Rhovica Neuroimaging sichert sich Finanzierung in Höhe von 2,3 Mio Franken

Rhovica Neuroimaging sichert sich Finanzierung in Höhe von 2,3 Mio Franken
Martin Hlavica, CEO und Mitbegründer von Rhovica (Bild: Rhovica, Moneycab)

Bern – Das Schweizer Medtech-Startup Rhovica Neuroimaging AG (Rhovica) hat in einer von M2care angeführten Finanzierungsrunde 2,3 Millionen Franken aufgebracht, an der sich Kickfund, Valuemaker und mehrere andere Business Angels beteiligt haben. Die Finanzierung wird die Entwicklung von SoNav beschleunigen, dem Bettseitennavigationssystem von Rhovica für extraventrikuläre Drainagekatheter (EVD), die in der Notfallneurochirurgie eingesetzt werden.

Martin Hlavica, CEO und Mitbegründer von Rhovica: „Diese Kapitalbeschaffung ist ein wichtiger Meilenstein für Rhovica. Das Vertrauen unserer Investoren stärkt unsere Fähigkeit, die Entwicklung von SoNav voranzutreiben und dieser Lösung für Patienten in Not einen Schritt näher zu kommen.“

Florence Thueux, Präsidentin von M2care: „M2care kombiniert Investitionskapazität mit praktischer Expertise, um das Risiko von Healthtech-Start-ups in der Frühphase bis zur Series-A-Reife zu minimieren. Rhovica spiegelt diesen Ansatz wider: Es geht um einen klaren klinischen Bedarf, der mit einem starken Team und einer Technologie angegangen wird, die die Notfallneurochirurgie revolutionieren kann. Wir sind stolz darauf, das Unternehmen in dieser nächsten Entwicklungsphase aktiv zu unterstützen.“

Rhovica befasst sich mit einer kritischen Herausforderung in der Notfallneurochirurgie: der sicheren und schnellen Platzierung lebensrettender EVD-Katheter zur Entlastung eines erhöhten Hirndrucks, beispielsweise nach einem schweren Trauma oder einer Hirnblutung. Heute führen Neurochirurgen diesen Notfalleingriff in der Regel blind durch. Eine Echtzeit-Visualisierung und -Navigation ist direkt am Krankenbett nicht möglich, was die klinischen Risiken erhöht. Das SoNav-System von Rhovica wurde entwickelt, um eine Echtzeit-Visualisierung und -Führung am Krankenbett zu ermöglichen und so die Geschwindigkeit, Genauigkeit und anschliessende Patientenüberwachung auf der Intensivstation zu verbessern. Mit diesem Ansatz positioniert sich das Unternehmen im wachsenden Markt für neurochirurgische Geräte, für den in den kommenden Jahren ein Wachstum zwischen 4,5 % und 14,2 % erwartet wird.

Um seine Entwicklung weiter zu stärken, hat Rhovica Carsten Laue, Geschäftsführer von M2care, in seinen Vorstand berufen. Seine Expertise in den Bereichen Medizintechnik-Strategie und Unternehmensaufbau wird das Unternehmen dabei unterstützen, SoNav™ zur klinischen Einführung zu bringen.

Carsten Laue fügte hinzu: „Ich freue mich darauf, als Mitglied des Verwaltungsrats von Rhovica das Team aktiv dabei zu unterstützen, einen starken klinischen Bedarf in eine tragfähige Medizintechniklösung umzusetzen. Die Notfallversorgung in der Neurochirurgie in Verbindung mit dem komplementären Fachwissen der Gründer spiegelt genau die Art von Innovation wider, die M2care vorantreiben möchte.»

Diese Finanzierungsrunde wurde von M2care zusammen mit den Schweizer Investmentfirmen Kickfund und Valuemaker sowie mehreren Business Angels angeführt. Gemeinsam bringen sie fundiertes Medizintechnik- Know-how und Netzwerke mit, die Rhovica in seiner nächsten Entwicklungsphase unterstützen werden. (Rhovia/mc/hfu)


Über Rhovica Neuroimaging AG
Die Rhovica Neuroimaging AG wurde 2023 in Bern von den Neurochirurgen Martin Hlavica und Thomas Rhomberg gegründet und ist Vorreiter bei Lösungen zur Verbesserung der Notfallbehandlung von Patienten mit lebensbedrohlichem erhöhtem Hirndruck. Eine der häufigsten Massnahmen in solchen Fällen ist die Anlage einer externen Ventrikeldrainage (EVD), um den gefährlich erhöhten Hirndruck zu senken. Heute wird dies oft freihändig am Krankenbett durchgeführt – schnell, aber ungenau – oder mit Navigationssystemen im Operationssaal, was die Notfallversorgung verzögert. Dieser Kompromiss zwischen Geschwindigkeit und Genauigkeit kann die Ergebnisse für die Patienten verschlechtern. Das SoNav-System von Rhovica begegnet dieser Herausforderung mit integrierten Sensoren, die eine Echtzeit-Visualisierung für die geführte Kathetereinführung direkt am Krankenbett ermöglichen. Die Technologie ermöglicht auch eine kontinuierliche Überwachung der Hirnventrikel, wodurch wiederholte CT-Scans reduziert, die Sicherheit und die Ergebnisse verbessert und die Kosten gesenkt werden. Rhovica hat alle drei Stufen von Venture Kick, der Helbling Venture Challenge 2024, gewonnen, das Finale des Swiss Technology Award 2024 erreicht und wurde 2025 als Gewinner des IMD Startup Competition ausgewählt, wodurch es Zugang zum Executive MBA-Know-how des IMD erhielt. Weitere Informationen: www.rhovica.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert