Yova: Verbraucher können erstmals in die Pandemie-Kontrolle direkt investieren

Yova: Verbraucher können erstmals in die Pandemie-Kontrolle direkt investieren
von Tillmann Lang, Gründer und Geschäftsführer von Yova. (Foto: Yova)

Zürich – Anleger können jetzt – neben 15 weiteren Impact-Themen – in Unternehmen investieren, die sich in der Pandemiebekämpfung hervortun. Dafür hat Yova einen neuen Baustein mit „Pandemie-Kontrolle“ in sein Wahlangebot für Anleger aufgenommen.

„Die Coronavirus-Krise hat gezeigt, dass eine Pandemie eine sehr reale Bedrohung darstellt, nicht nur für die öffentliche Gesundheit, sondern für alle Bereiche unseres Lebens“, erläutert Tillmann Lang, CEO und Co-Gründer von Yova. „Wir haben Unternehmen in unser Anlageuniversum aufgenommen, die Diagnostikmethoden, Impfstoffe, und Technologien gegen die Verbreitung ansteckender Krankheitserreger entwickeln. Diese Innovationen sind auf grosse Investitionssummen zur Finanzierung von Forschungs- und Entwicklungspipelines angewiesen.“ Yova ermöglicht es, im Rahmen eines diversifizierten Portfolios direkt in einzelne Unternehmen zu investieren und sich so eine eigene nachhaltige und gleichzeitig individuelle Geldanlage zusammenzustellen. Das endgültige Portfolio besteht aus 30-40 Aktien, die über verschiedene Industrien, Länder, Währungen und Unternehmensgrössen hinweg gestreut sind. Ein Algorithmus stellt sicher, dass das Portfolio auch dem eigenen Risikoprofil entspricht. So werden neben Aktien zum Beispiel auch Staatsanleihen beigemischt.

Eli Lilly im Anlageuniversum
Die Auswahl für die Unternehmen, die Covid-19 bekämpfen, erfolgen auf der Grundlage ihrer Platzierung in den “Pharmaceutical Innovation” und “Access to Medicine” Indizes sowie aufgrund ihres Beitrags zur Eindämmung von Covid-19. Hierzu zählen zum Beispiel die Entwicklung von Impfstoffen, diagnostischen Tests und Medikamenten. Der “Pharmaceutical Innovation Index” bewertet Unternehmen nach ihrer Fähigkeit, Produkte aus der Forschung und Entwicklung auf den Markt zu bringen und erfolgreich zu kommerzialisieren. Im Anlageuniversum zu finden ist beispielsweise Eli Lilly and Co., ein Unternehmen, das bereits eine lange Geschichte in der Pandemiekontrolle hat. Eli Lilly war die erste Firma, die eine Impfung gegen Polio massentauglich machte.
Auch bei Covid-19 ist das Unternehmen aktiv und hat im Juni die weltweit erste Studie für mögliche Antikörperbehandlungen am Menschen begonnen. Ebenfalls ausgewählt wurde das Biotech-Unternehmen, Regeneron, aus den USA. Dies – immer noch vom Gründer als CEO geführt – hat im Juni mit klinischen Tests für Antikörper gegen Corona begonnen. Diese sollen sowohl zur Behandlung als auch zur Prävention dienen.

„Bereits jeder zweite Kunde hat bei uns ein oder mehrere Unternehmen aus dem Bereich „Pandemie-Kontrolle“ für sein Portfolio ausgewählt“, so Lang weiter. „Das zeigt, dass die Anleger, insbesondere die jüngeren, mit ihrem Geld etwas bewirken und dies nicht anonymen Fondsmanagern überlassen wollen, bei denen sie keine transparente Übersicht haben, ob wirklich alle Unternehmen nachhaltig bei ihren Produkten und Dienstleistungen unterwegs sind.“

Neukundenzahl bis Ende Juni verdoppelt
Yova, gegründet 2017, gehört zu den am schnellsten wachsenden Robo-Advisern in Europa. Das Unternehmen hat in den ersten sechs Monaten seine Neukundenzahl mehr als verdoppelt. Die Anlage erfolgt ausschliesslich digital und ist ab einem Einstiegsbetrag von 2000 CHF möglich. Die Kosten betragen je nach Anlagesumme zwischen 0.6 bis 1.2 Prozent. Die Gebühr ist eine „All-in-Fee“, das heisst, es fallen keine weiteren Kosten wie etwa Transaktions- oder Saldierungskosten an. (Yova/mc)

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