Axa Schweiz steigert Prämieneinnahmen im BVG-Geschäft
Winterthur – Axa Schweiz hat im Jahr 2025 im Geschäft mit der beruflichen Vorsorge (BVG) bei den Prämien moderat zugelegt. Die Zahl der Kunden ging in dem seit einigen Jahren auf teilautonome Lösungen ausgerichteten Geschäft indes leicht zurück.
Im BVG-Geschäft steigerte der zum französischen Axa-Konzern gehörende Versicherer das Prämienvolumen um 0,6 Prozent auf 810 Millionen Franken, wie es in einer am Freitag zur Betriebsrechnung 2025 publizierten Mitteilung hiess.
Die Zahl der aktiven beziehungsweise erwerbstätigen Versicherten ging auf knapp 432’000 von rund 435’000 im Jahr davor zurück. Damit sei nach wie vor fast jede zehnte arbeitnehmende Person in der Schweiz bei der Axa versichert, hiess es.
Das Betriebsergebnis 2025 rückte vor Steuern um 4,5 Prozent auf 92 Millionen Franken vor. Im Geschäft, das der Mindestquote unterstellt ist, lag die Ausschüttungsquote bei 90,3 Prozent, welche den Versicherten in Form von Versicherungsleistungen, Reserveverstärkungen und Zuweisungen an den Überschussfonds zukam. Die Kosten pro aktiv versicherter Person blieben bei 377 Franken konstant.
Starke Zunahme psychisch bedingter IV-Fälle
Eine deutliche Zunahme habe es in den vergangenen Jahren bei den psychisch bedingten IV-Fällen gegeben, hiess es weiter. Diese hätten in den Jahren 2021 bis 2025 um 78 Prozent zugenommen. Im BVG-Bereich müssten inzwischen 47 Prozent der Rückstellungen für neue IV-Fälle für psychisch bedingte Krankheiten vorgenommen werden. In Franken ausgedrückt seien dies über 220 Millionen.
«Die massive Zunahme von IV-Fällen aufgrund psychischer Erkrankungen alarmiert uns und die Branche. Es wird zunehmend schwierig, die Betroffenen in den Arbeitsmarkt zu reintegrieren», wird Jürgen Scharfetter, Leiter Berufliche Vorsorge bei der Axa Schweiz, zitiert. Mit dem WeCare-Angebot will Axa Firmen dabei unterstützen, solche Fälle zu vermeiden sowie die Reintegration zu fördern. (awp/mc/pg)