Nidwaldner Kantonalbank verzeichnet 2017 stabilen Reingewinn

Heinrich Leuthard
Heinrich Leuthard, Vorsitzender der Geschäftsleitung der NKB. (Foto: NKB)

Stans – Die Nidwaldner Kantonalbank (NKB) hat 2017 einen minim höheren Gewinn erzielt. Dies ist vor allem dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft zu verdanken. Der Geschäftserfolg ging dagegen wegen strategischen Investitionen etwas zurück. Die Dividende wird unverändert belassen.

Der Geschäftsertrag erhöhte sich leicht um 0,5% auf 59,6 Mio CHF, wobei der Erfolg aus dem Zinsgeschäft stabil blieb und der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um 4,1% anzog, wie die Bank am Donnerstag mitteilt. Ein Plus beim Geschäftsaufwand sowie höhere Abschreibungen wegen „strategiekonformer Investitionen“ führten zu einem Rückgang des Geschäftserfolgs um 3,1% auf 24,2 Mio.

Reingewinn leicht gestiegen
Der Reingewinn legte gegenüber dem Vorjahr minim um 0,3% auf 15,6 Mio CHF zu. Die Dividende des NKB-Partizipationsscheins soll unverändert 23% betragen. Vom Jahresgewinn werden 9,2 Mio Dividende an den Kanton Nidwalden ausgeschüttet. Zusätzlich erhält der Kanton 1,1 Mio als Abgeltung für die Staatsgarantie. Die Dividende pro Partizipationsschein beträgt weiterhin 57,50 CHF.

Höhere Kundenausleihungen
Das Volumen der Kundenausleihungen zog um gut 4% auf 3,78 Mrd CHF an, wovon die Hypothekarkredite (+6,1%) den Löwenanteil ausmachten. Die Kundengelder legten gleichzeitig um 6,7% auf 3,26 Mrd zu. Die Bilanzsumme stieg damit um 5% auf 4,67 Mrd.

Für 2018 rechnet die Bank mit einem erneut anspruchsvollen Umfeld und geht vor diesem Hintergrund von einem stabilen Geschäftsergebnis aus. (awp/mc/pg)

Nidwaldner Kantonalbank

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