Apple investiert im grossen Stil in Forstwirtschaft zum CO2-Abbau

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Apple hat eine Partnerschaft mit Conservation International und Komaza, einem Unternehmen für nachhaltige Mikro-Forstwirtschaft in Kenia geschlossen, um die positiven Auswirkungen auf die Kohlenstoffemissionen, die Erhaltung der biologischen Vielfalt und die sozioökonomische Entwicklung zu unterstützen. (Bild: Will Swanson für Komaza)

Berlin – Apple hat eine grosse Investition in Aufforstungsprojekte angekündigt, um Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu binden. Der «Restore Fund» werde ein Volumen von 200 Millionen US-Dollar haben, sagte Umweltchefin Lisa Jackson der Deutschen Presse-Agentur. Mit dem Vorhaben sollen jährlich mindestens eine Million Tonnen Kohlendioxid aus der Atmosphäre abgebaut werden. Das entspreche den Emissionen von fast 200’000 Autos.

Apple legt den Fonds gemeinsam mit der US-amerikanischen Non-Profit-Organisation «Conservation International» auf, die sich dafür einsetzt, die weltweite Biodiversität an Pflanzen, Tieren und Landschaftsformen zu erhalten. Die Verwaltungs des Fonds wurde an das Finanzhaus Goldman Sachs übertragen.

Klimaneutral bis 2030
Das Investment ist Teil der Klimastrategie von Apple. Der iPhone-Hersteller hat sich im vergangenen Jahr selbst verpflichtet, bis zum Jahr 2030 komplett klimaneutral arbeiten. Dieses Versprechen umfasst nicht nur den Betrieb bei Apple selbst, sondern die komplette Zulieferkette sowie den ökologischen Fussabdruck der Apple-Produkte.

Ausstoss von Kohlenstoffdioxid soll um 75% gesenkt werden
Der Konzern will dabei den Ausstoss des klimaschädlichen Kohlenstoffdioxids um 75 Prozent senken – und den Rest mit Lösungen zur Bindung des Treibhausgases ausgleichen. In diesen Bereich fällt auch der «Restore Fund». Apple betreibt bereits seine Büros, Rechenzentren und eigene Produktionsstätten mit erneuerbaren Energien. Unter den Zulieferern verpflichteten sich nach Angaben von Jackson inzwischen 110 Unternehmen zum Umstieg auf erneuerbare Energiequellen, darunter auch die deutschen Zulieferer Varta und Beiersdorf .

Die Apple-Umweltchefin betonte, es gehe bei dem «Restore Fund» auch um eine kommerzielle Perspektive. «Wir verfolgen dabei zwei völlig gleichwertige Ziele: Wir wollen den Kohlenstoffdioxid aus der Luft entfernen, aber auch eine finanzielle Rendite erzielen.» Wie bei den anderen Investitionen in saubere Energie sei die Fähigkeit, in einem grosse Massstab umweltfreundlich zu agieren, auch an die Fähigkeit gebunden, es profitabel zu machen. «Andernfalls ist es nur Liebhaberei. Und das ist nett, aber es verändert nicht die Wirtschaft und die Welt.» (awp/mc/pg)

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