Hypothekarbank Lenzburg und neon Switzerland erweitern ihr Open-Banking-Angebot mit TransferWise

Hypothekarbank Lenzburg und neon Switzerland erweitern ihr Open-Banking-Angebot mit TransferWise
Marianne Wildi, CEO Hypothekarbank Lenzburg (Bild: Hypothekarban Lenzburg)

Lenzburg – Fintech-Premiere auf dem Schweizer Finanzplatz: Die Konto-App neon bietet neu Auslandsüberweisungen von TransferWise an und wickelt sie über die offene Bankenplattform Finstar der Hypothekarbank Lenzburg ab. Es ist das erste Mal, dass die Technologie des britischen Fintech-Unternehmens bei einer Schweizer Bank zum Einsatz kommt.

Nutzerinnen und Nutzer des Schweizer neon-Konto-App können für Geldüberweisungen ins Ausland neu das Angebot von TransferWise nutzen. Das haben die beiden Unternehmen mit Sitz in Zürich und London heute bekanntgegeben. Die über 30’000 Nutzerinnen und Nutzer der günstigsten Konto-Lösung der Schweiz profitieren damit bei ihren Auslandsüberweisungen ab sofort von einem günstigen Wechselkurs und einer transparenten Gebührenstruktur.

Die Überweisungen ins Ausland über TransferWise basieren auf dem Devisenmittelkurs, der auch bei Google oder Reuters zu finden ist. Für die Abwicklung der Fremdwährungstransaktionen setzen neon und TransferWise auf Finstar, die offene Bankenplattform der Hypothekarbank Lenzburg. Die Hypothekarbank Lenzburg verarbeitet bereits alle Transaktionen von neon. Die Bankkonten der neon-Nutzerinnen und neon-Nutzer werden bei der Hypothekarbank Lenzburg geführt (siehe Medienmitteilung vom Mai 2018).

Finstar mit offener TransferWise-Schnittstelle ergänzt
Um die Transaktionsdaten in der neon-App darzustellen, holt sich neon die Daten ihrer Nutzerinnen und Nutzer über eine offene Schnittstelle von der Finstar-Plattform. Für die TransferWise-Transaktionen wurde Finstar nun mit der offenen TransferWise-Schnittstelle ergänzt. So erhalten die neon-Nutzerinnen und Nutzer auch Zugriff auf die Daten ihrer TransferWise-Überweisungen. Es ist das erste Mal, dass die Technologie des britischen Fintech-Unternehmens TransferWise bei einer Schweizer Bank zum Einsatz kommt.

«Die neue Partnerschaft zeigt, welchen Wandel der Schweizer Bankensektor derzeit durchmacht. Open-Banking-Netzwerke verschaffen den Kunden transparente und günstige Alternativen zum herkömmlichen Bankgeschäft. Dank der neuen Schnittstellentechnologie konnten wir die globale Infrastruktur von TransferWise im Finstar-Ökosystem relativ einfach integrieren. Wir freuen uns, die sich daraus ergebenden Kosteneinsparungen noch mehr Menschen in der Schweiz zugänglich zu machen», sagt Marianne Wildi, CEO der Hypothekarbank Lenzburg.

«Mit neon und der Hypothekarbank Lenzburg etablieren wir in der Schweiz einen neuen globalen Standard für internationale Geldtransfers. Für uns bei TransferWise ist entscheidend, wie viel Geld unsere Kundinnen und Kunden einsparen, wenn sie TransferWise nutzen. Heute sind es bereits eine Milliarde Pfund pro Jahr. Mit der neuen Partnerschaft in der Schweiz werden wir diese Zahl weiter erhöhen», sagt Kristo Käärmann, Mitbegründer und CEO von TransferWise.

«Wir sind auf dem Weg, in der Schweiz die erste Wahl für eine alltagstaugliche Kontolösung zu werden. Dank der Partnerschaft mit TransferWise können wir unseren Nutzerinnen und Nutzern für internationale Geldüberweisungen nun auch bessere Wechselkurse anbieten als mit etablierten Banken, da diese für Fremdwährungstransaktionen hohe Gebührenaufschläge verrechnen. Mit dem neon-Konto überschreiten wir damit im wörtlichen Sinne eine Grenze», sagt Patric Ammann, Produktchef von neon. (Hypothekarbank Lenzburg/mc/ps)

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