BT und INTERPOL gehen gemeinsam gegen Cyber-Kriminalität vor

BT und INTERPOL gehen gemeinsam gegen Cyber-Kriminalität vor
Mark Hughes, CEO, BT Security (links) und Silvino Schlickmann, Director of the Cybercrime Directorate, INTERPOL. (Foto: BT)

Zürich-Wallisellen – BT hat als erster Telekommunikationsanbieter ein Abkommen zum Informations-Austausch mit INTERPOL unterzeichnet. Der Netzwerk- und IT-Dienstleister verstärkt mit diesem Schritt erneut seine weltweiten Anstrengungen zur Bekämpfung der zunehmenden Cyber-Kriminalität.

Die Vereinbarung, die im INTERPOL Global Complex for Innovation (IGCI) in Singapur unterzeichnet wurde, bildet die Basis für den Austausch von Informationen über kriminelle Entwicklungen im Internet, bekannte und neu entstehende Bedrohungen sowie böswillige Angriffe. Dies ermöglicht eine noch engere Zusammenarbeit der beiden Organisationen im Kampf gegen die zunehmende Cyber-Kriminalität und dient dem Schutz von Familien, Verbrauchern, Unternehmen und Regierungen.

Die BT-Experten für Threat Intelligence werden dem IGCI ihr Wissen und exklusive Erkenntnisse zur Entwicklung der globalen Bedrohungslage zur Verfügung stellen und so INTERPOL dabei unterstützen, Cyber-Kriminelle zu identifizieren und gegen sie vorzugehen.

Bereits bestehende Zusammenarbeit
BT arbeitet bereits eng mit INTERPOL zusammen. Als eines von nur sieben internationalen Unternehmen konnte BT die Organisation Anfang dieses Jahres beispielsweise bei einer grossen Aktion zur Bekämpfung von Cyber-Kriminalität in Südostasien unterstützen. Das Threat Intelligence and Investigation Team aus dem Security Operations Center von BT in Singapur lieferte dabei Informationen über regionale Bedrohungen, darunter Daten zu lokalen Hacktivisten-Gruppen und Phishing-Websites.

Im Rahmen dieser Operation konnten fast 9.000 Command-and-Control-Server (C2) aufgedeckt werden, die typischerweise für die Steuerung von Distributed-Denial-of-Service (DDoS)-Angriffen sowie zur Verbreitung von Malware, Ransomware und Spam eingesetzt werden. Hunderte von infizierten Webseiten, darunter Regierungsportale, wurden ebenfalls im Zuge der Ermittlungen entdeckt.

„Durch den Umfang und die Komplexität der heutigen Cyber-Bedrohungen ist eine umfassende Kooperation notwendig, um dieses globale Phänomen effektiv zu bekämpfen“, sagte Noboru Nakatani, Executive Director des ICGI. „Die Vereinbarung zwischen INTERPOL und BT ist ein wichtiger Schritt im Rahmen unserer fortlaufenden Bemühungen, den Strafverfolgungsorganen rund um die Welt die Informationen bereitzustellen, die sie benötigen, um diese sich stetig weiterentwickelnden Cyber-Bedrohungen zu bekämpfen.“

Mark Hughes, CEO von BT Security, sagte: „Der Austausch von Informationen über aktuelle Bedrohungen zwischen Strafverfolgungsbehörden und Wirtschaftsunternehmen ist von entscheidender Bedeutung im Kampf gegen die Cyber-Kriminalität – zumal die Kriminellen zunehmend über Ländergrenzen hinweg agieren. Die Bekämpfung der Cyber-Kriminalität erfordert daher eine gemeinschaftliche, weltweite Reaktion, bei der öffentliche und private Akteure Hand in Hand arbeiten. Die Sicherheitsexpertise von BT wird INTERPOL dabei helfen, Cyber-Kriminelle zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen. Gemeinsam können wir die Herausforderungen, vor denen wir und andere Organisationen im Kampf gegen Cyber-Angriffe stehen, noch besser meistern.“

Ein aktueller KPMG Cyber-Security Report, der von BT in Auftrag gegeben wurde, kommt zu dem Schluss, dass Unternehmen fünf Stufen durchlaufen, um zu einer führenden Position in Sachen Cyber Security zu gelangen. Um die höchste Stufe – „True Leadership“ – zu erreichen, so die Analyse, sollten Unternehmen mit anderen Firmen und mit öffentlichen Einrichtungen zusammenarbeiten und Informationen und Wissen austauschen. Die Vereinbarung zwischen BT und INTERPOL über den gegenseitigen Informationsaustausch ist ein Beispiel dafür, wie dies in die Praxis umgesetzt werden kann. Beide Organisationen konzentrieren sich darauf, eine Gemeinschaft von Partnern rund um die Welt aufzubauen, um Cyber-Bedrohungen entgegenzuwirken. (BT/mc/ps)

Über BT
BT ist einer der international führenden Anbieter für Kommunikationslösungen und services und in 180 Ländern vertreten. Die Geschäftsaktivitäten konzentrieren sich auf die Bereitstellung von internationalen Netzwerk- und IT-Services, auf regionale, nationale und internationale Telekommunikations-Services, die BT-Kunden zu Hause, im Unternehmen oder unterwegs nutzen können, sowie auf Breitband-, TV- und Internet-Produkte bzw. Dienste und konvergente Produkte und Services, die Festnetz und Mobilfunk verbinden. BT gliedert sich in die sechs Geschäftsbereiche Consumer, EE, Business and Public Sector, Global Services, Wholesale and Ventures und Openreach.
In dem zum 31. März 2017 beendeten Geschäftsjahr belief sich der ausgewiesene Umsatz der BT Group auf 24,062 Mrd. Pfund Sterling, der ausgewiesene Gewinn vor Steuern betrug 2,354 Mrd. Pfund.
In der British Telecommunications plc (BT), einer hundertprozentigen Tochter der BT Group plc, sind nahezu alle Unternehmen und Vermögenswerte der Gruppe zusammengefasst. BT Group plc ist in London und New York an der Börse notiert.
Weitere Informationen sind unter www.btplc.com erhältlich.

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