Thurella im 1. Halbjahr mit solidem Wachstum im Inland

Clemens Rüttimann
Clemens Rüttimann, Geschäftsführer Thurella und Biotta. (Foto: zvg)

Egnach – Das Wiedererstarken des Export-Geschäftes, trotz schwieriger Währungsbedingungen, und solides Wachstum im Inland, dank Neuheiten und intensiver Kundenbetreuung, prägten das Ergebnis im ersten Semester 2016. Die Lancierung der neuen Breithals­-Glasflasche in 250ml im Bio-­Fachhandel mit dem Konzept Smoo’Tea bezeichnet Biotta als Highlight. Die süddeutsche Gesa Gemüsesaft GmbH konnte im Industrie-­Geschäft ebenfalls weiter zulegen, wie Biotta am Sonntag mitteilte.

Biotta konnte in der ersten Jahreshälfte weiter Marktanteile gewinnen. Im Bio­-Fachhandel lancierte das Unternehmen mit dem neuen Smoo’Tea-­Konzept in Breithals­-Glasflaschen eine Weltneuheit, die grosse Beachtung fand. Ein verdünnter Smoothie mit weniger Fructose und Kalorien trifft den Zeitgeist und hat positive Reaktionen ausgelöst. Auf den Biopartner­-Tagen in Seon Ende April konnte Thurella den Siegerpreis entgegennehmen. Weiteres Wachstum wurde auch im umkämpften Frische­-Geschäft erreicht. Mit dem neuen Biotta Veggie-Urdinkelgras mit Rohstoffen von einem Demeter­-Hof in Seuzach lancierte Biotta wiederum eine echte Neuheit. Im klassischen Sortiment stellte das Unternehmen den Verdauungssaft mit Dörrpflaume neu ins Sortiment und konnte im Bio­-Eistee-­Bereich mit der Marke Vivitz signifikantes Wachstum erzielen.

Export wächst wieder
Das Export­-Geschäft konnte nach einem Rückgang im Vorjahr wieder auf den Wachstumspfad zurückgeführt werden. Eine solide Entwicklung in Deutschland und das Wiedererstarken des US­-Geschäftes waren die Highlights. Im definierten Wachstumsmarkt Asien wurde die Entwicklung leicht eingebremst. Im Markt China ist Thurella mit regulatorischen Herausforderungen konfrontiert und streben neue Kanäle an. In Malaysia konnte dank intensiver Schulung der Kunden mit dem Detox-­Paket ein grosser Schritt vorwärts gemacht werden. In Nordamerika kann Biotta weiterhin auf eine solide Entwicklung mit unseren Gemüsesäften zählen.

Im Marketing ist Thurella mit den Herausforderungen der Swissness-­Initiative und den damit verbundenen Etiketten­-Anpassungen für alle Länder gefordert. In Technik und Betrieb wurde durch eine vertiefte Technik­-Analyse die Zukunftsfähigkeit des Maschinenparks aufgearbeitet. Daraus wurde ein Projektplan zum Ersatz der wichtigsten Prozess­Technik in den nächsten Jahren erstellt.

Bei der süddeutschen Gesa Gemüsesaft GmbH hielt das Umsatzwachstum weiterhin an. Hier hat sich die letztjährige Investition in die Erweiterung der Tankkapazitäten bezahlt gemacht, um die steigenden Volumen an Direktsäften einlagern zu können. Die Erneuerung der Dampfkessel zur Energieerzeugung sowie die Installation einer modernen Aktivkühlung für das gesamte Lager, zur Sicherung der hohen Produktequalität, wurden im ersten Semester abgeschlossen.

Thurella
Der Gruppenumsatz konnte im ersten Halbjahr um 6.5% auf CHF 16.3 Mio. (Vorjahr 15.3 Mio.) gesteigert werden. Ebenso wurde die Bruttogewinnmarge von 53.8% auf 54.2% weiter ausgebaut. Die EBITDA­-Marge von 10% (Vorjahr 12%) liegt innerhalb der Erwartungen für das erste Halbjahr. Der Rückgang ist auf die intensivierten Verkaufs­- und Marketingaktivitäten zurückzuführen. Das Konzernergebnis beträgt per 30. Juni 2016 TCHF 562 und liegt damit auf Vorjahresniveau. Die Eigenkapitalquote ist per 30. Juni 2016 weiter gestiegen und beträgt 67.5%.

Klare Qualitäts­-Ausrichtung und Fokus auf die Entwicklung der Marke
Thurella verfügt über ein einzigartiges Markenprofil und wird dieses weiter stärken. Dabei ist es wichtig, dass Konsumenten mit der Marke in Berührung kommen. Verschiedene Auftritte an Messen wie der Slow­-Food in Bern, an der Veganmania in Aarau oder am Heldenmarkt in Berlin, ermöglichen den direkten Kontakt und ein Testen der Bio-­Produkte. An Handelsmessen wie den Biopartner­-Tagen sowie der Pistor­-Messe in Luzern konnte Biotta neue Handelspartner von ihren Innovationen überzeugen. Auch im Export werden die Pull­-Aktivitäten erhöht, um die Wahl der Konsumenten für Biotta zu verbessern.

Die Steigerung der Flexibilität zur Erfüllung der erhöhten Anforderungen der Kunden erfordert die volle Aufmerksamkeit. In diesem Lichte wird im Betrieb die technische Erneuerung weiter vorangetrieben.

Naturgemäss entscheidet sich das Jahresergebnis im zweiten Semester. Nach einem verregneten Frühling und damit verbundenen Überschwemmungen in Süddeutschland Anfang Mai mussten verschiedene Kulturen im Anbau nochmals neu angesät oder neu gepflanzt werden. Die Ernteaussichten für Bio­-Gemüse sind inzwischen wieder im ordentlichen Bereich. Biotta geht von einer weiterhin soliden Entwicklung bis Ende Jahr aus. (Thurella/mc/ps)

Aktienkurs Thurella bei ZKB eKMU-X

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