Ausserbörslicher Handel ZKB: Weniger Volumen, mehr Abschlüsse

Ausserbörslicher Handel ZKB: Weniger Volumen, mehr Abschlüsse

Zürich – Im ausserbörslichen Handel der Zürcher Kantonalbank (ZKB) ist das Volumen vor der verkürzten Osterwoche deutlich zurückgegangen. Die Anzahl der Abschlüsse legte dagegen zu. Das Gesamtvolumen verzeichnete einen Rückgang um gut 27 Prozent auf 1,1 Millionen Franken, generiert in 83 Transaktionen nach 78 in der Vorwoche. Der ZKB eKMU-Index schloss die vergangene Handelswoche dank dem Wochengewinner Zürichsee-Fähre Horgen-Meilen (+10,7%) leicht im Plus. Er legte um 0,3 Prozent auf 1’257,38 Franken zu.

Die Aktien von sitEx Properties avancierten um 9,1 Prozent und die Valoren von Espace Real Estate legten mit einem Umsatz von leicht unter 100’000 Franken um 4,3 Prozent zu. Volumen von etwas über 80’000 Franken erzielten die NZZ-Aktien. Sie wurden nach der Generalversammlung und der Wiedereröffnung des Aktienregisters rege gesucht und stiegen um 3,1 Prozent.

Auf der Gegenseite standen die Papiere von Schweizer Zucker ohne Nachrichten unter Druck. Sie büssten 5,7 Prozent ein. Die Aktien der Rapid Holding litten unter Gewinnmitnahmen und sanken um 1,7 Prozent. Ebenfalls um 1,7 Prozent gingen die Papiere der Energie Zürichsee Linth zurück.

Mit fast 449’000 Franken in zwölf Abschlüssen generierten die Repower-Aktien das höchste Volumen. Die Inhaberaktien von Reishauer erzielten 321’000 Franken und CKW gut 121’000 Franken. Espace Real Estate erreichten mit 99’600 Franken die Umsatzmarke von 100’000 Franken knapp nicht.

Ohne Auswirkungen auf die Titel des Kongresshauses Zürich blieb die Nachricht, dass der Umbau von Kongresshaus und Tonhalle Zürich teurer als geplant wird. Für die Instandsetzung braucht es eine Erhöhung des Kredits um 9,4 Millionen Franken. Ausserdem verschiebt sich der Eröffnungstermin um ein halbes Jahr. Für die Tonhalle entstehen dadurch Kosten von 3,7 Millionen Franken, die die Stadt tragen soll.

Daneben gab es einige weitere Unternehmensneuigkeiten, insbesondere Geschäftsergebnisse. Die Schilthornbahn beförderte im vergangenen Jahr 17 Prozent mehr Gäste und knackte mit einem Umsatzplus von knapp 8 Prozent die 30-Millionen-Franken-Schwelle. Der Jahresgewinn 2018 betrug 1,67 Millionen nach 1,31 Millionen im Vorjahr.

Die Rhätische Bahn (RhB) transportierte noch nie so viele Fahrgäste wie 2018. Die Passagierzahl stieg um drei Prozent auf 12 Millionen. Bei einem Gesamtertrag von 372 Millionen Franken wies die Bahn im vergangenen Jahr einen Gewinn von 1,7 Millionen Franken aus, gegenüber 1,2 Millionen Franken im Vorjahr.

Bei der Clientis Bank Toggenburg erhöhte sich der Geschäftserfolg 2018 um 21 Prozent auf 4,6 Millionen Franken. Unter dem Strich verblieb ein leicht höherer Gewinn von 2,77 Millionen Franken (Vorjahr 2,76 Millionen).

Die Grand Resort Bad Ragaz Gruppe erwirtschaftete einen konsolidierten Umsatz von 108,5 Millionen Franken (-1,3%). Dagegen nahm der Reingewinn um 12,5 Prozent auf 7,5 Millionen zu. Wie schon im Vorjahr wird ein Dividendenverzicht beantragt.

 

Unternehmensnachrichten
Die Schilthornbahn in Mürren hat im vergangenen Jahr mehr Gäste befördert und so beim Umsatz einen neuen Rekord erzielt. Auch beim Jahresgewinn ging es entsprechend aufwärts. Der Start ins neue Jahr ist der Gruppe dank guter Schneeverhältnisse ebenfalls geglückt. Den Umsatz steigerte das Bergbahnunternehmen 2018 um knapp 8 Prozent auf 30,9 Millionen Franken. Dabei verzeichnete die Gruppe, die im Berner Oberland nebst der bekannten Seilbahn auf den Ausflugsberg Schilthorn auch noch die Standseilbahn auf den Allmendhubel und die Wintersportanlagen in Mürren betreibt, einen Gästerekord. Total wurden 5,54 Millionen Passagiere auf den Anlagen befördert, gut 17 Prozent mehr als im Vorjahr. Sowohl im Wintergeschäft wie auch im Sommergeschäft wurden derweil höhere Frequenzen verzeichnet. Die Besucherzahl stieg in den Monaten Januar bis April und Dezember um 15 Prozent auf 3,04 Millionen Passagiere. Im Sommergeschäft gab es ein Plus von 20 Prozent auf 2,49 Mio. In der Erfolgsrechnung steigerte die Schilthornbahn das operative Ergebnis (EBITDA) um 7 Prozent auf 9,98 Mio Franken. Nachdem im Vorjahr der Gewinn aufgrund eines einmaligen ausserordentlichen Aufwandes noch tiefer ausgefallen war, legte das Unternehmen 2018 auch hier wieder zu. So betrug der Jahresgewinn 1,67 Millionen nach 1,31 Millionen im Vorjahr. Den Aktionären beantragt das Unternehmen – wie schon im Vorjahr – die Zahlung einer ordentlichen Dividende in Höhe von 40 Franken je Titel. Ausgeschüttet werden soll der Betrag aus dem gestiegenen Jahresgewinn.

In der zu Ende gehenden Wintersaison 2018/19 kamen der Schilthornbahn die frühen Schneefälle zugute. Diese hätten es ermöglicht, die Pisten bereits Anfang Dezember für Skifahrer zu öffnen. Zusätzlich habe auch der gute Verkauf des „Top-4-Skipass“ zum Preis von 666 Franken für die Jungfrau Ski Region, Meiringen-Hasliberg, Adelboden-Lenk und Gstaad erneut das Geschäft belebt, so die Mitteilung. Für 2019 stehen einige Erweiterungen auf der Agenda. Oberste Priorität habe das Bewilligungsverfahren für die „Schilthornbahn 20XX“. Ziel sei es, bis Ende Jahr die Überbauungsordnung der Gemeindeversammlung der Gemeinde Lauterbrunnen vorzulegen. Dies sei die Voraussetzung, um anschliessend das Plangenehmigungsgesuch beim Bundesamt für Verkehr einzureichen. Für das Projekt brauche es ausserdem weiteres Know-How. Darum beantragt der Verwaltungsrat neu die Wahl des Baufachmanns Martin Deuring aus Winterthur als zusätzlichen Verwaltungsrat, wie das Unternehmen weiter mitteilte. Deuring ist von Beruf Bauingenieur. Die Finanzierung des Projektes „Schilthornbahn 20XX“ erfordert ausserdem eine Aktienkapitalerhöhung, was wiederum eine Statutenänderung nach sich ziehen werde. (Quelle: awp)

Die Rhätische Bahn (RhB) hat auf ihrem fast 400 Kilometer langen Netz noch nie so viele Fahrgäste transportiert wie im letzten Jahr. Sie steigerte die Passagierzahl um drei Prozent auf 12 Millionen. Anhaltender Beliebtheit erfreut sich der Vereinatunnel.Rhätische Bahn mit neuem Fahrgäste-Rekord und mehr Gewinn Die Rhätische Bahn (RhB) hat auf ihrem fast 400 Kilometer langen Netz noch nie so viele Fahrgäste transportiert wie im letzten Jahr. Sie steigerte die Passagierzahl um drei Prozent auf 12 Millionen. Anhaltender Beliebtheit erfreut sich der Vereinatunnel. Bei einem Gesamtertrag von 372 Millionen Franken wies die Rhätische Bahn (RhB) im vergangenen Jahr einen Gewinn von 1,7 Millionen Franken aus, gegenüber 1,2 Millionen Franken im Vorjahr. Verwaltungsratspräsident Stefan Engler sprach am Donnerstag in Chur von einem «sehr erfolgreichen Jahr», bei dem auch das Wetter mitspielte. Gutes Wetter ist eine unabdingbare Voraussetzung für den Erfolg des Bahnunternehmens.

Denn laut Angaben der Geschäftsleitung beträgt der Freizeitverkehr im gesamten Personentransport 70 Prozent. Die Einnahmen im Personenverkehr bezifferten sich auf total 94 Millionen Franken. Anhaltend beliebt auch 20 Jahre nach der Eröffnung ist der Vereinatunnel, der das Prättigau mit dem Unterengadin verbindet. 482’000 Fahrzeuge wurden auf Bahnwagen durch die Röhre geschleust. Im Güterverkehr schrumpften die Erträge leicht. Begründet wird die Abnahme unter anderem mit weniger Transporten für den Neubau des Albulatunnels. Total 272 Millionen Franken investierte die Bahn im letzten Geschäftsjahr. 212 Millionen Franken davon flossen in die Infrastruktur, der Rest zur Hauptsache in die Beschaffung von Rollmaterial. Auf generell hohem Niveau musste die RhB letztes Jahr einen leichten Dämpfer in Sachen Pünktlichkeit hinnehmen. Der Wert sank von 91,4 auf 90,9 Prozent. Eine rege Bautätigkeit oder viele Gruppen von Sportlern mit ihren Geräten verzögerten da und dort die Abfahrten nach Fahrplan. Der Start ins laufende Jahr ist dem Bahnunternehmen eigenen Angaben zufolge geglückt. Ziel der Unternehmensführung ist es, weiter zu wachsen. Per Ende Februar liegen die Erträge über dem Budget, auf Ende Jahr wird wiederum mit einem positiven Ergebnis gerechnet. (sda)

Die Schweizer Digital-Allianz, mit der die vier grossen Medienhäuser in der Schweiz den amerikanischen Technologie-Giganten Facebook, Google und Amazon Paroli bieten wollen, nimmt Gestalt an. Erste Massnahmen sollen noch im laufenden Jahr umgesetzt werden.Es sei europaweit einmalig, dass sich die vier grössten Medienhäuser eines Landes zu einer Digital-Allianz zusammenschlössen, sagte Marc Walder in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. An der Schweizer Digital-Allianz beteiligen sich Tamedia, Ringier, die NZZ sowie die CH-Media. Diverse Projektgruppen seien an der Arbeit. Sie beschäftigten sich unter anderem mit der Datenbeschaffung, Rechtsfragen, Technologie, den Inhalten und mit dem Datenschutz. Insgesamt seien rund 40 Personen für die Schweizer Digital-Allianz im Einsatz. Um im schwierigen Medienumfeld bestehen zu können, brauche es für die Verlage bessere Daten, grössere Reichweite und einfache, nutzerfreundliche Plattformen. Es gelte, von Facebook und Google zu lernen. „Das Momentum ist auf unserer Seite“, sagte Walder. Die vier Medienhäuser hätten einen externen Projektleiter eingesetzt. Das Leitungskomitee bestehe aus den CEOs der Verlage. „Die Arbeiten schreiten zügig voran“, sagte Walder. Es gelte, mit der Allianz den Medienstandort Schweiz zu stärken. Ziel der vier Medienkonzerne ist es, ein Login für die Nutzerinnen und Nutzer von Internet-Portale einzuführen. Bei welchem Verlag der Erstkontakt stattfindet, spielt dabei keine Rolle. Sehr wichtig ist allen beteiligten Medienhäusern der Datenschutz. Es gibt rege Kontakte mit dem Eidgenössischen Datenschutzbeauftragten, Adrian Lobsiger.

Carola Ettenreich wird in die Chefredaktion der „Neuen Zürcher Zeitung“ berufen. Sie werde ab 1. Mai 2019 neu das Redaktionsmangement verantworten, teilte die Mediengruppe am Mittwoch mit. Ettenreich arbeitet seit 2011 bei der NZZ und war bisher als Stabsmitarbeiterin der Chefredaktion mit den Schwerpunkten Controlling und Projekte tätig.

Die Grand Resort Bad Ragaz Gruppe hat im Jahr 2018 troz eines Umsatzrückgangs mehr verdient. Positiv wirkten sich die Eröffnung des Casinos Admiral in Liechtenstein sowie höhere Umsätz in der Clinic Bad Ragaz und im Golf aus. Das laufende Jahr steht ganz im Zeichen des 150-Jahr-Jubiläums. Der konsolidierte Umsatz lag mit 108,5 Millionen Franken um 1,3 Prozent unter dem Vorjahr. Dagegen nahm der Reingewinn um 12,5 Prozent auf 7,5 Millionen zu, wie dem Geschäftbericht des Unternehmens zu entnehmen ist. Grund für den Gewinnanstieg sind die zusätzlichen Erträge von 3,9 Millionen Franken aus der Beteiligung am Casino Admiral in Liechtenstein.
Demgegenüber gingen im Casino Bad Ragaz die Umsätze und Besucherzahlen zurück. Allerdings sei der Rückgang weniger stark ausgefallen als erwartet, heisst es im Bericht. Einen Umsatzzuwachs verzeichnete dagegen die Clinic Bad Ragaz, wobei die Anzahl Pflegetage um 18 Prozent zunahm. Insgesamt stieg der Umsatz im Bereich „Resort“ um 1,7 Prozent auf 79,8 Millionen. Im laufenden Jahr steht für die Gruppe die Erneuerung des Hotels Quellenhof im Fokus. Insgesamt würden Investitionen im Umfang von 45 Millionen Franken getätigt, heisst es weiter. Ausserdem steht im Jubiläumsjahr der Baubeginn für die Erweiterung der Tamina Therme auf dem Programm. Wie schon im Vorjahr wird an der Generalversammlung ein Dividendenverzicht beantragt. Den Angaben zufolge hält Verwaltungsrat Thomas Schmidheiny 84,9 Prozent des Aktienkapitals der Gruppe. (Quelle: awp)

Die Clientis Bank Toggenburg hat im Geschäftsjahr 2018 die Gewinnzahlen weiter verbessert. Die Bilanzsumme der kleinen Regionalbank legte derweil leicht zu, wie der am Mittwoch publizierten Kundenzeitschrift zu entnehmen ist.
Der Geschäftserfolg als Mass für das operative Ergebnis erhöhte sich im vergangenen Jahr um 21 Prozent auf 4,6 Millionen Franken. Der Anstieg sei dem stabilen Zinsergebnis sowie einem deutlich tieferem Sachaufwand zu verdanken, schreibt die Bank. Unter dem Strich verblieb ein leicht höherer Gewinn von 2,77 Millionen Franken (VJ 2,76 Millionen). Der Generalversammlung wird nun eine unveränderte Dividende von 10 Prozent vorgeschlagen. Die Bilanzsumme legte per Ende 2018 um 0,9 Prozent auf 819 Millionen Franken zu. Sowohl die Kundenausleihungen (+1,1% auf 723 Millionen) wie auch die Kundengelder (+0,6% auf 571 Millionen) stiegen leicht an.

Ausblick
Aufgrund der wegen Ostern verkürzten Handelswoche erwartet die ZKB für die nun laufende Handelswoche keine grösseren Ausschläge. Der Handel dürfte insgesamt in ruhigen Bahnen verlaufen. (ZKB/mc)

 


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