US-Konjunktur: Schwächere Vorstellung

Freiheitsstatue New York

Washingtom – Die neuesten US-Konjunkturdaten zeigen alle nach unten. Die Bauausgaben sind im Juli deutlich gesunken. Im Monatsvergleich gaben sie um 0,9 Prozent nach, wie das US-Handelsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Der Einkaufsmanagerindex ISM sei von 49,8 Punkten im Vormonat auf 49,6 Zähler gefallen, teilte das Institute for Supply Management (ISM) am Dienstag in Washington mit.

Es ist der stärkste Rückgang der Bausausgaben seit einem Jahr. Volkswirte hatten indes mit einem Anstieg um 0,4 Prozent gerechnet, was dem Zuwachs im Vormonat Juni entsprochen hätte. Der jüngste Rückgang der Bauausgaben folgt einer leichten Aufwärtstendenz in den vorangegangenen Monaten. Auch andere Daten vom krisengeschüttelten Häusermarkt hatten in den letzten Monaten ein etwas freundlicheres Bild gezeichnet.

Überraschende Eintrübung der Industriestimmung
In den USA hat sich die Stimmung in der Industrie im August überraschend eingetrübt. Er signalisiert damit weiter einen Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität. Experten hatten hingegen mit einem Erreichen der Wachstumsschwelle von 50,0 Punkte gerechnet. Im Juni war der Indikator erstmals seit fast drei Jahren wieder unter diese Marke gefallen. Der ISM-Index gilt als zuverlässiger Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität in den USA. Indexstände von über 50 Punkten signalisieren eine wirtschaftliche Belebung, während Werte darunter auf einen Rückgang hinweisen. (awp/mc/cs)

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