ZKB Weekly Portrait: Energie Zürichsee Linth AG

Ernst Uhler
Ernst Uhler, CEO Energie Zürichsee Linth AG. (Foto: zvg)

Tätigkeit: Die Energie Zürichsee Linth (EZL) mit den integrierten Gesellschaften Lampert Heizungen (LHAG) und MZ Sanitär + Heizung (MZAG) beschäftigt rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie versorgt Industrie- und Gewerbekunden sowie Bewohner von Ein- und Mehrfamilienhäusern in den Kantonen St. Gallen, Schwyz und Glarus mit den umweltschonenden Energien Erdgas und Biogas sowie Wärme und den dazu notwendigen Dienstleistungen. Mit Gastreibstoffen setzt die Energie Zürichsee Linth AG auf die Verlagerung der individuellen Mobilität basierend auf klimaschonenderen Lösungen. Das Versorgungsnetz umfasst 370 Kilometer Transport- und Verteil-Leitungen sowie Zuleitungen zu Liegenschaften.

Geschäftsjahr 2018: Das Geschäftsjahr 2018 war geprägt vom heissen und langen Sommer. Das führte auf der einen Seite zu deutlich weniger Heiztagen, auf der anderen Seite konnte dieser Umstand über Neukunden kompensiert werden, so dass lediglich ein Absatzrückgang von 3 % beim Erdgas/Biogas zu verzeichnen war. Im Bereich umweltschonender Treibstoffe konnte eine Absatzsteigerung von 7 % erreicht werden. Im per Ende September 2018 zu Ende gegangenen Geschäftsjahr konnte der Betriebsertrag deutlich auf CHF 53.99 Mio. (Vorjahr CHF 49.48 Mio.) gesteigert werden. Hingegen erhöhte sich auch der Aufwand von CHF 42.19 Mio. auf CHF 46.87. Die beiden Tochterunternehmen LHAG & MZAG konnten ihre Umsätze deutlich steigern. Mit CHF 4.26 Mio. konnte ein praktisch unveränderter Reingewinn (Vorjahr CHF 4.29 Mio.) ausgewiesen werden. Der Verwaltungsrat schlägt der kommenden Generalversammlung, vom 7. März 2019, die Ausschüttung einer um 5% höheren Dividende von 52.50 Franken je Aktie vor.

Ausblick: Gemäss Geschäftsbericht entwickelt sich, dass bereits angelaufene Geschäftsjahr vielversprechend. Bereits sei man in Verhandlungen mit neuen Partnern und potentiellen neuen Kunden. Der Energieverbund Jona erfüllt mit der Energieeffizienz und der verstärkten Nutzung von erneuerbarer Energie zwei Hauptanliegen der Energiestrategie 2050 des Bundes und der Energiepolitik der Stadt Rapperswil- Jona.

Fazit: Der Freefloat der Aktie beträgt zurzeit rund 20%. Der Rest der Titel ist in festen Händen. So hält die Stadt Rapperswil-Jona nach wie vor einen Anteil von 35%, während die Credit Suisse Anlagestiftung 34% hält. 10% sind auf langfristige Investoren verteilt. Aus diesem Grund verlief der Handel mit 55 Abschlüssen und einem Volumen von 228 Aktien im vergangenen Jahr, in ruhigen Bahnen. Trotz höherem Umsatz sanken die Margen auf den Stufen EBITDA und EBIT. Der Grund lag in den höheren Beschaffungskosten für Energie. Ebenfalls belastete die Diversifikationsstrategie, welche sich in Zukunft positiv auswirken dürfte. Im Bewertungsvergleich liegt die Aktie, wie im Vorjahr, immer noch im unteren Bereich, als attraktiv kann die Dividendenrendite von 3% angesehen werden. Aufgrund der soliden Substanz und des stabilen Geschäftsmodels dürfte die Dividende auch in Zukunft gesichert sein. Die Aktie gilt als Substanzwert mit einer ansprechenden Dividendenrendite, aufgrund des bestehenden Aktionariates werden keine grossen Kursbewegungen erwartet.

Energie Zürichsee Linth AG
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