Ausserbörslicher Handel ZKB: Weniger umgesetzt – Medienaktien im Fokus

ZKB Nebenwerte

Zürich – Die Akteure im ausserbörslichen Handel der Zürcher Kantonalbank (ZKB) haben sich in der vergangenen Woche zurückhaltender als in der Vor­woche gezeigt. Die Berichtswoche habe sich mit nur wenigen Neuigkei­ten in ruhigen Bahnen bewegt, so die ZKB gegenüber AWP. Die Volu­men nahmen um fast 42% auf CHF 1.1 Mio. ab und die Anzahl der Ab­schlüsse sank um gut 13% auf 98. Der ZKB KMU ­Index tritt derweil mit einem Plus von 0.1% auf 1’353.27 Zähler mehr oder weniger auf der Stelle.

Mit CHF 361’700 in 13 Transaktionen erzielten die WWZ­-Aktien das höchste Volumen der vergangenen Handelswoche. Dahinter setzte die ZKB in den Repower­-Valoren in ebenfalls 13 Abschlüssen CHF 129’094 um. Die Papiere von Espace Real Estate generierten in fünf Trades ei­nen Umsatz von CHF 9’550. Mit einem Plus von 1.3% schafften es die Titel auf Position zwei der Gewinneraufstellung. Die Aktien von Welin­vest (+0.4%) erzielten in drei Abschlüssen das vierthöchste Volumen (CHF 68’460) und der Wochengewinner acrevis (+2,3%) generierte in vier Trades insgesamt CHF 63’840.

Auf der Verliererseite gingen die Valoren der Rigi Bahnen mit einem Mi­nus von 8,8% am deutlichsten zurück. Die Papiere der Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft verloren 6.0%, die Titel des Statdcasino Ba­den 4.2% und die Thurella­-Valoren büssten 2.1% ein.

Zu sämtlichen Gewinnern und Verlierern im ZKB KMU Index gab es keine Neuigkeiten.

Auf der Nachrichtenseite stand der Mediensektor im Fokus. Die NZZ­-Mediengruppe und die AZ Medien teilten mit, dass sie ein gemeinsa­mes Joint Venture gründen, in welchem sie ihre Regionalzeitungen so­wie Radio- und TV­-Stationen bündeln. Die Verantwortlichen der beiden Medienhäuser bezeichneten den Zusammenschluss als „historischen Schritt in der Schweizer Mediengeschichte“.

Die Plaston Gruppe legte derweil ihre Halbjahreszahlen 2017/18 vor. Demnach erwirtschaftete sie einen um 7.8% höheren Umsatz. Das ope­rative Ergebnis lag leicht unter dem Vorjahr. Sowohl der EBIT als auch das Nettoergebnis fielen saisonal bedingt negativ aus.

Die Alpha Rheintal Bank will die Volksbank AG in St. Margrethen übernehmen. Deren Muttergesellschaft Volksbank Vorarlberg habe eine Kaufofferte für das Schweizer Tochterunternehmen unter gewissen Be­dingungen angenommen, wie es hiess. Ein Kaufpreis wurde nicht ge­nannt. (Quelle: awp)

Wochennews
Bei der Immobiliengesellschaft Espace Real Estate kommt es zu ei­nem Wechsel an der Spitze. Nach 13 Jahren im Amt übergibt Theodor F. Kocher den Vorsitz der Geschäftsleitung per Anfang 2018 an Lars Egger, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst. Der 42­jährige ist seit Februar 2015 bei Espace für die Leitung der Entwicklungs­und Bauprojekte verantwortlich. Kocher wird derweil zur Wahl in den Verwaltungsrat vorgeschlagen. (Quelle: awp)

Für Stromproduzenten ist eine erfolgreiche Digitalisierung besonders wichtig: Die zunehmende Komplexität des Stromhandels und die Kleinteiligkeit der verschiedenen Märkte, auf denen die Unternehmen agieren müssen, könne dank dieser gemeistert werden, sagte Thomas Reithofer, Leiter Energiewirtschaft bei CKW, an der Stromtagung 2017 der Uni St.Gallen am Freitag in Zürich. (Quelle: awp)

Der Sachschaden bei der auf Grund gelaufenen MS Diamant könnte im Millionenbereich liegen. Das befürchtet die Schifffahrtsgesell­schaft des Vierwaldstättersees (SGV), wie deren Direktor Stefan Schulthess auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte. Der Scha­den sei „sehr hoch“, sagte Schulthess am Freitag. Er vermute, dieser liege im „siebenstelligen Bereich“. Grund sei, dass viele teure Geräte vermutlich ausgetauscht werden müssten. „Das Wasser lief in die Kü­che, in die Heizung und teilweise in die Kühlzellen der Gastronomie.“ Müssten all diese Maschinen und Geräte ausgetauscht werden, werde es „teuer“. Die Kantonspolizei und Staatsanwaltschaft Nidwalden so­wie die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) untersu­chen den Unfall. Die MS Diamant ist erst seit diesem Jahr in Betrieb. Das 15,5 Mio CHF teure Motorschiff hatte im Mai seine Jungfernfahrt absolviert. Das Schiff wurde in der Werft der SGV gebaut. Die hand­grossen Lecks am Rumpf zu reparieren, würde bei der Endrechnung im Vergleich dazu nicht gross ins Gewicht fallen. Gemäss dem SGV­Direktor werden die Reparaturen in der hauseigenen Werft in Luzern durchgeführt werden. Wie lange das Motorschiff Diamant ausfallen wird, ist offen. Dies sei hauptsächlich von den Lieferfristen für Ersatz­teile und Ersatzgeräte abhängig. (Quelle: awp)

Die Verantwortlichen von AZ Medien und NZZ-­Mediengruppe ha­ben am Donnerstag in Zürich vor den Medien den Zusammenschluss ihrer Regionaltitel als historischen Schritt in der Schweizer Medienge­schichte bezeichnet. Das neue Unternehmen deckt weite Teile der Deutschschweiz ab ­von St. Gallen über Luzern bis Solothurn. Peter Wanner, der Verleger der AZ Medien, und Etienne Jornod, der Ver­waltungsratspräsident der NZZ­-Mediengruppe, gaben der geschäftli­chen Beziehung der beiden Unternehmen am Donnerstag den An­strich einer Männerfreundschaft. Lobte Jornod die konstruktive Art, wie Wanner in die Gespräche ging und die Geschwindigkeit, mit wel­cher der Deal abgeschlossen wurde, erzählte Wanner von der Wert­schätzung Jornods für Familienunternehmen und davon, wie gut er sich mit ihm über Fussball unterhalten habe. Für beide Parteien steht fest: Sie hätten sich keinen anderen Partner für einen Zusammen­schluss vorstellen können. Was wohl auch daran liegt, dass die Aus­wahl ohnehin klein ist. „Wir bündeln unsere Kräfte im regionalen Me­diengeschäft“, sagte Jornod, „und schaffen damit ein schlagkräftiges Regionalmedienunternehmen“. Das neue Unternehmen werde die Nummer eins in der Deutschschweiz werden. Nimmt man die regiona­len Zeitungstitel von AZ Medien und der NZZ­-Mediengruppe zusam­men, decken sie von der Ost­über die Zentralschweiz bis ins Seeland einen Grossteil der Deutschschweiz ab. „Wir müssen jetzt die Weichen richtig stellen“, sagte Jornod. Es gelte, den Grössenvorteil zu nutzen, den das neue Unternehmen haben wird. Peter Wanner sagte, für ihn sei der Zusammenschluss nicht einfach gewesen: „Ich gebe die gan­zen AZ Medien in ein Joint Venture hinein.“ Aber der Medienmarkt verändere sich gerade fundamental. Das neue Unternehmen sei auf die Herausforderungen vorbereitet. (Quelle: awp)

Die Alpha Rheintal Bank will die Volksbank AG in St.Margreten übernehmen. Die Volksbank Vorarlberg habe eine Kaufofferte für das Schweizer Tochterunternehmen unter gewissen Bedingungen ange­nommen, teilte das Institut am Dienstag mit. Ein Kaufpreis wird in der Meldung nicht genannt. Sollten die Kaufbedingungen erfüllt sein, sei der Kauf der Aktien Ende Februar vorgesehen, so die Meldung. Bis Ende 2018 soll die Integration abgeschlossen sein. Die Volksbank­-Niederlassung in Basel werde „bis auf weiteres“ weiterbetrieben. Für die Alpha Bank Rheintal bedeute der Kauf eine gezielte Erweiterung des Marktgebietes in Richtung Unterrheintal­Bodensee, heisst es wei­ter. Ausserdem biete das moderne Bankgebäude der Volksbank in St.Margreten eine interessante Option im Immobilienbesitz. (Quelle: awp)

Die Sicherheitsprozesse am Flughafen Bern entsprechen den Stan­dards der EU: Als fünfter Flugplatz nach Genf, Lugano, St. Gallen-­Altenrhein und Zürich hat der Flughafen im Belpmoos das Zertifikat der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) erhalten. Die EA­SA macht einheitliche und verbindliche Vorgaben in Sachen Sicher­heit. Sie definiert beispielsweise, wie ein Flugplatz die Betankung der Flugzeuge, den Einsatz der Feuerwehr und die Schneeräumung orga­nisieren muss.Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) überprüft, ob die Vorgaben eingehalten werden. Das ist beim Flughafen Bern der Fall, wie das BAZL am Dienstag mitteilte. Damit sei der Flughafen Bern bes­tens in das europäische Luftfahrtsystem eingebunden, freuten sich die Verantwortlichen des Flughafens in einem eigenen Communiqué. (Quelle: awp)

Dank positiven Währungskursen und diversen Neueinführungen konn­te die Plaston Holding im Bereich Koffer im ersten Halbjahr 2017/18 deutlich zulegen. Der Umsatz stieg um 10.3 % auf CHF 28.09 Mio. Der Boneco­-Bereich für Luftbehandlungsgeräte steht am Anfang der Saison und verzeichnete in den ersten 6 Monaten einen Umsatz von CHF 6.8 Mio., was dem Vorjahr entspricht. Gegenüber dem Vorjahr verzeichnete die Plaston Gruppe ein Umsatzwachstum von 7.8 %. Das operative Ergebnis liegt leicht unter Vorjahr und ist sowohl im EBIT als auch im Nettoergebnis saisonal bedingt noch negativ. Für das zweite Halbjahr wir mit einer klaren Ergebnisverbesserung gerechnet. (Quelle: Plaston AG)

Ausblick
Mit den näher rückenden Festtagen dürften nach Einschätzung der ZKB die Aktivitäten und Volumen am ausserbörslichen Markt zurückgehen. (Quelle: awp)


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finden Sie bei der Zürcher Kantonalbank hier…


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