Nidwaldner Kantonalbank startet Crowdlending auf funders.ch

Heinrich Leuthard
Heinrich Leuthard, CEO der Nidwaldner Kantonalbank. (Foto: NKB)

Luzern – Die Nidwaldner Kantonalbank (NKB) hat ihr Crowdbanking-Angebot per 1. Januar 2019 mit «Crowdlending» erweitert. Neu können KMU und Start-Ups auch in Zusammenarbeit mit der NKB über die Crowdfunding-Plattform funders.ch Kredite aufnehmen.

Die Nidwaldner Kantonalbank ist seit Februar 2017 Kooperationspartnerin der Crowdfunding-Plattform funders.ch der Luzerner Kantonalbank. Damit ist sie Kooperationspartnerin der ersten Stunde. Die NKB erweitert nun als erste Partnerin diese Kooperation und bietet neu auch Crowdlending an. Crowdlending ist eine Finanzierungsform, bei der eine Vielzahl von Personen (Crowd) einem Unternehmen Kredit gewährt (lending). Die Geldgeber erhalten dabei auf dem gewährten Geldbetrag Zinsen und nach der vereinbarten Laufzeit den geliehenen Kredit zurück. Crowdlending via funders.ch unterliegt klaren Regeln: Es werden nur im Handelsregister eingetragene Kreditsucher (Firmen, Stiftungen, Vereine) akzeptiert. Jedes auf der Plattform funders.ch vorgestellte Projekt muss ein klares Ziel verfolgen und die beantragte Kreditsumme muss mindestens 20’000 Franken betragen. Privatkredite sind nicht zulässig.

NKB bietet Crowdlending als Ergänzung zum klassischen Kreditgeschäft an
Die NKB ist nebst der LUKB die zweite Kantonalbank, die Crowdlending via funders.ch anbietet. «Crowdbasierte Finanzierungsformen haben ein grosses Potenzial. Bisher wachsen sie vor allem im angelsächsischen Raum stark. Diesen Trend wollen wir nicht verpassen und bieten deshalb unseren Kunden diese moderne Art der Kreditbeschaffung an», begründet Heinrich Leuthard, Vorsitzender der Geschäftsleitung der NKB, die Angebotserweiterung. Gemäss der NKB stehen erste Crowdlending-Projekte aus ihrem Marktgebiet in den Startlöchern.

Zusatzinformationen
Auf der Crowdfunding-Plattform funders.ch der LUKB kooperieren aktuell nebst der NKB auch die Kantonalbanken von Obwalden, Thurgau und Bern im Bereich «Crowdsupporting». Bei dieser Finanzierungsform spricht eine Vielzahl von Personen (Crowd) unterschiedliche Beträge, um ein Projekt zu unterstützen (supporting). Das gesprochene Geld wird nicht zurückerstattet – oft bedankt sich der Projektinitiant mit einer nicht monetären Gegenleistung, die sich aus dem finanzierten Projekt ergibt. (mc/pg)

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