USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe im Rahmen der Erwartungen

Konjunktur USA

Washington – In den USA sind die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche um 3000 auf 336’000 gefallen, wie das US-Arbeitsministerium mitteilte. Experten hatten mit 335’000 Anträgen gerechnet. Der aussagekräftigere Vierwochenschnitt fiel um 1750 auf 338’500 Anträge.

Philly-Fed-Index fällt auf tiefsten Stand seit einem Jahr
Das Geschäftsklima in der Region Philadelphia ist im Februar eingebrochen. Der entsprechende Index der regionalen Notenbank von Philadelphia (Philly-Fed-Index) sei von plus 9,4 Punkten im Vormonat auf minus 6,3 Zähler gesunken, teilte die Notenbank mit. Das ist der niedrigste Stand seit Februar 2013. Volkswirte hatten nur einen leichten Rückgang auf plus 8,0 Punkte erwartet. Zuletzt hatten US-Konjunkturdaten allerdings auch wegen des ungewöhnlich kalten Wetters die Erwartungen verfehlt. Der Philly-Fed-Index misst die wirtschaftliche Aktivität in der Region Philadelphia. Ein Wert über null Punkten deutet auf eine Expansion der Wirtschaftsaktivität hin, ein Wert unter null signalisiert einen Rückgang.

Frühindikatoren steigen wie erwartet
Derweil ist der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im Januar wie erwartet gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat kletterte der Indikator um 0,3 Prozent, wie das private Forschungsinstitut Conference Board mitteilte. Volkswirte hatten damit gerechnet. Im Vormonat blieb der Indikator nach revidierten Zahlen unverändert. Zunächst war ein Anstieg um 0,1 Prozent ermittelt worden. Der Sammelindex setzt sich aus zehn Frühindikatoren zusammen. Dazu zählen unter anderem die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die Neuaufträge in der Industrie, das Verbrauchervertrauen und die Baugenehmigungen.

Inflation steigt wie erwartet
Die Inflationsentwicklung im Januar entsprach den Erwartungen. Laut dem US-Arbeitsministerium legte die Jahresrate der Teuerung von 1,5 Prozent im Vormonat auf 1,6 Prozent zu. Im Monatsvergleich stiegen die Verbraucherpreise laut Ministerium um 0,1 Prozent. Auch dies war von Analysten erwartet worden. Die jährliche Kerninflationsrate (ohne Energie und Lebensmittel) fiel von 1,7 Prozent im Vormonat auf 1,6 Prozent. (awp/mc/pg)

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