nachfolger Tribelhorn ein gutes Gelingen. Die Stabsübergabe erfolge Mitte Januar
2021, heisst es weiter. (awp)

Ausblick

Angesichts der verkürzten Woche mit nur drei Handelstagen und der Abwesenheit zahlreicher Handelsteilnehmer erwartet die ZKB ein ruhiges Jahresende im ausserbörslichen Handel. So dürften die Aktivitäten weiter abflauen. (ZKB/mc/ps)


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