Julius Bär übernimmt Mehrheit an Kairos

Boris Collardi
Boris Collardi, zurückgetretener CEO der Julius Bär Gruppe. (Bild: Julius Bär)

Boris Collardi, CEO Julius Bär Gruppe. (Bild: Julius Bär)

Zürich – Die Privatbank Julius Bär kommt mit dem Ausbau der Beteiligung am italienischen Vermögensverwalter Kairos rasch voran. Vor knapp einer Woche wurde die Absicht bekanntgegeben, dass der Anteil ausgebaut und ein Teil von Kairos an die italienische Börse gebracht werden soll. Am Montag teilt nun Julius Bär mit, dass der Anteil an Kairos um weitere 60,1% auf 80% erhöht worden sei. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die Transaktion soll im Laufe des Jahres abgeschlossen werden und die langfristige Marktposition von Julius Bär und Kairos in Italien deutlich stärken. Sowohl die Transaktion als auch die Absicht, einen Minderheitsanteil von Kairos Aktienkapital an der Börse zu kotieren, müssen noch von den Behörden genehmigt werden.

Bär und Kairos haben seit 2013 eine strategische Partnerschaft. Als Teil davon wurde die italienische SIM, die zu Bär gehörte, in Kairos integriert, und Julius Bär erwarb eine Beteiligung von 19,9% an Kairos. Ende Oktober 2015 betreute Kairos Vermögen von 8 Mrd EUR. (awp/mc/ps)

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