Ausserbörslicher Handel ZKB: Volumen und Zahl der Abschlüsse verdoppelt

Ausserbörslicher Handel ZKB: Volumen und Zahl der Abschlüsse verdoppelt

Zürich – Im ausserbörslichen Handel der Zürcher Kantonalbank (ZKB) haben sich das Volumen und auch die Anzahl der Abschlüsse gegenüber der Vorwoche verdoppelt. Volumentreiber waren die Repower-Aktien. Allerdings blieb die Handelswoche mit nur wenigen Unternehmensneuigkeiten impulslos. Der eKMU-X Index bewegte sich nach wie vor kaum von der Stelle und schloss um knapp 0,1 Prozent tiefer auf 1’036,68 Punkten.

Repower trugen mit 502’610 Franken in acht Transaktionen den grössten Anteil zum Gesamtvolumen bei. WWZ generierten in ebenfalls acht Trades 216’000 Franken. Kein weiterer Titel schaffte es über die Umsatzmarke von 100’000 Franken.

Mit Abstand deutlichster Wochengewinner war Montana Tech Comp mit +25 Prozent, allerdings mit geringem Volumen. Einzig Repower (+4,4%) vermochte unter den Kursgewinnern mit ansprechendem Umsatz zu überzeugen.

sitEX Properties Holding legten 1,3 Prozent zu. Beim Immobilienunternehmen läuft derzeit ein Aktienrückkaufprogramm. Das Unternehmen will bis zu 6 Prozent (insgesamt maximal 138’068 Aktien) der ausstehenden Namenaktien zu einem Preis von 76 Franken pro Aktie zurückkaufen. Das Rückkaufangebot dauert vom 26. Juni bis zum 6. Juli 2020. Die Auszahlung des Rückkaufpreises erfolgt voraussichtlich am 7. Juli 2020.

Auf der Verliererseite büssten SGV Holding 6,2 Prozent ein. NZZ verloren 2,9 Prozent, Precious Woods Holding 2,6 Prozent und Cham Group gaben 2,0 Prozent ab.

Unternehmensnachrichten

Die sitEX Properties Holding AG kauft eigene Aktien zurück.

Wie an der Generalversammlung vom 3. Juni 2020 beschlossen, wird die sitEX Properties Holding AG im Juli 2020 bis zu 6% (insgesamt maximal 138’068 Aktien) der ausstehenden Namenaktien zu einem Preis von CHF 76.00 pro Aktie zurückkaufen. Die Namenaktien werden nach dem Rückkauf bis auf Weiteres im Eigenbestand gehalten.

Das Rückkaufangebot dauert vom 26. Juni bis zum 6. Juli 2020. Aktionärinnen und Aktionäre habe die Möglichkeit maximal 6% ihres totalen Aktienbestandes (abgerundet auf ganze Anzahl Aktien) unter dem Rückkaufangebot anzudienen.

Aktionäre, die das Rückkaufangebot annehmen wollen und ihre Aktien in einem Bankdepot verwahren, werden gebeten, gemäss den Instruktionen ihrer Depotbank zu verfahren. Angediente Aktien werden durch die jeweilige Depotbank gesperrt und können anschliessend nicht mehr gehandelt werden.

Aktionäre, die das Rückkaufangebot annehmen wollen und ihre Aktien physisch verwahren, werden gebeten, gemäss den Instruktionen der Gesellschaft zu verfahren.Die Auszahlung des Rückkaufpreises erfolgt voraussichtlich am 7. Juli 2020. (Medienmitteilung)

Die NZZ-Mediengruppe will ihre Kosten senken. Sie hat am Donnerstag ein Sparziel formuliert, das Einsparungen von insgesamt 13,4 Millionen Franken vorsieht. Geplant ist auch ein mittelfristiger Stellenabbau von unter fünf Prozent.

Teilweise werde der Stellenabbau über natürliche Fluktuation gehen, vereinzelt werde es auch Entlassungen geben, schreibt die NZZ-Medienstelle auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA zu einem Interview der Onlineplattform persoenlich.com. Vorwiegend gespart werde beim Marketing, Vertrieb, in den Service-Bereichen sowie beim Druck und in der Logistik.

In erster Linie gehe es um organisatorische und nicht um personelle Kostensenkungen. Die Einsparungen im redaktionellen Bereich machen 30 Prozent, also 3,9 Millionen Franken aus, wie es weiter heisst. (awp)

CH Media, ein Joint Venture der AZ Medien und NZZ Mediengruppe, verkauft rückwirkend auf den 1. Januar 2020 sämtliche Aktien der Multicolor Print AG an das Ostschweizer Medienunternehmen Galledia. Damit wollen CH Media und Galledia ihre Partnerschaft stärken. Am Produktionsstandort in Baar ZG wird festgehalten.

Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart, wie CH Media am Montag mitteilte. Die Multicolor Print AG, ein grafisches Unternehmen für Print- und Online-Kommunikation, beschäftigt in Baar ZG, Luzern und Buchs SG rund 150 Mitarbeitende. Multicolor wird unverändert als eigenständige Aktiengesellschaft weitergeführt.

Die beiden Medienunternehmen CH Media und Galledia, die heute bereits im regionalen Zeitungsgeschäft zusammenarbeiten, wollen mit dem Verkauf von Multicolor Print ihre Partnerschaft stärken, wie es hiess. Die beiden grössten Bogendruckereien der Schweiz würden zu einer Allianz zusammengeführt.

Neuer Geschäftsführer der Multicolor Print AG wird per 1. Juli Daniel Schneider, bisher Leiter der Sparte Print und Mitglied der Geschäftsleitung bei Galledia. Schneiders Vorgänger Heinz Meyer soll nach einer Übergangsphase eine neue Aufgabe bei CH Media erhalten.

Der Verkauf der Multicolor Print AG folge der Strategie von CH Media mit Fokussierung auf die beiden grossen Pfeiler Publishing und Entertainment, wird Roland Kühne, Mitglied der CH-Media-Unternehmensleitung, zitiert. Mit Galledia habe man einen starken Partner in den Bereichen Print-, Digital- und Fachmedien gefunden. (awp)

Ausblick

Angesichts der nahenden Sommerferien dürfte der Handel weiter in eher ruhigen Bahnen verlaufen. Von der Ferienzeit profitieren könnten die Bergbahnen, sofern sie durch steigende Coronavirus-Fallzahlen nicht ausgebremst werden. (ZKB/mc/ps)


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