Partners Group: Peter Wuffli als VRP vorgeschlagen

Partners Group

Zürich – Beim Vermögensverwalter Partners Group soll der ehemalige UBS-CEO Peter Wuffli neuer Verwaltungsratspräsident werden. In dieser Funktion soll er Gründungsmitglied Alfred Gantner ablösen. Das Unternehmen gab zudem vorläufige Finanzzahlen für 2013 bekannt: So erzielte Partners Group im vergangenen Jahr einen adjustierten Nettogewinn von 292 (VJ 265) Mio Franken.

Mit der Wahl von Peter Wuffli wolle man einen «weiteren wichtigen Schritt in Richtung Institutionalisierung» machen, wie das Finanzunternehmen mitteilte. Mit einem unabhängigen Verwaltungsratspräsidenten werde die Dominanz der Gründungsmitglieder auf Ebene des Verwaltungsrats weiter reduziert. Der ehemalige UBS-CEO Wuffli ist gemäss Partners Group aufgrund seiner Führungsqualitäten und seiner professionellen Erfahrung die «richtige Wahl für diese Position».

Gantner soll Wachstum der Investitionsplattform vorantreiben
Alfred Gantner werde als Mitglied des wöchentlichen Global Investment Committees von nun an den Vorsitz dieser Gruppe von führenden Investitionsspezialisten übernehmen, die für die Qualität und Selektion der Investitionsaktivitäten der Unternehmung entscheidend sei. In seiner neuen Rolle werde er das Wachstum der gesamten Investitionsplattform weiter vorantreiben.

Gründungsmitglieder weiter im VR und Anteilseigner
Die drei Gründungsmitglieder der Partners Group – neben Gantner noch Marcel Erni und Urs Wietlisbach – werden im Unternehmen auch weiterhin als Verwaltungsratsmitglieder sowie als Anteilseigner engagiert bleiben. Darüber hinaus hegten sie «keinerlei Absichten ihre Anteile am Unternehmen (insgesamt 30% des Aktienkapitals) zu reduzieren», heisst es weiter. Steffen Meister wird künftig als Delegierter des Verwaltungsrats agieren.

Im vergangenen Jahr hat Partners Group gemäss Mitteilung bei Einnahmen von 492 Mio Franken (+8.1%) einen Rekord-EBITDA von 300 Mio Franken (+6,4%) erwirtschaftet. Der IFRS-Reingewinn belief sich auf 317 Mio Franken (+23,3%). Adjustiert um gewisse liquiditätsunwirksame Positionen resultiert ein Nettogewinn von 292 Mio Franken (+10,2%). Die definitiven Jahreszahlen werden am 25. März bekanntgeben. (awp/mc/pg)

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