Ausserbörslicher ZKB: Erneuter Volumenanstieg – Impulse bleiben aus

Ausserbörslicher ZKB: Erneuter Volumenanstieg – Impulse bleiben aus

Die Volumen im ausserbörslichen Handel sind erneut deutlich gestiegen. Insgesamt wurden 3,9 Millionen Franken umgesetzt, was einer Zunahme von über 57 Prozent entspricht. Das gleiche Bild zeigte sich bei den Abschlüssen, deren Anzahl sich auf 131 von 123 verbesserte. Der ZKB KMU Index legte um 0,4 Prozent auf 1’397,74 Punkte zu. Kursrelevante Neuigkeiten blieben in der Berichtswoche allerdings aus.

Volumentreiber waren insbesondere die Partizipationsscheine von Weleda. Sie standen nach der Veröffentlichung der detaillierten Jahreszahlen in der Vorwoche nach wie vor im Fokus und generierten in 14 Transaktionen über 1,9 Millionen Franken. Auch die NZZ-Valoren waren mit 18 Abschlüssen rege gehandelt. Sie erzielten einen Umsatz von 487’000 Franken. Die Inhaberaktien von Reishauer erreichten in einem Abschluss 241’800 Franken.

Zuoberst auf der Gewinnerliste sind mit einem Plus von 4,9 Prozent die Titel des Ferien- und Sportzentrums Hoch Ybrig positioniert. Leicht erholen konnten sich die Medien-Aktien, namentlich Zürich Oberland Medien (+2,8 Prozent) und NZZ (+2,0 Prozent). Die WWZ-Valoren verbesserten sich um 1,7 Prozent. Mit guten Umsätzen gesucht waren schliesslich die Papiere der acrevis Bank. Sie legten um 1,5 Prozent zu.

Ohne Wirkung auf die Casino-Titel blieb die Annahme des Geldspielgesetzes. Im Gegenteil, die Aktien des Stadtcasinos Baden wurden abgestraft. Sie verloren bis zum Ende der Handelswoche fast 4 Prozent. Weiterer Verlierer waren die Welinvest-Valoren mit einem Minus von 2,8 Prozent.

An der Nachrichtenfront veröffentlichte der Flughafen Bern seine Jahresergebnisse 2017. Der Nettoerlös ging um 6 Prozent auf 10,5 Millionen Franken zurück. Unter dem Strich resultierte ein Gewinn von rund 43’000 Franken nach knapp 100’000 im Vorjahr. Die Gesamtzahl der Flugbewegungen sank um knapp

2’000 auf 48’000, was auf eine Abnahme in den Sparten Linien-/Privatflug und der Helikopterschulung zurückzuführen ist. Auch im Geschäftsbereich Business Aviation lagen die Flugbewegungen mit insgesamt 2’343 Flügen um 6 Prozent unter dem Vorjahr. Die Nachrichten lösten keine Kursreaktion aus; der Titel blieb ohne Handel.

Zahlen gab es ausserdem von der Ferienregion Andermatt, die auf eine erfolgreiche Wintersaison 2017/18 zurückblickt. So stiegen die Logiernächte in der Region gegenüber der Vorjahres-Saison um fast 7 Prozent an. Andermatt-Urserental Tourismus führt die Zunahme bei den Logiernächten insbesondere auf die positive Entwicklung in den Monaten Januar und Februar zurück. Von den steigenden Gästezahlen habe auch das Skigebiet Andermatt-Sedrun profitiert, das bei den Skierdays ein Plus von gut 3 Prozent verzeichnete.

Unternehmensnachrichten
AZ Medien: Der Aargauer Journalist Balz Bruder wird neuer Chefredaktor der «Solothurner Zeitung«. Er löst Theo Eckert ab, der 64-jährig in den Ruhestand geht.

Bruder war zuletzt Blattmacher und Autor bei der «Luzerner Zeitung». Als neuer Chefredaktor der «Solothurner Zeitung» übernimmt Bruder auch die Verantwortung für das «Oltner Tagblatt» und für das «Grenchner Tagblatt». Seine journalistische Karriere hatte er 1991 beim «Aargauer Tagblatt» begonnen.

Dort übernahm er später die Leitung des Ressorts Aarau und danach diejenige des Ressorts Kanton Aargau. Danach avancierte er zum stellvertretenden Chefredaktor der «Aargauer Zeitung» und war als Blattmacher für den «Sonntag» tätig.

2009 wurde er persönlicher Mitarbeiter der Vorsteherin des Departements Gesundheit und Soziales im Kanton Aargau und leitete gleichzeitig die Kommunikation des Departements von Susanne Hochuli. Seit 2016 ist er bei der «Luzerner Zeitung» Blattmacher, Autor und Mitglied der Redaktionsleitung.

Der 51-jährige Bruder übernimmt seine neue Aufgabe voraussichtlich am 1. Oktober 2018, wie die AZ Medien am Dienstag mitteilten.

Theo Eckert ist seit Mai 2001 Chefredaktor der «Solothurner Zeitung». In wirtschaftlich nicht einfachen Zeiten habe er das publizistische Profil des Blattes geschärft und dafür gesorgt, dass die Zeitung als eine unverzichtbare Stimme in Solothurn und im Kanton wahrgenommen werde, heisst es in der Mitteilung. (Quelle: awp)

Das Online-Angebot von «Luzerner Zeitung» und «St. Galler Tagblatt» ist neu nicht mehr kostenlos zu haben. Die beiden Nachrichtenportale haben am Dienstag die Bezahlschranke hochgefahren.

«Der uneingeschränkte Zugang zu den Newsportalen und die Nutzung aller Features ist kostenpflichtig», bestätigte eine Sprecherin der NZZ Mediengruppe auf Anfrage. Neu sei eine Registrierung nötig.

Kostenpflichtig seien grundsätzlich alle Online-Artikel mit einigen Ausnahmen wie etwa Agenturnachrichten und Sponsored Content, hiess es weiter. Kostenlos sichtbar sind nach wie vor Titel, Lead und ein Bild einer Meldung – wer weiterlesen will, muss sich registrieren. Das digitale Abo kostet 15 Franken pro Monat oder 150 Franken pro Jahr.

Bereits Mitte Mai hatten die beiden zur NZZ Mediengruppe gehörenden Tageszeitungen ihre Nachrichtenportale erneuert. Damit wolle man der Leserschaft digital stärker auf die Region abgestimmte Nachrichten anbieten. Auch andere Online-Angebote von Schweizer Medien kennen Bezahlschranken. (Quelle: awp)

Der Flughafen Bern hat im vergangenen Geschäftsjahr 2017 weniger Umsatz und Gewinn erzielt. Auch die Anzahl der Flugbewegungen lag unter dem Vorjahr. Dank einer besseren Auslastung konnte der Rückgang bei den Passagierzahlen jedoch in engen Grenzen gehalten werden, trotz den Turbulenzen bei der Regionalfluggesellschaft Skywork.

Der Nettoerlös ging im Geschäftsjahr 2017 um 6 Prozent auf 10,5 Millionen Franken zurück. Unter dem Strich resultierte noch ein Gewinn von rund 43’000 Franken nach knapp 100’000 im Vorjahr. Damit habe sich das Unternehmen in einem schwierigen Marktumfeld gut behauptet, heisst es im aktuellen Geschäftsbericht der Flughafenbetreiberin.

Passagierzahlen fast stabil
Die Gesamtzahl der Flugbewegungen ging um knapp 2’000 auf 48’000 zurück, was auf eine Abnahme in den Sparten Linien-/Privatflug und der Helikopterschulung zurückzuführen sei. Auch im Geschäftsbereich Buisness Aviation lagen die Flugbewegungen mit insgesamt 2’343 Flügen um 6 Prozent unter dem Vorjahr.

Die Passagierzahlen erreichten mit 183’000 dagegen beinahe das Niveau des Vorjahres. Ein hoher Passagierzuwachs bei SkyWork Airlines habe dieses Ergebnis ermöglicht, heisst es weiter. Der Homebase-Carrier hatte im vergangenen Jahr mit Turbulenzen zu kämpfen, die im Oktober zu einem dreitägigen Grounding geführt hatten. Die schnelle Lösung der Probleme und die erfolgreiche Weiterführung der Geschäfte bei Skywork werden im Geschäftbericht den auch als «Highlight» des vergangenen Jahres bezeichnet.

Mit Blick nach vorne soll will sich der Flughafen Bern weiter auf hin auf den Linien- und Charterverkehr, die Geschäftsfliegerei, die Bundesfliegerei sowie das Non-Aviation-Geschäft fokussieren. Insgesamt sollen in den kommenden Jahren 18 Millonen Franken investiert werden. (Quelle: awp)

Seit die Schweizer Skigebiete wegen des hohen Frankenkurses und neuer Formen der Freizeitgestaltung schwierige Zeiten durchmachen, haben sie mit verschiedenen Preissystemen zu experimentieren begonnen. Die Bergbahnen in der Graubündner Region Engadin – St. Moritz werden per 1. September sogenannte dynamische Preise einführen. In der kommenden Wintersaison wird es somit keine fixen Preislisten mehr geben; vielmehr ist die Tageskarte an jedem Tag unterschiedlich teuer.

Der Preis hängt dabei einerseits vom Zeitpunkt ab, an dem die Gäste die Tickets buchen, andererseits von der Auslastung an dem gewählten Tag. Die Preise werden einmal pro Tag angepasst. Das Ziel solcher dynamischer Preissysteme, welche die Fluggesellschaften zur Perfektion getrieben haben, ist es, die Auslastung der teuren Anlagen über die ganze Wintersaison zu erhöhen und pro verkauftes Ticket einen höheren Durchschnittspreis zu erzielen. Eine Karte kostet mindestens 45 Fr. und kann laut den Modellrechnungen der Initianten bis auf rund 105 Fr. steigen. Frühbucher erhalten auf dem vom Computer generierten Preis bis 15 Tage vor der Einlösung einen Rabatt von 30%. Eine Tageskarte hat im Engadin bisher 82 Fr. gekostet.

Der Fremdenverkehr im Engadin steckt in der Krise. Seit 2005 ist die Zahl der gebuchten Logiernächte um 23% gesunken. Besonders dramatisch war der Rückgang bei den deutschen und italienischen Gästen. (Quelle: NZZ)

Der Sporthändler Intersport PSC fusioniert mit seinem Hauptaktionär Zelfi Sports Holding. Für die Kunden und die Mitarbeiter von Intersport ändere sich durch den Zusammenschluss nichts, teilte die Gruppe am Freitag mit. Der Zusammenschluss erfolge im Hinblick auf die weitere strategische Entwicklung der Intersport Gruppe sowie zwecks Vereinfachung und Effizienzsteigerung der Konzernstruktur, hiess es in der Mitteilung. Die ausserordentlichen Generalversammlungen der beiden Gesellschaften werden am 16. Juli über die Fusion abstimmen. Der Fusionsvertrag wurde am Freitag vor einer Woche unterzeichnet. Der Zelfi Sports Holding gehören heute über 91 Prozent der Stimmrechte an Intersport. Mit der Transaktion werden die restlichen Aktionäre zwangsabgefunden. Sie erhalten 25,90 Franken pro Aktie. Die Abfindung basiert auf einem Bewertungsgutachten der Prüfgesellschaft Ernst & Young (EY). (Quelle: ZKB)

Die Ferienregion Andermatt blickt auf eine erfolgreiche Wintersaison 2017/18 zurück. So stiegen die Logiernächte in der Region gegenüber der Vorjahres-Saison um fast 7 Prozent an, teilt Andermatt-Urserental Tourismus am Montag mit.

Damit wuchsen die Übernachtungszahlen in der Region Andermatt überdurchschnittlich schnell. Bereits Anfang Juni hatte das Bundesamt für Statistik (BFS) Zahlen publiziert, wonach die Übernachtungen in der Wintersaison landesweit um 4,6 Prozent anstiegen.

Andermatt-Urserental Tourismus führt die Zunahme bei den Logiernächten insbesondere auf die positive Entwicklung in den Monaten Januar und Februar zurück. Von den steigenden Gästezahlen habe auch das Skigebiet Andermatt-Sedrun profitiert, das bei den Skierdays ein Plus von gut 3 Prozent verzeichnete. (Quelle: awp) (ZKB/mc/ps)

Ausblick
Die rege Handelsaktivität dürfte laut ZKB in der nun angelaufenen Woche leicht tiefer ausfallen. Es stehen nur wenige Generalversammlungen auf der Agenda. (ZKB/mc/ps)


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Zusätzliche Informationen zum ZKB KMU Index wie

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