ZKB: Schwäche an Aktienmärkten drückt auch auf ausserbörslichen Handel

ZKB: Schwäche an Aktienmärkten drückt auch auf ausserbörslichen Handel

Marktbericht

Zürich – Der ausserbörsliche Markt konnte sich der Schwäche an den Aktienmärkten nicht entziehen. So schloss der eKMU-X Index der Zürcher Kantonalbank (ZKB) in der vergangenen Handelswoche um 3.1% tiefer auf 1’151.80 Punkten. Das Gesamtvolumen stieg nach den tiefen Niveaus in den letzten Wochen dagegen markant an. Und die Anzahl der Abschlüsse verdoppelte sich nahezu.

Insgesamt verbuchte die ZKB ein Handelsvolumen von 2.2 Millionen nach 0.9 Millionen Franken in der Vorwoche. Die Anzahl der Abschlüsse kletterte auf 155 nach 79.

Volumenstärkster Titel war Repower mit fast 612’000 Franken. Cham Group setzten rund 230’000 Franken und NZZ gut 204’000 Franken um.

Acrevis Bank generierten knapp 146’000 Franken. Das Finanzinstitut erhöhte im vergangenen Geschäftsjahr de Erfolg aus operativer Tätigkeit um 1.3% auf 24.6 Millionen Franken. Der Reingewinn stieg um 1.4% auf 19.6 Millionen Franken.

Wochnengwinner mit einem Plus von 33% waren Klosters-Madrisa Bergbahnen. Dahinter stiegen Energie Zürichsee Linth um 1.8%. Das Unternehmen wird aufgrund der zunehmenden Verbreitung des Coronavirus die Generalversammlung am 5. März 2020 ohne persönliche Anwesenheit der Aktionäre abhalten. Stadtcasino Baden legten um 1.5% zu.

Mit Abstand die deutlichste Abgabe verzeichneten Schauspielhaus Zürich (-58%). Der Verlust kam aufgrund der breiten Geld-/Briefspanne zustande und ist deshalb zu relativieren. Lenzerheide Bergbahnen verloren 9.1% und Auto Holding gingen um 7.5 % zurück. Rigi Bahnen sanken um 5.2% und SGV Holding verzeichneten ein Minus von 4.1%. Zu keinen gab es Neuigkeiten.

Unternehmensnachrichten

Im vergangen Jahr haben 1’736’910 Passagiere eine Fahr mit der Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft (ZSG) unternommen. Das sind zwar 2.44% weniger als im Erfolgsjahr 2018, aber 7.84% mehr als im Fünf-Jahres-Schnitt.
Die «hervorragenden Fahrgastzahlen» verdankt die ZSG vor allem dem sonnigen Winterwetter zu Jahresbeginn, wie das Unternehmen mitteilte. Im Februrar 2019 fuhren so viele Personen wie noch nie in einem Februar mit einem ZSG-Schiff. Und auch der Januar 2020 bescherte de ZSG wieder einen Gästerekord. Gefragt waren 2019 ferner die Erlebnisschiffe. Dagegen gab es bei den Schiffsvermietungen einen Umsatzrückgang. Dies lag an zwei Ausfällen: Das Motorschiff Panta Rhei erhielt im ersten Halbjahr zwei neue Antriebsmotoren, und das Dampfschiff Stadt Zürich fiel während der gesamten Sommersaison aus.
Die ZSG betreibt 17 Schiffe auf dem Zürichsee, darunter zwei historische Raddampfer und drei Flussschiffe auf der Limmat. Die diesjährige Sommersaison beginnt am 5. April. (awp)

Die zur Seebeteiligungs AG gehörende Bank Zimmerberg hat ein herausragendes Jahresergebnis 2019 erreicht. Die Bank konnte im Geschäftsjahr 2019 weiter an Marktkraft gewinnen, das Geschäftsvolumen ausweiten und den Geschäftserfolg um 5.1% steigern. Die Bilanzsumme erhöhte sich um CHF 60.8 Mio. bzw. 5.3% auf CHF 1.21 Mia. Nach einer wiederholt substanziellen Zuweisung an die Reserven weist die Bank einen 2.2% höheren Gewinn von CHF 3.1 Mio. aus. (Medienmitteilung)

Die acrevis Bank AG hat das Geschäft hat das Geschäftsjahr 2019 erfolgreich abgeschlossen. Das gute Vorjahr wurde bezüglich des Reingewinnes und des Erfolgs aus operativer Tätigkeit übertroffen. Deutlich gesteigert wurde der Ertrag. Sowohl bei den Kundenausleihungen als auch bei den verwalteten Vermögen konnte ein kraftvolles Wachstum verzeichnet werden.
Der Erfolg aus operativer Tätigkeit konnte um 1.3% auf CHF 24.6 Mio. und der Reingewinn um 1.4% auf CHF 19.6 Mio. gesteigert werden. Dieses Ergebnis konnte primär dank einem um 2.4% auf CHF 69.5 Mio. gesteigerten Bruttoertrag erzielt werden.
Der Verwaltungsrat wird der Generalversammlung vom 27. März 2020 eine unveränderte, steuerbefreite Dividende von CHF 34 pro Aktie beantragen, was einer Dividendenrendite von 2.39% entspricht. (Medienmitteilung)

Energie Zürichsee Linth (EZL) hat sich dazu entschlossen aufgrund der zunehmenden Verbreitung des Corona-Virus die Generalversammlung am 5. März 2020 ohne persönliche Anweisenheit der Aktionäre abzuhalten. Es kommt ausschliesslich die elektronische Abstimmung zur Anwendung. EZL-Aktionäre erhalten Instruktionen für ihre persönliche, elektronische Stimmabgabe. Anträge aus dem Aktionariat sind bis zum 28. Februar 2020 nicht eingegangen. Aktionäre, die ein Votum haben oder weitere Informationen möchten, können mit dem CFO Markus Näf 055 220 51 88 aufnehmen. (Medienmitteilung)

Ausblick
Die Turbulenzen an den Aktienmärkten sind auch bei den «nicht kotierten» Aktien zu spüren. Die Auswirkungen sowie die Entwicklung des Coronavirus dürften auch die nun laufende Handelswoche prägen. (awp) (ZKB/mc/ps)


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