Postfinance mit rückläufigem Betriebsergebnis im ersten Quartal

Postfinance
PostFinance-Hauptsitz an der Mingerstrasse in Bern. (Foto: PostFinance)

Bern – Die Postfinance hat im ersten Quartal 2021 ein deutlich tieferes Betriebsergebnis von 29 Millionen Franken nach 46 Millionen im Vorjahr erzielt. Die Kundengelder nahmen hingegen im Vergleich zum Vorjahr trotz Guthabengebühren zu.

Der Betriebsertrag nahm in der Berichtsperiode auf 366 Millionen von 389 Millionen Franken ab, wie die Muttergesellschaft, die Schweizerische Post, am Donnerstag mitteilte. Am Zins- und Kapitalmarkt seien die Erträge tiefer aus als vor Jahresfrist ausgefallen. Und wegen der Corona-Pandemie werde weniger gereist, was weniger Wechselkursgebühren für Bargeldbezüge generiere.

Per Ende März 2021 lagen die Kundenvermögen der Postfinance bei 121,9 Milliarden nach 116,2 Milliarden im Vorjahr. Die eingeführten Guthabengebühren hätten aber teilweise zu einer Verlagerung in Fonds und Wertschriftenanlagen geführt: Im ersten Quartal schrumpften die Kundenvermögen um 1,8 Milliarden.

Das Hypothekenvolumen erreichte 6,07 Milliarden nach 6,04 Milliarden per Ende 2020. Das Institut zählte zum Stichtag 2,7 Millionen Kunden sowie 3’246 Vollzeitstellen. (awp/mc/ps)

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