US-Regierung spricht von Fortschritten in Handelskonflikt mit China

Handelsstreit
(Bild: Fotolia/Rawf8)

Washington – Im Handelskonflikt zwischen den USA und China hat sich die amerikanische Regierung zuversichtlich gezeigt. Trumps Handelsberater Peter Navarro sagte am Freitag dem Fernsehsender Fox News, es habe am Morgen „exzellente Gespräche“ gegeben. Weitere Gespräche seien vereinbart. „Es gibt Optimismus.“ Ziel sei weiterhin, im November ein Teilabkommen, die „Phase eins“, zu schliessen.

Der Sender Fox News Business zitierte eine Stellungnahme aus dem Büro des US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer. Darin hiess es, Lighthizer und US-Finanzminister Steven Mnuchin hätten am Freitag mit dem chinesischen Vizepremier und Chefunterhändler Liu He telefonisch über die „Phase eins“ gesprochen. Sie hätten Fortschritte bei bestimmten Themen gemacht. Beide Seiten seien kurz davor, Teile der Vereinbarung zu finalisieren. Die Gespräche gingen nun auf Arbeitsebene weiter, auch die Chefunterhändler wollten „in naher Zukunft“ wieder miteinander telefonieren.

Handelskonflikt bremst Weltkonjunktur
Die USA und China liefern sich seit mehr als einem Jahr einen Handelskrieg, der in beiden Ländern zu einer Verlangsamung des Wirtschaftswachstums geführt hat und die Weltkonjunktur bremst. Die beiden grössten Volkswirtschaften der Welt haben einander schrittweise mit immer neuen Strafzöllen überzogen, während parallel Gespräche über ein mögliches Handelsabkommen beider Länder laufen.

Vor wenigen Tagen hatte US-Präsident Donald Trump die Einigung auf ein Teilabkommen mit China verkündet. Diese „Phase eins“ eines umfassenderen Abkommens beinhalte unter anderem die Themen Schutz geistigen Eigentums, Finanzdienstleistungen, Währungsfragen und Agrarprodukte. Details nannte er nicht.

Beide Seiten wollen bis zu dem Treffen von Trump und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping Mitte November auf dem Asien-Pazifik-Gipfel (Apec) in Chile eine solche Übereinkunft zu Papier bringen. (awp/mc/pg)

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