US-Konjunktur: Optimismus überwiegt

Freiheitsstatue New York

Chicago – Die Stimmung der US-Einkaufsmanager in der Region Chicago hat sich im August stärker als erwartet eingetrübt. Der entsprechende Index sei von 53,7 Punkten im Vormonat auf 53,0 Zähler gefallen, teilte die regionale Einkaufsmanagervereinigung am Freitag mit. Hingegen hat sich das Konsumklima, gemessen am Index der Universität Michigan, überraschend stärker auf 74,3 Punkte aufgehellt. Auch der Auftragseingang der US-Industrie überraschte mit einem Anstieg um 2,8% positiv.

Volkswirte hatten beim US-Einkaufsmanager-Index lediglich mit einer Eintrübung auf 53,2 Punkte gerechnet. Indexstände von über 50 Punkten signalisieren aber immer noch eine wirtschaftliche Belebung, während Werte darunter auf einen Rückgang hinweisen.

Konsumklima aufgehellt
Der von der  Universität Michigan ermittelte Konsumklima hat sich im August überraschend stärker aufgehellt als zunächst berechnet. Der Index sei von 72,3 Punkten im Vormonat auf 74,3 Zähler geklettert, teilte die Universität am Freitag in einer zweiten Schätzung mit. In einer Erstschätzung war lediglich ein Anstieg auf 73,6 Punkte ermittelt worden. Volkswirte hatten mit einer Bestätigung der Erstschätzung gerechnet.

Der Index der Universität Michigan gilt als Barometer für das Kaufverhalten der US-Verbraucher. Der Indikator basiert auf einer telefonischen Umfrage unter rund 500 Haushalten. Abgefragt werden die finanzielle und wirtschaftliche Lagebeurteilung sowie die entsprechenden Erwartungen.

US-Industrie ordert mehr
Die Auftragseingänge der US-Industrie sind im Juli stärker als erwartet gestiegen. Das Auftragsvolumen sei im Monatsvergleich um 2,8 Prozent gestiegen, teilte das US-Handelsministerium am Freitag in Washington mit. Volkswirte hatten lediglich mit einem Zuwachs um 2,0 Prozent gerechnet. Im Vormonat war die Industrieproduktion noch um 0,5 Prozent gefallen. (awp/mc/cs)

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