WWZ: Solide durch die Pandemie, Ausbau der Fernwärme schreitet voran

Andreas Widmer
Andreas Widmer, CEO WWZ. (Foto: zvg)

Zug – Die Zuger WWZ-Gruppe ist gut durch das Coronajahr 2020 gekommen und hat trotz Lockdown ihre strategischen Entwicklungsprojekte mit Erfolg vorangetrieben, so etwa den Ausbau der Fernwärme. Der Nettoerlös konnte mit CHF 227,6 Mio. auf Vorjahresniveau gehalten werden, das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) trotz tieferem Energieabsatz gar leicht gesteigert werden. Als Folge der hohen Wachstumsinvestitionen stiegen die ordentlichen Abschreibungen, das operative Ergebnis sank auf CHF 37,4 Mio. Der Konzerngewinn liegt mit CHF 39,0 Mio. unter dem von positiven Einmaleffekten geprägten Vorjahresgewinn. WWZ empfiehlt der Generalversammlung eine unveränderte Dividende von 330 Franken pro Aktie und die Genehmigung eines Aktiensplits von 1:10.

«WWZ konnte trotz der Coronapandemie ihre Ziele weitgehend erreichen», resümiert CEO Andreas Widmer. «Zwar sanken die Energieabsätze infolge des Lockdowns und der warmen Witterung, dennoch konnten wir den Nettoerlös auf Vorjahresniveau halten. Vor allem aber konnten wir unseren systemrelevanten Grundversorgungsauftrag weiterhin uneingeschränkt gewährleisten und trotz aller coronabedingten Herausforderungen den Ausbau unserer strategischen Wachstumsfelder erfolgreich vorantreiben, insbesondere im Bereich der Fernwärme – die Senkung des CO2-Ausstosses in unserer Region ist ein Ziel, das wir beharrlich verfolgen.»

Finanzen
WWZ tätigte im Jahr 2020 wiederum beträchtliche strategische Wachstumsinvestitionen. Die Nettoinvestitionen in den Unterhalt der Infrastruktur sowie in den Ausbau der Fernwärme und der Telekomnetze betrugen CHF 87,0 Mio.

Das operative Ergebnis (EBIT) lag mit CHF 37,4 Mio. 10,8 Prozent unter dem Vorjahr. Der Rückgang ist eine Folge der gestiegenen ordentlichen Abschreibungen auf den hohen Wachstumsinvestitionen. Der Konzerngewinn liegt mit CHF 39,0 Mio. (-19,1 Prozent) ebenfalls unter dem Vorjahr – im Vorjahresergebnis war ein positiver Einmaleffekt auf den Steuern von über CHF 6,0 Mio. enthalten.

Erstes Quartal und Ausblick
WWZ ist planmässig ins Geschäftsjahr 2021 gestartet. Bei der Energie hat die kühle Witterung die negativen Effekte des Shutdowns von Anfang Jahr kompensiert. Das Telekomgeschäft verzeichnet weiterhin eine gute Nachfrage nach interaktivem TV und nach MobileAbos.

Andreas Ronchetti Salomon, CFO von WWZ, erklärt: «Das Investitionsvolumen, die Betriebskosten und Abschreibungen werden hoch bleiben. Der Übergang von fossilem Erdgas auf erneuerbare Fernwärme und der Aufbau weiterer Wachstumsfelder werden die Erfolgsrechnung vorübergehend belasten. Aufgrund einer soliden Finanzierung und einer robusten Bilanz ist WWZ gut aufgestellt, um die strategische Entwicklung auch unter erschwerten Rahmenbedingungen voranzutreiben.» (WWZ/mc/ps)


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