Ausserbörslicher Handel ZKB: Volumen und Anzahl Abschlüsse gehen zurück

Ausserbörslicher Handel ZKB: Volumen und Anzahl Abschlüsse gehen zurück

Marktbericht
Zürich – Im ausserbörslichen Handel der Zürcher Kantonalbank (ZKB) sind die Volumen und die Anzahl der Abschlüsse gefallen. Insgesamt wurden rund 1,1 Millionen Franken generiert und damit gut 23 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Anzahl der Transaktionen sank auf 105 von 119.

Der eKMU-X Index verlor 1,0 Prozent auf 1’222,16 Punkte. Insbesondere die Schweizer-Zucker-Aktien drückten den Index nach unten. Sie litten unter Abgabedruck und waren der grösste Wochenverlierer mit einem Minus von 10 Prozent. Neuigkeiten zum Unternehmen gab es allerdings keine.

Dahinter sanken acrevis Bank um 1,0 Prozent, gefolgt von Espace Real Estate mit einem Rückgang von 0,7 Prozent.

Auf der Gewinnerseite avancierten die Titel der Zürichsee Fähre Horgen-Meilen um 4,2 Prozent. Und die Valoren der SGV Holding (+4,1%) konnten sich vom Kursverlust von 10 Prozent in der Vorwoche wieder erholen.

Nach wie vor gesucht waren die Partizipationsscheine von Weleda (+1,9%) und die Repower-Aktien (+1,2%). NZZ erholten sich vom leichten Abgabedruck in der Vorwoche und legten um 0,5 Prozent zu.

Die Leihkasse Stammheim bekam derweil im ersten Halbjahr 2019 das Tiefzinsniveau und ein wettbewerbsintensives Hypothekargeschäft zu spüren. Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft, aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sowie das Handelsgeschäft waren leicht rückläufig, dennoch blieb der Geschäftsertrag dank einer Zunahme der Ausleihungen gegenüber dem Vorjahr stabil bei 3,0 Millionen Franken. Unter dem Strich blieb ein nahezu stabiler Gewinn von 0,5 Millionen Franken

Die Arosa Bergbahnen steigerten im Geschäftsjahr 2018/19 den Umsatz um 9,2 Prozent auf 29,4 Millionen Franken. Der Jahresgewinn erreichte 1,2 Millionen Franken. In der Skiarena Arosa Lenzerheide wurden 1,3 Millionen Gäste gezählt, was einen Zuwachs um sechs Prozent ausmacht.

Repower-Chef Kurt Bobst verlässt das Unternehmen. Am 1. September 2019 übernimmt Roland Leuenberger als Delegierter des Verwaltungsrates die Funktion des CEO ad interim.

Unternehmensnachrichten

Der Chef des Stromversorgers Repower, Kurt Bobst, verlässt das Unternehmen im September. Vorübergehend werde Verwaltungsrat Roland Leuenberger die Position des CEO übernehmen, teilte die Gesellschaft am Mittwoch mit.

Bobst, der seit 2008 CEO des Energieunternehmens ist, wolle sich beruflich neu orientieren. „Der Moment ist ideal, nach elf Jahren an der Spitze die Verantwortung für die nächste Phase der Firma in neue Hände zu geben“, sagte er laut Mitteilung.

Der Verwaltungsrat bedauert das Ausscheiden von Bobst und würdigt seine Leistung. Er habe in wirtschaftlich sehr anspruchsvollen Jahren „eine erfolgreiche strategische Neuorientierung der Unternehmung erreicht“, hiess es.

Stattdessen übernimmt nun am 1. September Leuenberger als Delegierter des Verwaltungsrates die Funktion des CEO ad interim. In einer Übergangsfrist von ein bis zwei Wochen werde er noch von Bobst eingearbeitet, sagte ein Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP.

Leuenberger ist seit 2016 Mitglied des Verwaltungsrates von Repower und Experte in Energie- und Finanzfragen. Seine Aufgabe als Vorsitzender des Audit Committees von Repower wird er abgeben.

Ein Suchprozess für einen definitiven Nachfolger an der Unternehmensspitze sei eingeleitet worden, sagte der Sprecher. Dank der Interimslösung habe der Verwaltungsrat aber Zeit gewonnen, um eine ideale Lösung für die Doppelfunktion des CEO und des Leiters Markts zu finden. Bobst nahm diese beiden Aufgaben bisher war.

Die Centralschweizerischen Kraftwerke (CKW) haben einen neuen Finanzchef gefunden. Per 1. Februar 2020 übernimmt Michael Sieber diese Aufgabe, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Gleichzeitig nimmt er auch Einsitz in die Geschäftsleitung.

Sieber folgt auf Daniel Wahler, welcher vor rund zwei Wochen seinen Rücktritt per Ende Januar 2020 angekündigt hatte. Wahler will eine neue Herausforderung annehmen. (Quelle: awp)

Die beiden Schwesterzeitungen „bz Basel“ und „bz Basellandschaftliche Zeitung“ erscheinen seit Montag unter einem gemeinsamen Titel. Sie werden fortan unter dem Namen „bz – Zeitung für die Region Basel“ publiziert, wie der Verlag „CH Media“ mitteilte.

Die neu lancierte Tageszeitung berichtet über Politik, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft in den den Kantonen Basellandschaft, Basel-Stadt sowie dem Solothurner Schwarzbubenland. Das Blatt erscheint mit einer Auflage von rund 25’000 Exemplaren.

Die Zeitung wird von Redaktorinnen und Redaktoren in Basel und Liestal BL erstellt. Ob mit der Vereinheitlichung der beiden bisherigen Zeitungen Stellen abgebaut werden, dazu machte das Verlagshaus in der Mitteilung keine Angaben.

„Stadt und Land mögen in manchen Fragen anders ticken“, wird Chefredaktor Patrick Marcolli zitiert. „Dennoch aber ist klar, dass die beiden Halbkantone längst zu einem einzigen Lebensraum zusammengewachsen sind.“ Mit dem einheitlichen Titel trage man dieser Tatsache besser Rechnung.

Auch die übrigen Zeitungen von „CH Media“ erscheinen seit Montag in einem leicht neuen Layout. Zudem führte der Verlag in den Kantonen Aargau, Solothurn und Zürich neu gestaltete Zeitungsköpfe ein.

„CH Media“ ist ein Schweizer Medienunternehmen, das 2018 als Joint Venture der NZZ-Mediengruppe und der „AZ Medien“ entstand. Es beschäftigt rund 2’200 Mitarbeitende in der Schweiz und umfasst Digitalplattformen, Tages- und Wochenzeitungen, Zeitschriften und TV- sowie Radiostationen. (Quelle: awp)

Die Leihkasse Stammheim hat im ersten Halbjahr 2019 das Tiefzinsniveau und ein wettbewerbsintensives Hypothekargeschäft zu spüren bekommen. Die Zinsmarge ging leicht zurück. Dennoch konnte der Gewinn dank des Wachstums bei den Ausleihungen im Rahmen des Vorjahres gehalten werden

Unter dem Strich blieb ein nahezu stabiler Gewinn von 0,5 Millionen Franken, wie die Regionalbank am Freitag mitteilte.

Obwohl der Erfolg aus dem Zinsengeschäft, aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sowie das Handelsgeschäft leicht rückläufig waren, konnte die Bank den Geschäftsertrag dank einer Zunahme der Ausleihungen wie im Vorjahr stabil bei 3,0 Millionen Franken halten.

Die Ausleihungen erhöhten sich um 1,2 Millionen Franken auf 363,9 Millionen Franken, während die Kundengelder um 2,4 Millionen Franken auf 313,2 Millionen zurückgingen. Der Geschäftsaufwand schlug mit 1,63 Millionen Franken unverändert zu Buche. Daraus ergibt sich ein Kosten-/Ertragsverhältnis von 54,2 Prozent.

Der Verwaltungsrat der Schilthornbahn AG hat Hanspeter von Allmen zum Leiter des Bereichs Hotel und Gastronomie ernannt. Aufgrund der gestiegenen Erwartungen der Gäste sei beschlossen worden, eine neue Stelle für diesen Bereich zu schaffen, teilte das Touristikunternehmen am Montag mit.

Der Einheimische Von Allmen wird seine neue Aufgabe am 1. November 2019 übernehmen und gleichzeitig Einsitz in die Geschäftsleitung der Schilthornbahn AG nehmen. Er war unter anderem Betriebsleiter der Ferienanlagen der Schweizer Reisekasse (Reka) oder Direktor der Abteilung Kongresse und Events bei der Bernexpo AG. (Quelle: awp)

Die Bergbahnen in Arosa haben im Geschäftsjahr 2018/19 beim Umsatz und Gewinn gut zugelegt. Herausgekommen ist laut Firmenangaben das beste Jahresergebnis in der jüngeren Geschichte des Bergbahnunternehmens.

Der Mix des Erfolgs besteht aus schönem Sommerwetter sowie einem schneereichen Winter mit besten Verhältnissen für den Wintersport. Der Umsatz wuchs dadurch um knapp 2,5 oder 9,2 Prozent auf 29,4 Millionen Franken, wie aus dem neusten Jahresbericht hervorgeht.

Der Jahresgewinn erreichte 1,2 Millionen Franken und kam zu Stande nach „umfangreichen Zusatzabschreibungen“, wie es hiess. Der Cashflow beläuft sich auf 8,5 Millionen Franken. Der Generalversammlung wird eine Dividende von zwei Franken je Aktie beantragt.

In der ganzen Skiarena Arosa Lenzerheide wurden 1,3 Millionen Gäste gezählt, was einen Zuwachs um sechs Prozent ausmacht. Arosa selbst steigerte die Zahl der Besucherinnen und Besucher in der Sommersaison um stattliche 50 Prozent auf 147’000 Besucher.

Nach der abgeschlossenen Aktienkapital-Erhöhung letzten September und dem starken Jahresergebnis sei die Finanzlage solide, um wichtige strategische Geschäfte umzusetzen, schreibt das Unternehmen. Dazu zählt die neue Sesselbahn auf das Brüggerhorn, die acht Millionen Franken kostet.

Ausblick
Die Sommerferien in der Schweiz sind nun in vollem Gange. Die ZKB rechnet deshalb weiterhin mit einem ruhigen Handelsverlauf. (ZKB/mc/ps)


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