Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hellt sich auf

Eurozone

Brüssel – Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im Juli wie erwartet weiter verbessert. Der Economic Sentiment Index (ESI) stieg von 91,3 Punkten im Vormonat auf 92,5 Punkte und damit auf den höchsten Stand seit April 2012. Das teilte die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mit. Ökonomen hatten mit einem Anstieg in dieser Grössenordnung gerechnet.

In vier der fünf grössten Euro-Volkswirtschaft hellte sich das Stimmungsbarometer auf. Vor allem die Krisenländer Italien (+2,9%) und Spanien (+1,2%) sowie das ebenfalls unter Reformdruck stehende Frankreich (+1,2%) verbuchten deutliche Verbesserungen. Während in Deutschland (+0,7%) ein etwas moderaterer Anstieg gemeldet wurde, fiel der Indikator in den Niederlanden (-2,0%) kräftig zurück.

BCI-Geschäftsklima verbessert sich etwas stärker als erwartet
Währenddessen hat sich das Geschäftsklima in der Eurozone im Juli etwas stärker als erwartet aufgehellt. Der Business Climate Indicator (BCI) stieg von revidiert minus 0,67 Punkten (zuvor minus 0,68) im Vormonat auf minus 0,53 Zähler. Hier war nur ein Zuwachs auf minus 0,54 Punkte erwartet worden. Es war die dritte Aufhellung des Geschäftsklimas in Folge. Der Indikator signalisiert aber weiterhin einen Produktionsrückgang in der Eurozone. (awp/mc/pg)

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